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Die Logistik einer Unternehmung ist nicht nur für die Organisation des ausgehenden Warentransports zuständig, sondern ebenso für die Disposition und effiziente Ablaufstrukturen während des gesamten Produktionsprozesses.
Historisch stammt die Logistik aus dem militärischen Bereich. Die Versorgung der Truppen mit dem notwendigen Gerät wie Waffen, Munition und Fahrzeugen, aber auch mit Essen, Getränken oder Medikamenten zwang die Führung zu Überlegungen, wie die Abläufe zu gestalten sind. Daraus resultierten erste Konzepte für die Versorgung und Materialbereitstellung.
Die Logistik befasst sich mit dem gesamten Materialfluß vom Einkauf über den Wareneingang und die Produktion bis zum Warenausgang. Sie beginnt bei der Unternehmensplanung, um innerhalb der Materialwirtschaft die richtige Lagergröße festzustellen und Kapazitäten zu planen. In der Eingangslogistik findet je nach Vereinbarung mit dem Lieferanten der Übergang der Ware in das Unternehmen statt, der in der Regel von einer Qualitätsprüfung begleitet wird. In vielen Fällen wird die Bereitstellung der Ware zum richtigen Zeitpunkt am Produktionsort an den Lieferanten ausgelagert. Dieser betreibt dann ein Pufferlager in der Nähe oder direkt im Unternehmen und wird über ein Informationssystem über den aktuellen Stand der Produktion informiert.
Gerade bei komplexen und variantenreichen Produkten (z. B. in der Automobilindustrie) erfordert die Just-in-sequence-Anlieferung Zuverlässigkeit und ausgereifte Kommunikationsstrukturen. Dies steuert die Logistik im Rahmen des sog. „Supply-Chain-Management“ (SCM).
Weitere Aufgabe der Logistik ist die effektive Lagerhaltung, die sich nach der Bedeutung und dem Wert der Produktionsmittel unterscheidet. Geringwertige Güter können ohne übermäßige Kapitalbindung in großen Mengen auf Lager vorgehalten werden, hochwertige bzw. variantenspezifische Teile und Baugruppen werden auf Abruf geliefert.
Im Warenausgang kümmert sich die Logistik um die vom Marketing im Aussehen vorgegebene Verpackung der Erzeugnisse. In Absprache mit dem Vertrieb gehen diese anschließend in den Transport durch eine Spedition oder andere Unternehmen des Güterkraftverkehrs.
Im Rahmen der zunehmenden Komplexität sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Anbieter in den Logistikmarkt eingetreten, die das Management des gesamten Materialflusses entlang der Supply-Chain aus einer Hand anbieten. Außerdem gibt es aufgrund der verhältnismäßig hohen Zahl an Leerfahrten eine Vielzahl von Logistikmarktplätzen, die freie Frachtkapazitäten anbieten und handeln.
Logistik gehört aufgrund der vielfältigen wirtschaftlichen Veränderungen zu den großen Zukunftsthemen und spielt auch in den Kostenstrukturen eine wichtige Rolle.
- ABC-Analyse
Einteilung der Artikel in Umsatzklassen.Beispiel: A-Artikel machen die ersten 70 Prozent des Umsatzes, B-Artikel die nächsten 25 Prozent, C-Artikel die letzten 5 Prozent des Umsatzes aus.
- Abfertiger
Abfertiger sind Bodendienstleister mit einem in der Regel sehr vielfältigen Aktionsspektrum. Dieses umfasst die Luftfrachtabfertigung, den Passagierservice, die Vorfelddienste und Transporte der Waren vom Sender zum Flughafen. Jedes dieser Felder ist in sich unterteilt in diverse Arbeitsgebiete. So beinhaltet die Luftfrachtabfertigung unter anderem die Dokumentation der Sendungen, deren Verzollung, den Bau von Paletten, die Lagerhaltung, Lkw-Zubringerdienste sowie die Verladung der Frachtsendungen in das Flugzeug beziehungsweisederen Entladung bei Importsendungen. Gegenwärtig steht die Branche vor einem Konzentrationsschub und zur zunehmenden globalen Aufstellung der Großabfertiger.
- Abholtermin/-zeit (Ist)
Ist das Datum/Zeit an dem der Spediteur/Frachtführer die Güter übernommen hat.
- Abholtermin/-zeit (Soll)
Ist der vom Versender vorgegebene Termin/Zeit an dem die Güter abzuholen sind.
- Abholung
Übernahme der Güter durch den Frachtführer.
- ABK
ABK – Allgemeine Bedingungen für Kühlhäuser
- Abladestelle
Ort, an dem die Güter bei einem Empfänger/Werk auszuliefern sind.
- Absatz
Verkaufsvolumen in Konsumenteneinheiten (Stück, Tray, ...)
- Absatz, aktionsbereinigt
Absatz ohne Aktionen (Normalabsatz).
- Absatz, distributionsbereinigt
Absatz unter Ausschaltung der Distributionseffekte (Proportionaler durchschnittlicher Monatsabsatz)
- Absatzanteil
Anteil der verkauften Menge eines Artikels bezogen auf die übergeordnete Kategorie innerhalb eines definierten Zeitraums.
- Absender
Derjenige, der Güter oder Informationen auf den Weg bringt.Im Frachtrecht gilt als Absender derjenige, der mit dem Frachtführer den Beförderungs- / Frachtvertrag schließt. Dieses ist im Straßengüterfernverkehr fast immer ein Spediteur.
- Abverkauf je verkaufendem Geschäft (Stück/Wert)
Summe Verkauf (Menge/Wert) Gesamt dividiert durch die Anzahl der verkaufenden Geschäfte. Als verkaufend werden alle Geschäfte bezeichnet, die in der gewählten Periode mindestens eine Einheit verkauft haben.
- Ad-hoc/Panel-Kombinations-Analyse
Analyse des Zusammenhangs zwischen Handelspaneldaten und dem Ergebnis einer qualitativen Umfrage für eine oder mehrer Marken bei den Marktleitern der beobachteten Panelgeschäfte.Die Ad-hoc/Panel-Kombinations-Analyse zeigt, ob ein relevanter Zusammenhang zwischen einem qualitativen Merkmal einer Marke und dem Marktanteil im beobachteten Geschäft besteht.Die Analyse zeigt weiterhin den Zusammenhang zwischen dem Ergebnis aus einem Vergleich mit einem wichtigen Konkurrenzprodukt und Handelspaneldaten für das eigene Produkt.
- Advanced Planning Systems (APS)
Advanced Planning Systems (APS) sollen Planungsprozesse effizienter gestalten. Im Normalfall werden sie zusätzlich zu Enterprise Resource Planning Systems (ERP) und anderen Systemen eingesetzt. Das APS greift auf Daten des ERP zu, führt Simulationen und Szenarien durch, und übergibt die Ergebnisse wieder an das untergeordnete System.
- Affinitätswert/-index
Maß für die Ähnlichkeit bzw. Austauschbarkeit, wird im Rahmen der Gain- & Loss-Analyse ermittelt.Wenn der Affinitätswert über 100 liegt, dann besteht eine hohe Erwartung, dass starke Wanderungsbewegungen zwischen zwei Marken oder zwei Vertriebsschienen bestehen.
- AKE
Standardisierter Luftfrachtcontainer. Auch als Spezialausführung für Kühltransporte.
- Aktion
siehe Promotion und Verkaufsförderungsmaßnahme
- Aktionen, Anteil
Anzahl an Aktionen, die für eine(n) Marke / Hersteller geschaltet werden, dividiert durch die Gesamtzahl aller Aktionen, die für eine Kategorie geschaltet werden.
- Aktionen, Anzahl
Anzahl an Aktionen, die für eine(n) Marke/Hersteller von einem Handelsunternehmen durchgeführt werden.
- Aktionsartikel
Artikel, die im Rahmen einer zeitlich begrenzten Verkaufsförderungsmaßnahme angeboten werden.
- Aktionsindex-Analyse
Ermittlung der Abverkaufsgewinne bei verschiedenen Promotions/Promotionkombination mit dem Ziel, unterschiedliche Aktionserfolge (aber auch schwache Aktionen) zu erkennen.
- Aktionspreis
Preis unter dem Standardpreis eines Produktes und zeitlich begrenzt angeboten.
- Aktionsprofil-Analyse
Erfassung der Häufigkeit des Auftretens der verschiedenen Promotionarten (Preisreduktion, Plakatwerbung, Display, etc.) in einem bestimmten Zeitraum.
Die Aktionsprofil-Analyse stellt die Anteile und die Häufigkeiten der verschiedenen Promotionarten am gesamten Aktionsaufkommen für das eigene Produkt sowie für ausgewählte Konkurrenzprodukte dar.
- Analyse der Wertschöpfungskette
Analyseverfahren zur Ermittlung und Quantifizierung der Kosteneinsparpotenziale entlang der Wertschöpfungskette.
- Anliefertermin/-zeit (Ist)
Ist das Datum / Zeit an dem der Spediteur/Frachtführer die Güter angeliefert hat.
- Anliefertermin/-zeit (Soll)
Ist der vom Versender vorgegebene Termin/Zeit an dem die Güter anzuliefern sind.
- Application Service Provider (ASP)
Unternehmen, das Anwendungsprogramme und Dienste über das Internet oder andere Netze gegen eine Mietgebühr zur Verfügung stellt.
- Artikel
Warenmenge, die mit derselben Artikelnummer / Teilenummer / Sachnummer gekennzeichnet ist.
- Artikelmix
Aufteilung der Artikelgruppen innerhalb des Sortiments.
- Artikelwertigkeit
Unterschiedliche Wertung der einzelnen Artikel. Die Gewichtung kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen, zum Beispiel Umsatzbedeutung, Profitabilität etc.
- Backlog
Ein Rückstau von Waren im Bereich der Luftfracht wird als Backlog bezeichnet. Die Waren können aufgrund von nicht rechtzeitiger Beförderungskapazität nicht termingerecht abgeflogen werden.
- Balanced Scorecard (BSC)
Mit dem Begriff "Balanced Scorecard" (BSC) wird ein Managementkonzept bezeichnet, mit dem ein Unternehmen kontinuierlich kontrollieren kann, ob und inwieweit Unternehmensstrategien operativ umgesetzt werden. Basis für dieses Controllinginstrument, das von den US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlern Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickelt wurde, bilden Zielkennzahlen.Im Gegensatz zu klassischen Kennzahlensystemen, die sich vor allem an monetären Mess- und Steuerungsgrößen orientieren und nur einzelne Aspekte einbeziehen, bietet die Balanced Scorcard einen ganzheitliche Ansatz, der beispielsweise auch Zielvorgaben in Hinblick auf die Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung und Personalentwicklung berücksichtigt. Grundgedanke der BSC ist, qualitative und quantitative Ziele in einem gemeinsamen Kennzahlensystem zu verknüpfen.
- Base-Line-Entwicklung
Beobachtung der Entwicklung des Normalabverkaufs (ohne Aktion) bspw. eines neueingeführten Produkts in konstanter Masse erstführender Geschäfte durch:
Ermittlung der erstführenden Geschäfte
Eliminierung des Distributionsausweitungseffekts durch Bildung einer konstanten Masse
Ermittlung der Normalverkäufe (ohne Aktion) durch Nachbildung von Normalabverkaufsdatensätzen für alle Aktionsfälle
Zielsetzung: Ableitung über längerfristige Mengenentwicklung bspw. des betrachteten Neuproduktes.
- Basissortiment
Grundausstattung eines Handelsunternehmens mit einem Mindest-Erfolgssortiment in Abhängigkeit von Umsatzpotenzial, Betriebstyp/-größe und Marketingkonzept. (Stamm- und Kernsortiment)
- Bedarfsdeckungsrate (produktbezogen)
Prozentualer Anteil der Ausgaben der Haushalte für den Artikel bezogen auf die Gesamtausgaben der Haushalte in der Kategorie / Subkategorie.Beispiel: Familie A gibt insgesamt 100 Euro für Universalwaschmittel aus. 30 Euro davon gibt sie für das Produkt X aus. Bedarfsdeckung über X: 30 Prozent.
- Bedarfsdeckungsrate (vertriebsschienenbezogen)
Prozentualer Anteil aller Ausgaben der Haushalte für Artikel einer Kategorie in einer vorgegebenen Vertriebssschiene bezogen auf die Gesamtausgaben in der Kategorie/Subkategorie.Beispiel: Familie A gibt insgesamt 100 Euro für Universalwaschmittel aus. 45 Euro davon gibt sie in der Vertriebsschiene Y aus. Bedarfsdeckung über Y: 45 Prozent.
- Behälter
Besondere Gattung von Verpackungen zum Befüllen (z.B. Gitterbox).
- Beiladerspediteur
Als Beilader bezeichnet man einen Spediteur, der für eine bestimmte Relation (Zielgebiet) keine eigene Sammelladung zusammenstellt, sondern das von ihm gesammelte Gut in den Sammelgutverkehr eines anderen Spediteurs (Versandspediteur) zustellt.
- Beipack
Wenn eine Liefereinheit zu der mit einer Sachnummer gekennzeichneten Ware zusätzlich Teile mit einer anderen Sachnummer enthält, wird diese als Beipack bezeichnet.Beipack kann lose (z.B. ein Musterteil) oder in eine Einwegverpackung (z.B. in Plastiktüte) beigelegt sein.
- Beladeliste
Vom Spediteur erstellte Beladeanweisung an den Fahrer eines Lkws für eine oder mehrere Beladestellen beim Verlader (Lieferanten).
- Belly
Ist der Unterflur-Laderaum eines Flugzeuges. Reine Frachtflugzeuge können Container und Paletten auf dem Haupt- und Unterdeck laden. Passagierflugzeuge transportieren Güter nur unterflur im Unterdeck.
- Best of Breed
Als Best-of-Breed-Anbieter werden Hersteller von Software für einen bestimmten Aufgabenbereich, zum Beispiel das Supply Chain Management (SCM), bezeichnet. Davon unterscheidet man Softwarefirmen, die Unternehmenssoftware für sämtliche Unternehmensbereiche anbieten. Die Lösungen dieser Generalisten enthalten neben Funktionen für das SCM beispielsweise auch Module für das Personalwesen, die Finanzbuchhaltung und das Kundenbeziehungsmanagement.
- Bestands- und Bestellmanagement
Umfasst alle Aufgaben, die mit Bestandsverwaltung, Organisation, Ausführung, Kontrolle und ggf. Fakturierung des betrieblichen Bestellwesens verbunden sind. Das Bestellmanagement kann von allen Prozessbeteiligten ausgeübt werden.
- Bestandsdistribution
Prozentualer Anteil der Geschäfte, die am Erhebungstag mit dem betreffenden Artikel bevorratet waren.
- Bestandsreichweite
Anzahl in Tagen, Wochen oder Monaten, in denen der Lager- / Regalbestand eines Produktes auf Basis der durchschnittlichen Abverkäufe verkauft wird.
- Bestellung auf Basis der Abverkäufe
Bestellsystem auf Basis der wirklichen Abverkäufe in der Filiale.
- Bestimmungsort
Ergänzende Ortsangabe zu dem im Speditionsauftrag oder im Transportdokument bezeichneten Empfänger (Adresse), an der die Güter abzuladen sind, z.B. Außenstelle oder externer Dienstleister eines Empfängers.
- Blickzone
Regalbereich, der im direkten Blickfeld des Konsumenten liegt. (Sichtzone )
- Blocked Space Agreement
Bezeichnet einen Festraum-Chartervertrag in der Luftfracht. Damit überlässt eine Fluggesellschaft einer Spedition oder auch einem Verlader auf einem Linienflug ein genau festgelegtes Ausmaß der Transportkapazität gegen ein Entgelt.
- Blockplazierung
Plazierung einiger Produkte in einem Block, die der Konsument zusammen erwartet.
- BMA
Brandmeldeanlage
- BMEcat
Beim BMEcat handelt es sich um den derzeit im deutschsprachigen Raum am weitesten verbreiteten Austauschstandard für elektronische Produktkataloge, die beim E-Procurement zwischen Lieferanten und den beschaffenden Organisationen zum Einsatz kommen. Den Standard gibt es seit Ende 1999. Er iegt mittlerweile in der Version V 1.2 vor. Den BMEcat veröffentlichen das E-Business Standardization Committee und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO und der Universität Essen.
- Bonanalyse
Quantitativer Teil einer Warenkorbanalyse, bei dem Informationen aus dem Kassenbon ausgewertet werden. Beispiel: Wie hoch sind die durchschnittlichen Ausgaben? Welche Artikel werden mit welchem Artikel im Verbund verkauft?
- Bonsummen-Analyse
Analysen auf Basis der gesamten Bonsummen, die die Verbraucher pro Einkauf und Einkaufsstätte angeben.Die Bonsummen-Analyse ist insbesondere bei Analysen für einzelne Einkaufsstätten von großem Interesse, da hier bspw. Käuferreichweiten oder Bedarfsdeckungsraten über die Gesamtausgaben ermittelt werden können (nicht beschränkt auf einzelne Kategorien).
- Bonwert
Höhe des Einkaufsbons in Euro
- Bordero
In der Automobilindustrie Dokument über die Gesamtheit aller Einzelsendungen (Speditionsaufträge), die in einer Sammelladung von einem Spediteur an einen Empfänger verladen wurden.
- BPEL
Mit der XML-basierten Programmiersprache „Business Process Execution Language (BPEL)“ können Web-Services und andere Programme in einen Geschäftsprozess integriert werden. BPEL wurde im Jahr 2003 von den IT-Unternehmen IBM, BEA und Microsoft und eingeführt. Geläufig ist auch die Bezeichnung „WS-BPEL“. Dabei steht „WS“ für „Web Services”.
- BPM
Als Business Process Management (BPM) wird zweierlei verstanden. Zum einen das Managementkonzept, welches sich mit der weitestgehenden Automatisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen befasst. Zum anderen die Software mit der genau diese Ziele erreicht werden können. Dazu trennt man diese Systeme in die Bereiche Prozessmodellierung, Prozessautomatisierung und Prozess-Controlling.
- Break-Bulk-Agent
Ein Luftfrachtagent, der für das Auflösen von Luftfracht-Sammelladungen am Zielflughafen verantwortlich ist. Der Break-Bulk-Agent führt die Einzelsendungen ihrer zollrechtlichen Behandlung zu und kümmert sich um den Weitertransport.
- Business Intelligence (BI)
Unter den Begriff Business Intelligence (BI) werden strategische Konzepte und informationstechnologische Werkzeuge zusammengefasst, die die Auswertung von unternehmensweiten Daten über das eigene Unternehmen, Branchen und Märkte unterstützen. BI umfasst in der Regel entsprechende Zugriffs-, Reporting- und Analysetools. Dazu können noch automatisierte Abläufe und Workflows sowie integrierte Warnfunktionen kommen. Ziel von BI ist es, in möglichst einfacher und übersichtlicher Form einen einheitlichen und systematischen Einblick in die Vielfalt von unterschiedlichen Geschäftsdaten zu erhalten und entsprechende Reaktionen – beispielsweise auf Marktveränderungen – schnell einleiten zu können.
Man unterscheidet drei Typen von BI-Tools. Die so genannte multidimensionale Analysesoftware (OLAP) erlaubt es, Daten in unterschiedlichen Dimensionen zu untersuchen. Bei dem zweiten Typ von Tools handelt es sich um konventionelle Abfragewerkzeuge, die aktiv vom Anwender eigesetzt werden. Die dritte Gruppe beinhaltet so genannte Data-Mining-Werkzeuge, die automatisch nach Mustern und Korrelationen suchen.
- Bückzone
Regalbereich unter der Griffhöhe (Regalhöhe 60cm).
- C-TPAT
C-TPAT ist eine Sicherheitspartnerschaft der US-Zollbehörde mit der Wirtschaft zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Alle Importeure sowie Frachtführer können sich an diesem Programm beteiligen.
Voraussetzung dafür ist eine Vereinbarung mit dem Zoll, dass das Unternehmen sich nach den Richtlinien des Programms einer Eigenuntersuchung unterzieht, das Ergebnis in einem Fragebogen festhält und im Unternehmen die Vorschläge aus den Richtlinien umsetzt. Im Gegenzug werden schnellere Abfertigung, ein individuell zugewiesener Zollbeamter, weniger Überprüfungen nach dem Zufallsprinzip sowie Zugang zum System einer monatlichen bzw. zweimonatlichen Zahlungsweise nach Rechnung angeboten.
Einzelheiten zu den Programmen auf der Internet-Seite der US-Zollbehörde.
- Category Management
Unter dem Begriff Category Management (Warengruppen-Management) wird ein gemeinsamer Prozess von Händler und Hersteller verstanden, bei dem Warengrupppen als strategische Einheit geführt werden. Eine Warengruppe sind zum Beispiel "alkoholfreie Getränke".
- CCG
Die Centrale für Coorganisation (CCG) wurde 1974 als Tochter des heutigen EuroHandelsinstituts e.V. (EHI) und des Marktverbandes e.V. gegründet. Sie ist die deutsche EAN-Gesellschaft.
- CCG I / CCG II -Empfehlungen
Empfehlungen der CCG für Ladungs- und Ladehöhen für die Konsumgüterwirtschaft, basierend auf dem Einsatz von sortenreinen Europaletten (1200 x 800 mm).
- CCG I: Ladehöhe 105 cm (inkl. 15 cm Palettenhöhe).
- CCG II: Ladehöhe 160 - 195 cm (inkl. 15 cm Palettenhöhe).
- Centrale für Coorganisation GmbH
Die Centrale für Coorganisation (CCG) mit Sitz in Köln wurde 1974 als Tochter des heutigen EuroHandelsinstituts e.V. (EHI) und des Marktverbandes e.V. gegründet. Sie ist die deutsche EAN-Gesellschaft.
- Citylogistik
Form der Zielgebietsbündelung, in der Regel von Logistikdienstleistern ausgeführt, mit der Aufgabe, die Städte bzw. Innenstädte (Einzelhandel, Gewerbe und Haushalte) effizient mit Gütern zu versorgen.
- CKD-Teile
CKD spricht man, wenn Maschinen, Anlagen oder Bauelemente in ihre Einzelteile zerlegt – hierfür steht der Begriff "Completely Knocked Down" – auf die Reise geschickt werden, um in einem Montagewerk, das sich zumeist in Übersee befindet, zusammengesetzt zu werden. Die Einzelteile werden entsprechend CKD-Teile genannt. Die Verfahren dienst häufig dazu, Einfuhrbeschränkungen oder hohe Zölle für Fertigprodukte zu umgehen.
- Collaboration
Als Collaboration wird eine besondere Form der bilateralen Beziehung mit Geschäftspartner, Lieferanten und Kunden sowie anderen an der Supply Chain beteiligten Partner. Grundlage bildet dabei vor allem die gemeinsame Nutzung beziehungsweise die gegenseitige Bereitstellung von Informationen, aber auch von Betriebsmitteln und Kompetenzen.
- Collaborative Category Logistics
Mit dem Begriff der Collaborative Category Logistics wird eine besondere Form des Vendor Managed Inventory (VMI) bezeichnet. Der Grundgedanke des VMI, nämlich dass ein Lieferant die Waren- und Lagerbestände seiner Kunden verantwortet, ist insoweit erweitert, dass nicht nur ein Lieferant, sondern gleich mehrere Lieferanten gemeinsam die Kundenbestände planen und die zugehörige Supply Chain organisieren. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit bezieht sich dabei auf eine bestimmte Warengruppe (Category).
- Computerunterstützte Bestellsysteme
Im Handel geführtes Computersystem, das automatisch Bestellungen generiert auf der Basis folgender Daten: Profil der Filiale (welche Produkte, Regalfläche), Abverkaufsdaten, Absatzprognosen, spezielle Faktoren, die die Nachfrage beeinflussen können (Wetter, Urlaub), erwünschter Servicegrad, Sicherheitsbestand, logistisch effizientes Bestellvolumen, Wiederbeschaffungszeiten und Bestandsdaten
- Container Security Initiative (CSI)
Im Rahmen der Container Security Initiative (CSI) müssen Reedereien und Seehafenspediteure seit 1. Februar 2003 das Lademanifests spätestens 24 Stunden vor Schiffsbeladung an den US-Zoll melden. Daher haben Versender den Spediteuren die Transportinformationen deutlich früher übergeben als früher üblich. Das Lademanifest enthält neben Daten über Fahrtroute, Verlader und Verladehafen auch eine genaue Warenbeschreibung. Bei Vollcontainern (FCL) ist die Containernummer und die Siegelnummer anzugeben. Vollcontainer sind deshalb ab Werk zu versiegeln.
Die CSI-Vorschriften gelten für alle Waren, die sich auf einem Schiff befinden, die die Vereinigten Staaten anfahren, betroffen sind also auch Waren, die nicht für die USA bestimmt sind. Weitere Infos auf der Homepage der US-Behörde für Zoll- und Grenzschutz.
- Continous Replenishment
Dient dem Erreichen einer kontinuierlichen Warenversorgung entlang der gesamten logistischen Kette vom Hersteller zum Händler, bei der der Impuls für die Nachschubversorgung nicht mehr vom Handel, sondern von der tatsächlichen Nachfrage oder dem prognostizierten Bedarf in den Geschäften/Lager ausgeht.
- CPFR
"Collaborative Planning, Forecasting und Replenishment" (CPFR) wird übersetzt mit "kooperativen Planen, Prognostizieren und Managen von Warenströmen und Beständen". Es ist ein Geschäftsmodell zwischen Handel und Industrie, um das Kaufverhalten des Konsumenten in der Verkaufsfiliale so exakt wie möglich zu prognostizieren, um dann den Warenstrom optimal zu planen. Geringe Bestände auf beiden Seiten sowie eine permanente Versorgung aller Verkaufsorte gehören zu dem Kernzielen. Entwickelt wurde das Modell 1997 in den USA. In Deutschland gibt es seit 2001 die ersten Pilotprojekte.
- Cross Docking
Cross Docking ist eine Strategie, um den Aufwand für Umschlagvorgängen in einem Distributionszentrum zu minimieren. Die Waren werden dazu vom versendenden Lieferanten am Versandort bereits empfängerbezogen kommissioniert. Das heißt beispielsweise, eine angelieferte Palette enthält nur die Ware, die für einen bestimmten Empfänger oder eine bestimmte Filiale bestimmt ist. Auf diese Weise kann die Ware nach der Anlieferung im Distributiontionszentrum direkt vom Wareneingang in den Warenausgang gehen. Ein- und Auslagerungsprozese werden so vermieden.
- Customer Relationship Management (CRM)
Systeme für das Customer Relationship Management (CRM) sollen der gesteuerten und kontrollierten Interaktionen mit den Kunden von Unternehmen dienen. Basis für das moderne Management der Kundenbeziehungen bilden heute in der Regel entsprechende Softwarelösungen, deren Ziel es ist vorhandenen Informationen über Kunden bereits zu stellen sowie weiter zu bearbeiten. Auf Grund dieser Daten können sich unter anderem auch Prognosen über das Kundenverhalten ableiten. CRM-Systeme sollen den Kundenservice sowie die Vertriebslinien unterstützen.
- Data Warehouse
Der Begriff Data Warehouse, der auf das in den 80er Jahren von IBM geprägte Information Warehouse zurückgeht, steht für eine Zusammenfassung heterogener Unternehmensdaten, die aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen, Abteilungen und anderen Quellen stammen. Die Daten werden zum Zweck von Berichten und Analysen vereinheitlicht. Neuerdings werden Daten-Warehouse-Systeme auch als Business-Warehouse-Systeme oder Business-Intelligence-Systeme bezeichnet.
- Datenbezeichner
Zwei- bis vierstellige Kennziffernfolge des EAN/UCC-128-Strichcodestandards am Beginn eines Datenelements, die das Format und die Bedeutung des nachfolgenden Dateninhalts eindeutig festlegen.
- Dauerniedrigpreis
Preisstrategie, die im Gegensatz Aktionspreisen auf dauerhaft günstige Angebotspreise setzt.
- Deckungsbeitrag
Nettoumsatz abzüglich variabler Kosten sowie engpassbezogener Fixkosten.
- Deckungsbeitrags-Spanne
Deckungsbeitrags-Spanne = Deckungsbeitrag / Nettoumsatz
- Despatch Advice
Der Despatch Advice (DESADV) ist eine elektronische Liefermeldung vom Warenversender an den Empfänger und gehört zum EDI/EANCOM-Nachrichtenstandard der Konsumgüterwirtschaft. Er enthält Einzelheiten zu Gütern und kündigt den detaillierten Inhalt einer Sendung an. Die Nachricht bezieht sich auf einen Versandort und einen oder mehrere Empfangsorte und kann mehrere unterschiedliche Einzelpositionen, Packstücke oder Bestellungen umfassen. Mit Hilfe dieser Nachricht weiß der Empfänger, wann welche Güter versandt wurden, er kann den Wareneingang vorbereiten und die Daten der Lieferung gegen die Bestellung vergleichen. Die Liefermeldung kann entweder für die Lieferung einer Warensendung oder die Lieferung einer Warenrücksendung verwendet werden.
- DFÜ-Warenbegleitschein
Standard-Lieferscheinform (VDA-Empfehlung 4912) auf Normalpapier für Ware eines Sendungsumfangs, die dem Empfänger vom Verkäufer (Lieferanten) per DFÜ avisiert wird.
- Direkte Filialbelieferung
Belieferung der einzelnen Handelsfilialen direkt vom Hersteller unter Umgehung regionaler Distributionslager (Streckengeschäft).
- Direkte Produktrentabilität
Rohertrag abzüglich der direkten Produktkosten auf Groß- und Einzelhandelsstufe, bezogen auf einzelne Verkaufseinheit.
- Direktladung
Ist die Gütermenge, die auf einem Direkttransport befördert wird.
- Direktlieferung
Veralteter Begriff für Direkttransport
- Direkttransport
Der Direkttransport ist der Transport von Sendungen eines oder mehrerer Verlader ohne Umschlag der Güter beim (Gebiets-)Spediteuer (kein Umladeverbot).
- Direktverkehr
Unter den Begriff Direktverkehr fallen Verkehre, die ohne Wechsel des Transportmittels direkt zwischen Versender und Empfänger erfolgen. Das Transportgut wird also währenddessen nicht umgeschlagen. Der Direktverkehr wird auch als ungebrochener Verkehr bezeichnet.
- Distanzhandel
Der Distanzhandel oder Versandhandel ist eine Form des Einzelhandels, bei der Waren oder Dienstleistungen auf Distanz über vielfältige Marketingmethoden angeboten werden. Die Angebote können über Kataloge, Werbebriefe, Anzeigen, Vertreter, Telefon, Fernsehen, Bildschirmtext, Audiotext, Internet, E-Mail, SMS oder andere interaktive Formen der Kommunikation erfolgen. Die Bestellungen werden ebenfalls auf Distanz, beispielsweise schriftlich, per Telefon, E-Mail oder Internet, getätigt. Der Distanzhandel kann sowohl mit Endverbrauchern (Business to Consumer) als auch mit Wiederverkäufern oder gewerblichen Abnehmern (Business to Business) erfolgen.
- Distibutionslücke, gewichtet
Anteil der Geschäfte in Prozent, in denen ein Produkt nicht geführt wird, prozentuiert auf die Gesamtzahl aller einschlägigen Geschäfte. Die Gewichtung erfolgt über die Bedeutung am Gesamtumsatz des Geschäftstyps.
- Distribution, gewichtet
Anteil der mit ihrem Umsatz gewichteten Geschäfte, in denen ein Artikel/Kategorie geführt bzw. verkauft wird.
- Distribution, numerisch
Anteil der Geschäfte, in denen ein Artikel / eine Kategorie geführt / verkauft wird.
- Distributionsdichte
Sortenvielfalt eines Artikels. Die Distributionsdichte-Analyse zeigt, ob die Distributionsdichte einen erkennbaren Einfluss auf die Höhe der Abverkaufszahlen hat. Optional kann auch der Einfluss eines Konkurrenzproduktes mit in die Analyse einbezogen werden.
- Distributionslücke, numerisch
Anteil der Geschäfte in Prozent, in denen ein Produkt nicht geführt wird, prozentuiert auf die Gesamtzahl aller einschlägigen Geschäfte.
- Distributionspotenzial-Analyse
Analyse des erreichten numerischen und gewichteten Distributionspotenzials sowie die Möglichkeiten, dieses Potenzial zu erweitern.Die Distributionspotenzial-Analyse stellt den prozentualen Anteil der mit Marke A erreichten Geschäfte den Geschäften in den Grundgesamtheit gegenüber. Dabei wird die Grundgesamtheit in Verkaufsflächenklassen, Geschäftstypen oder Key-Accounts eingeteilt und der Marktanteil bzw. die Umsatzaufteilung für die Marke A und die Kategorie dargestellt.Die Gegenüberstellung des durchschnittlichen Verkaufs in der Kategorie und für die Marke A in den Geschäften, die Marke A führen sowie in den Geschäften, die Marke A nicht führen, zeigt die Rentabilität einer möglichen Distributionsausweitung.
- Distributionswanderungs-Analyse
Analyse der Dauer des Verbleibs eines Produktes im Sortiment bestimmter Geschäfte. Die Distributionswanderungs-Analyse zeigt, wie viele Geschäfte, die ursprünglich das betrachtete Produkt führten, es auch noch im letzten Untersuchungszeitraum führten.
- Distributionsüberschneidungs-Analyse
Analyse von Marktanteil, Abverkauf, Preis, etc. des eigenen Produkts in einer bestimmten Konkurrenzsituation. Die Distributionsüberschneidungs-Analyse zeigt, ob der Marktanteil durch das gleichzeitige Auftreten eines Konkurrenzproduktes verändert wird.Die Distributionssituation der beiden Produkte zusammen sowie jeweils alleine kann ebenso analysiert werden wie die Preissituation oder Plazierungsdaten der konkurrierenden Produkte. Weiterhin wird die Bedeutung für den Kategorieumsatz in den Märkten angegeben, in denen beide Produkte gemeinsam bzw. jeweils alleine auftreten.
- Document Management System (DMS)
Geläufig ist auch die deutsche Bezeichnung Dokumenten-Mangement-System. DMS ist ein softwaregestütztes Verfahren zur Verwaltung, Steuerung und Archivierung von elektronischen Geschäftsbelegen verschiedenster Art (Bestellungen, Rechnungen, Auftragsbestätigungen, E-Mails und so weiter). Zumeist werden dazu vorher die in Papierform vorliegende Dokumente durch Scannen digitalisiert, oder diese liegen bereits – beispielsweise über den Weg des elektronischen Datenaustausches (EDI) – in elektronischer Form vor. Zumeist basiert DMS auf genau festgelegte Systeme für die Vorgangsbearbeitung (Workflow).
- Durchlaufzeit
Zeitdauer zwischen der Auftragserteilung und der Warenlieferung. Diese wird normalerweise in Tagen ausgedrückt.
- Durchschnittlicher Monatsabsatz
Durchschnittlicher Absatz pro Monat und Geschäft für alle den Artikel führenden Geschäfte, unabhängig davon, ob sie mit dem Artikel bevorratet waren oder nicht.
- Durchschnittsausgaben pro Haushalt
Durchschnittliche Gesamtausgaben der Käufer im gegebenen Zeitraum, z.B. der Käufer einer Kategorie in einer Vertriebsschiene. (Ausgaben je Einkauf x Einkaufsfrequenz = Durchschnittsausgaben je Haushalt)
- Dynamische Zuteilungssysteme
In diesem System werden im Handel offene Bezugsmengen mit Prognosen, Wiederbeschaffungszeiten und Mindest-Bestellmengen kombiniert, um durch einen dynamischen Allokationsprozess die effizienteste Bezugsquelle für den Artikel festzustellen. Zum einen wird geprüft, ob das Produkt vom Lagerbestand oder anderen (handelsinternen) Beständen bezogen werden kann. Kann das Produkt nicht von diesen oben genannten Quellen bezogen werden, wird es vom Hersteller geordert. Dabei werden Bezugsquellen und Versandart festgelegt und eine logisch effiziente Ladung zusammengestellt. Anschließend wird der Bestellprozess im POM-System (Integriertes Bestellmanagement System) initiiert.
- Düsseldorfer Palette
Halbpalette mit einer halben Grundfläche der Europalette
- E-Pedigree
Als E-Pedigree oder elektronischen Stammbaum bezeichnet man einen Datenspeicher, der jede Bewegung eines Produktes in der Supply Chain aufzeichnet. Pedigrees liefern einen Herkunftsnachweis von Produkten.
- EAN 128-Transportetikett
Von der EAN International empfohlenes Etikett mit Artikel-, Transport- und Logistik- sowie Verbraucherinformationen, sowohl in Klarschrift als auch in Strichcode nach dem EAN-128 Standard.
- EAN International
Internationale Organisation mit Sitz in Brüssel zur Förderung und Weiterentwicklung der EAN-Barcodestandards (EAN, ILN, NVE, EANCOM). Angeschlossen sind rund 100 nationale EAN-Organisationen weltweit, Deutschland vertritt die Centrale für Coorganisation. Der Einsatz des EAN-Standards findet insbesondere in der Konsumgüterwirtschaft statt.
- EAN-128 Standard
Internationaler Standard zur Codierung von logistischen Grund- und Zusatzinformationen (z.B. Chargenummern, Mindesthaltbarkeitsdatum, EAN-Nummer der Handelseinheit).
- EAN-Artikelnummer
International abgestimmte, einheitliche und weltweit überschneidungsfreie 8-, 13- oder 14-stellige Artikelnummer für Produkte und Dienstleistungen. Sie bildet die Grundlage für den Einsatz der Scannertechnologie und erleichtert wesentlich die elektronische Kommunikation.
- EANCOM
Kunstwort aus EAN und COMmunication.
Standard für den elektronischen Datenaustausch, der ein offizielles UN-EDIFACT-Subset ist und von EAN International zum branchenübergreifenden Einsatz zur Verfügung gestellt wird. EANCOM ist empfohlener EDI-Standard für ECR.
- ECR
Efficient Consumer Response (ECR) ist eine gemeinsame Initiative von Herstellern mit Groß-/Einzelhändlern in der Konsumwirtschaft. Ziel ist, durch gemeinsame Anstrengungen die Abläufe in der Versorgungskette zu verbessern und so den Konsumenten ein Optimum an Qualität, Service und Produktvielfalt bieten zu können.
- ECR Europa
Von führenden europäischen Konsumgüterherstellern und -händlern 1994 gegründete Initiative, um die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette zu fördern. Hauptsitz ist Brüssel.
- EDI
Electronic Data Interchange (EDI) bezeichnet allgemein die Übermittlung strukturierter Daten mittels festgelegter Nachrichtenstandards von einer Computeranwendung in die andere, und zwar auf elektronische Weise und mit einem Minimum an menschlichen Eingriffen.
- Efficient Consumer Response
Efficient Consumer Response (ECR) ist eine gemeinsame Initiative von Herstellern mit Groß-/Einzelhändlern in der Konsumwirtschaft. Ziel ist, durch gemeinsame Anstrengungen die Abläufe in der Versorgungskette zu verbessern und so den Konsumenten ein Optimum an Qualität, Service und Produktvielfalt bieten zu können.
- Effiziente Lade- und Transporteinheiten (EUL)
Zusammenarbeit von Konsumgüterherstellern und -händlern mit dem Ziel, durch die Gestaltung harmonisierter und integrierter Lösungen für Ladungsträger und Transportverpackungen und der Schaffung eines europäischen Regelwerkes für die Entwicklung und das Management von Mehrweg-Transportverpackungen (MTV) die Effizienz und Effektivität der Versorgungskette zu verbessern.
- Effiziente Produkteinführung (EPI)
Zusammenarbeit von Konsumgüterherstellern und -händlern mit dem Ziel, gemeinsam neue Produkte und die Produkteinführung zu gestalten und zu planen und Misserfolge bei der Produkteinführung zu vermeiden.
- Effiziente Sortimentsgestaltung (EA)
Zusammenarbeit von Konsumgüterherstellern und -händlern bei der Planung des Sortiments mit dem Ziel, die Effizienz der Verkaufsflächen zu steigern.
- Effiziente Verkaufsförderung (EP)
Zusammenarbeit von Konsumgüterherstellern und -händlern bei der Planung und Durchführung von Verkaufsförderungsmaßnahmen mit dem Ziel, diese effizienter auf die Konsumentenbedürfnisse auszurichten.
- Effizienter Warenfluss (ER)
Zusammenarbeit von Konsumgüterherstellern und -händlern mit dem Ziel, den Warenfluss vom Hersteller bis hin zum Verbraucher mit weniger Handling und Unterbrechungen zu gestalten und durch Informationsfluss zwischen den Partnern mittels EDI zu verbessern.
- Einkaufsakte je Haushalt
Durchschnittliche Einkaufshäufigkeit in einer Kategorie/einem Geschäftstyp in der Berichtsperiode.
- Einkaufsdauer
Zeit, die sich ein Kunde pro Einkauf in einer Einkaufsstätte aufhält.
- Einkaufshäufigkeit
Häufigkeit, mit der in einem Produktumfeld oder in einer Vertriebsschiene eingekauft wird. Dient der weiteren Charakterisierung und Untersuchung von Verkäufen.
- Elektronische Belegarchivierung
Scannen von Transportdokumenten, d.h. Klarschriftangaben und verschlüsselte Codes und Bereitstellen der gescannten Dokumente, z.B. für Internet-Abfragen.
- Elektronische Zahlungsabwicklung (EFT)
Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen Handel und Herstellern über EDI
- Empfangsspediteur
Als Empfangsspediteur wird derjenige Spediteur bezeichnet, der die vom Versandspediteur an ihn adressierte Sammelladung übernimmt und alle Einzelsendungen an die Empfänger zustellt.
- Empfänger
Die im Speditionsauftrag oder im Transportdokument bezeichnete Person oder Firma (Adresse), an welche die Güter auszuliefern sind.
- Enterprise Resource Planning (ERP)
Zielsetzung des Enterprise Ressource Planning (ERP) ist es, die vorhanden Resourcen eines Unternehmen – wie Kapital, Betriebsmittel oder Personal – möglichst effizient innerhalb des gesamten betrieblichen Ablaufs (Workflow) einzuplanen. ERP steht dabei sowohl diese unternehmerische Aufgabe als auch für das konkrete Vorgehen bei der Zieldurchsetzung. In der Regel wird der Optimierungsprozess dabei deine komplexe Software unterstützt, die als ERP-System oder auch Unternehmenssoftware bezeichnet wird. Das ERP-System deckt zumeist je nach Ausrichtung der Geschäftstätigkeit die Bereiche Produktion, Finanz- und Personalwesen sowie Vertrieb, Material- und Warenwirtschaft mit entsprechenden Funktionalitäten ab und bietet eine Verbindung zu den einzelnen Back-Office-Systemen dieser Bereiche.
- EPC
Der EPC (Electronic Product Code) ist eine definierte Ziffernfolge für die eindeutige Identifizierung eines einzelnen Objektes, vorrangig von Waren. Der EPC setzt sich aus vier Komponenten zusammen: dem Datenkopf (sagt aus, welche EPC-Version genutzt wird und welches EAN-Nummernident verschlüsselt ist), dem EPC-Manager (stellt die Kennzeichnungsnummer des Herstellers dar), der Objektklasse (bezeichnet die Produktnummer) und der Seriennummer (zur seriellen Identifikation des Objektes). Der EPC wird auf RFID-Transpondern gespeichert und von Lesegeräten berührungslos ausgelesen. Hinter dem EPC steht das EPCglobal-Netzwerk.
- Ergänzungs-Kategorie
Dienen dem Händler zur Komplettierung des Angebots, um sicherzustellen, dass der Zielkunde alle Einkäufe des täglichen Bedarfs in seinem Markt durchführen kann (One-Stop-Shopping). Werden in der Regel in einem schmalen Sortiment zu normalen Preisen eingeführt. Enthalten typischerweise Produkte mit geringerer Bedeutung für den Konsumenten. Erzielen generell geringere Aufmerksamkeit, benötigen weniger Regalfläche und ein Minimum an Anzeigen- und Promotionsaktivität. Administration und Logistik sind von geringerer Bedeutung. Sind Kategorien, in denen ein Händler keinen Fair Share erwartet.
- Erinnerungskauf
Kauf eines Artikels, ausgelöst durch kundensuchlogische Warenplazierung, durch die der Kunde an seinen Bedarf erinnert wird (Käufer ohne Einkaufszettel).
- EU-Lizenz
Wer in der Europäischen Union gewerbsmäßig grenzüberschreitende Transporte mit Fahrzeugen durchführen will, deren Gesamtgewicht mehr als 3,5 Tonnen beträgt, benötigt eine so genannte EU-Lizenz. Der Antragssteller muss unter anderem seine Fach- und Sachkunde sowie seine finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen. Für das erste Fahrzeug ist Eigenkapital in Höhe von 9000 Euro, für jedes weitere Fahrzeug ein Betrag von 5000 Euro nachzuweisen. Gerade hierbei haben kleinere osteuropäische Frachtführer oftmals Probleme.
- Extensivkäufer
Die Sortierung der einzelnen Endkonusmenten nach ihrer Kaufintensität bildet eine aufsteigende Kurve. Die unteren Drittel der Käufer bezeichnet man in der Konsumgüterwirtschaft als Extensivkäufer, sie kaufen eine relativ kleine Menge. Die oberen Drittel bezeichnet man als Intensivkäufer, sie kaufen eine relativ große Menge.
- Fachbodenregal
Als Fachbodenregal wird ein Regal mit festen Bodeneinlagen bezeichnet. Die Böden können aus Metall, Kunststoff, Holz oder anderen Materialien sein. Die eingelagerten Waren liegen entweder direkt auf den Böden oder befinden sich zusätzlich in Umverpackungen oder Behältern im Regal. Fachbodenregale werden zumeist manuell bedient. Bei Systemen, die über zwei Meter hoch sind, werden Kommissioniergeräte zur Hilfe genommen. Auch eine automatische Ein- und Auslagerung mit Regalbediengeräten oder Robotersystemen ist möglich.
- Fahrerloses Transportsystem (FTS)
Bei dem Fahrerlosen Transportsystem handelt es sich um ein flurgebundes, also auf dem Boden fahrendes Fördersystem ohne Fahrer. Die automatische Spurführung erfolgt entweder auf vorgegebenen Fahrspuren oder aber auch auf frei bestimmbaren Kursen innerhalb eines Lagers oder Betriebsgeländes. Entsprechend wird eine leitnieniengebundene von einer leitlinienfreien Spurführung unterschieden.
- Fahrt
Fahrt ist die Bewegung eines Verkehrsmittels/Transportmittels zwischen zwei Orten (Anfangs- und Endpunkt).
- Fallzahlen
Anzahl der ermittelten Fälle (Einzeldatensätze) bei einer Verbraucherpanel-Analyse. Wenn diese Zahl zu gering ist, ist das Analyseergebnis nicht valide. In solchen Fällen muss aus methodischen Gründen auf einen Ausweis der Ergebnisse verzichtet werden. Die Fallzahlenproblematik kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn stark "gefiltert" wird: bspw. auf zu kleine Regionen, auf Einkaufsstätten mit zu geringer Käuferreichweite, auf Einzelartikel mit zu geringer Käuferreichweite, auf zu kurze Zeiträume, o.ä. Je größer jedoch die Stichprobe, um so geringer ist das Fallzahlenproblem. Bei kleineren Stichproben kann nur auf "größerer" Ebene valide ausgewertet werden.
- Feldlast
Die Feldlast ist die Summer der Fachlasten in einem Regal zwischen zwei Senkrechten Regalrahmen
- Fifo
Das Prinzip First-in-first-out (Fifo) bezeichnet ein Verfahren, das vor allem in der Lagerlogistik von Bedeutung ist. Waren, die zuerst hergestellt beziehungsweise angeschafft wurden (first in), sollen zuerst (first out) aus dem Lager entnommen werden. Auf diese Weise soll unter anderem eine mögliche Überalterung der Bestände verhindert werden. Das gilt vor allem für verderbliche Waren, für die ein bestimmtes Mindesthaltbarkeitsdatum einzuhalten ist.
- Filialgerechte Kommissionierung
Kommissioniermethode in Handelslägern, die die siehe Kommissionierung der Ware nicht entsprechend dem Layout des Handelslagers vornimmt, sondern entsprechend des Layouts der zu beliefernden Filiale. Damit werden lange Einräumwege in der Filiale gespart.
- Floprate
Anteil an Produkteinführungen, welche nicht erfolgreich sind.
Diese Produkte werden recht schnell aufgrund geringer Konsumentenakzeptanz vom Markt genommen.
- Flächenproduktivität
Umsatz pro Zeiteinheit oder Quadratmeter Verkaufsfläche. (Verkaufsfläche = Regallänge x Regaltiefe plus halbe Gangbreite)
- Frachtkarte
Veralteter Ausdruck für Bordero
- Frachtträger
Sollte nicht mehr verwendet werden, da identisch mit Transporteinheiten.
- Frequenzbringer
Artikel, die so attraktiv sind bzw. so häufig gebraucht werden, dass sie Konsumenten in das Geschäft/ans Regal locken.
- Gap-Analyse
In der Gap-Analyse werden die Käuferreichweite und die Bedarfsdeckungsrate in einzelnen Kategorien oder Produktfeldern der betrachteten Einkaufsstätte mit dem Best Practices oder einem ausgewählten Wettbewerber verglichen. Ziel der Analyse ist die Überprüfung der Positionierung und Rolle einzelner Kategorien oder Produktfelder.
- Gebietsspediteur
Der Gebietsspediteur ist ein (Haupt-) Spediteur, der für seine Auftraggeber (Versender) die Güterversendungen aller Zulieferer übernimmt und alle Einzelsendungen als Empfänger zustellt.
- Gebinde
Ist ein Sonderform der Ladeeinheit, die für eine vereinfachte logistische Handhabung durch "Zusammenbinden" von einzelnen Packstücken (Behälter, Kartons) gebildet wird (z.B. Palette mit Kleinladungsträger (KLT), gesichert durch Bänder).
- Gelbe Linie
Ein Begriff aus dem Lebensmittelhandel. Die Gelbe Linie bezeichnet alle Käseprodukte.
- General Packet Radio Service (GPRS)
GPRS-Technologie unterstützt die schnelle drahtlose Übertragung von Daten. Nutzer zahlen nicht für die Onlinezeit, sondern für die übertragene Datenmenge.
- Global Positioning System (GPS)
Weltweites System zur Positionsbestimmung von Automobilen, Flugzeugen oder Schiffen. Das Navigationssystem peilt per GPS-Empfänger permanent vier Satelliten an, um die eigene Position bis auf 100 Meter oder genauer zu bestimmen.
- Greifzone
Regalzone im Griffbereich des Konsumenten (Regalhöhe 120 cm).
- Grundgesamtheit (= Universum)
Wird durch alle Einheiten gebildet, auf die definierte Untersuchungskriterien zutreffen. Dies sind meist mehr Einheiten, als sinnvollerweise tatsächlich erhoben werden können. Daher wird anstelle einer Vollerhebung auf die Teilerhebung (Stichprobe) ausgewichen. Ausschlaggebend ist die korrekte Abgrenzung der Grundgesamtheit, denn nur für diese können Aussagen getroffen werden.
- Güter
Sachen (Erzeugnisse, Produkte), die versendet oder befördert werden.
- Gütermenge
Zusammenfassung von in Mengeneinheiten quantifizierbaren Erzeugnissen oder Produkten.
- Güteverkehrszentrum (GVZ)
Zum Teil staatlich geplante Konzentration von Logistikdienstleistern in einem Gebiet, um den Warenübergang zwischen Verkehrsträgern, z.B. Straße/Schiene, effizient durchzuführen. Hierbei sollte eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens (der Fahrleistung gemessen in Tonnage multipliziert mit Kilometern) bei der Ver- und Entsorgung von Bündelungsgebieten gewährleistet werden.
- Handelsmarken
"Markenartikel" von Handelsunternehmen, die aus eigener oder der Produktion eines beauftragten Herstellers stammen und das eigene Sortiment abrunden oder gegenüber der Konkurrenz abgrenzen sollen. Auch "Eigenmarke" genannt.
- Handelsspanne (brutto)
Brutto-Handelsspanne = (Verkaufspreis (inkl. MwSt) - Einkaufspreis (inkl. MwSt) x 100 / Verkaufspreis (inkl. MwSt).
- Handelsspanne (netto)
Netto-Handelsspanne = (Verkaufspreis (exkl. MwSt) - Einkaufspreis (exkl. MwSt) x 100 / Verkaufspreis (exkl. MwSt)
- Handzettel
In der Regel zweiseitig bedrucktes Blatt; enthält aktuelle Angebote, wird im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) regelmäßig eingesetzt und ist ein weit verbreitetes Werbemedium.
- Hauptlauf
Hauptlauf ist der Transport einer Sammelladung von einem Versandspediteur/Verlader an einen Empfangsspediteur/Empfänger.
- Hauptspediteur
Der Hauptspediteur ist der Spediteur, der den Auftrag von seinem Auftraggeber übernimmt und alle zur vollständigen Abwicklung erforderlichen Maßnahmen trifft (in der Automobilindustrie i.d.R. gleichbedeutend mit Gebietsspediteur).
- Hersteller
Der Hersteller empfängt Waren vom Zulieferer zur Endfertigung.
- Hilfspackmittel (Zusatzpackmittel)
Hilfspackmittel sind Mehrwegszusatzverpackungen mit einer spezifischen Bezeichnung des Typs (z.B. Deckel 1210 für KLT-Turm).
- Hochrechnung
Übertragung der Stichprobenwerte auf die Grundgesamtheit.
- Hochregallager
Als Hochregallager bezeichnet wird eine Lagerart mit einer Stapelhöhe, die in der Regel über sechs Metern liegt. Die Bedienung der Lagerplätze erfolgt entweder mit mechanischen Geräten wie Schmalgangstaplern oder automatisch mit Regalbediengeräten, Robotern oder ähnlichen Gerätschaften. Unterschieden werden zwei Bauarten. Zum einen handelt es sich um eine freistehende Konstruktion als Palettenregal, das in einer entsprechend hohen Halle untergebracht ist. Zum anderen gibt es das so genannte Lagersilo. Hier werden Wände und Dach der Halle direkt an dem Regal angebracht.
- Holds
Kleine Fachträume in einem Flugzeug, in die Post oder Gepäckstücke oder auch kleine Kosten verstaut werden können
- Horizontalblock
Präsentation von Artikeln eines Segments von links nach rechts in der gleichen Regalhöhe.
Hub-Spoke-System
Bei einem Hub-Spoke-System (englisch für Nabe-Speiche-System) handelt es sich um ein spezielles Verkehrsnetz, das aus einem zentralen Umschlagplatz (Hub) und darauf sternförmig zulaufenden Strecken (Spoke) besteht. In den Hubs werden Sendungen gesammelt, nach Zielregionen sortiert und umgeladen. Hub-Spoke-Systeme basieren auf Linienverkehren. Sie müssen so organisiert sein, dass die Informationsströme den dazugehörigen Gütern vorausgehen.
IATA (International Air Transport Association)
Die IATA (International Air Transport Association) ist die internationale Dachorganisation der Linienfluggesellschaften. Sie wurde im April 1945 in Havanna (Kuba) gegründet. Die IATA hat ihren Sitz in Montréal (Kanada), ein weiteres Hauptbüro befindet sich in Genf (Schweiz).
Zu den Aufgaben der Organisation gehört es, die Zusammenarbeit zwischen den direkt oder mittelbar am internationalen Luftverkehr beteiligten Fluggesellschaften zu fördern. Etwa 265 Airlines, die über 90 Prozent der weltweiten Linienverkehre abwickeln, gehören der IATA heute an.
- Impulsartikel
Artikel, der aufgrund seiner Attraktivität oder Präsentation beim Kunden einen Kaufimpuls auslöst, ohne dass das Bedürfnis/der Wunsch vorher vorhanden war.
- Impulskanäle
Nicht-klassische Vertriebswege, die aber geeignet sind, Impulskäufe zu generieren.Beispiel: Tankstellen für Süßwaren.
- Indirect Procurement
Unter Indirect Procurement versteht man die Beschaffung von Gütern oder Materialien, die nicht Bestandteil eines fertigen, zum Verkauf bestimmten Produkts werden. Ein Beispiel dafür ist der Einkauf von Büroartikeln.
- Individualpanel
Verbraucherpanel auf Basis von berichtenden Einzelpersonen.
- Innere Verpackung
Packmittel, die einen direkten Kontakt mit den Teilen/Artikeln haben.
- Integrierte Transportplanung und -verfolgung
Planung der effizientesten Route für Waren- und Transportmittel innerhalb eines festgelegten Zeitraums unter Efficient-Replenishment-Bedingungen.
- Integrierte Zulieferer
Integration der Zulieferer, die als bevorzugte Partner für einen großen Teil der Liefermenge des Rohmaterials und der Verpackungen verantwortlich sind und daher Einblick in die Bestände und Verbraucherdaten des Herstellers erhalten.Sie synchronisieren ihre Produktion (Synchronisierte Produktion) entsprechend der Nachfrage und sind im Idealfall in die Produktneuentwicklung und die Einführung neuer Produkte (Effiziente Produkteinführung) eingebunden.
- Integrierte-Bestellmanagement-Systeme
Umfassen alle administrativen Operationen vom Auftragseingang bis zur Rechnungsstellung und der Vorbereitung der Versandinstruktionen, die zur Lieferung der im Auftrag angegebenen Produkte oder Dienstleistungen benötigt werden.Integrierte-Bestellmanagement-Systeme verwenden Artikeldateien, um Auftragsdaten (Artikelnummer, Promotion Codes, Preise, etc.) zusammenzustellen und vorab zu bestätigen. Sie übermitteln die Aufträge elektronisch via EDI an den Hersteller und aktualisieren die Zahlungssysteme.
- Intensitätsfaktor
siehe Mengenintensität.
- Intensitätsindex
Die Zahl gibt an, ob die Kunden des Handelsunternehmens mehr oder weniger ausgeben, als alle Kunden in der Kategorie. Siehe auch Mengenintensität.
- Intensivkäufer
Die Sortierung der einzelnen Käufer nach ihrer Mengenintensität bildet eine aufsteigenden Kurve. Die im unteren Drittel bezeichnet man als Extensivkäufer, sie kaufen eine relativ kleine Menge. Die Käufer im oberen Drittel bezeichnet man als Intensivkäufer, sie kaufen eine relativ große Menge. Die Basis bildet ein Verbraucherpanel.
- Interline Agreement
Eine Vereinbarung zwischen Fluggesellschaften oder zwischen Fluggesellschaften und Reedereien zur gegenseitigen Anerkennung von Transportdokumenten.
- Internationale Artikelnummer (EAN)
Bezeichnung für die EAN-Artikelnummer.
- Internationale Lokationsnummer (ILN)
Weltweit gültige Nummernstruktur zur eindeutigen Identifizierung von physischen, funktionalen oder rechtlichen Einheiten von Unternehmen und/oder Unternehmensteilen (zum Beispiel Lager, Lieferpunkte wie Wareneingangsrampen).
- Intralogistik
Intralogistik beschreibt den innerbetrieblichen Materialfluss sowie den dazugehörigen Informationsfluss. Im Rahmen des Supply Chain Managements (SCM) lenkt sie den Materialfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Als Branchenname umfasst Intralogistik die Organisation, Durchführung und Optimierung innerbetrieblicher Materialflüsse in Industrie- und Handelsunternehmen sowie in öffentlichen Einrichtungen. Intralogistik funktioniert über technische Systeme und Dienstleistungen.
- Joint Forecasting
Handel und Industrie versuchen gemeinsam den Absatz von bestimmten Warengruppen zu prognostizieren. Basisdaten sind die tatsächlichen Abverkaufszahlen, die am Point of Sale durch die Scannerkassen erfasst werden.
- JPP
Luftfrachtcontainer, der speziell für die Beförderung von Waren ausgelegt ist, die eine konstante kühle Temperatur während des gesamten Transportes benötigen.
- Just-in-sequence (Jis)
Anlieferung von Teilen genau zu dem Zeitpunkt, in dem sie in der Montage verbaut werden (sequenzgenau). Genauigkeit: etwa 90 Minuten. Jis ist die Steigerung von Just-in-time.
- Just-in-time (Jit)
Anlieferung von Teilen und Komponenten synchron zur Produktion. Kennzeichen: Minimierung von Zwischenlagern und Liegezeiten. Mittlerweile versteht man unter Jit nur noch tagesgenaue Anlieferung.
- Kabotage
Kabotage bezeichnet den Transport eines Verkehrsunternehmers im innerstaatlichen Verkehr in einem Land, in dem er nicht ansässig ist. Bis 1998 war die Kabotage innerhalb der Europäischen Union zum Schutz der nationalen Unternehmen limitiert. Im Rahmen der EU-Osterweiterung haben sich die Europäische Union und die Beitrittsländern auf Übergangsfristen für die Kabotage geeinigt. Eine völlige Liberalisierung soll es spätestens am 1. Mai 2009 geben.
- Kapitalbindung (Ware)
Durchschnittlicher Bestand bewertet zum Einkaufspreis.
- Kapitalumschlag (Ware)
Absatz in Stück dividiert durch den durchschnittlichen Bestand in Stück. Siehe auch Umschlagshäufigkeit.
- Kategorie
Eine Kategorie ist eine unterscheidbare, eigenständig steuerbare Gruppe von Subkategorien, die als zusammenhängend definiert werden.
- Kategorie-Definition
Definition der in einer Kategorie enthaltenen Artikel sowie der Kategoriestruktur und -segmentierung.
- Kategorie-Geschäftsplan
Dokumentiertes Ergebnis der Kategorie-Geschäftsplanungsprozesse und damit Grundlage für die Steuerung einer Kategorie.
- Kategorie-Geschäftsplanungsprozess
Bezieht sich auf die täglich zu verrichtende Arbeit, die zur Umsetzung der Strategie erforderlich ist.Der Kategorie-Geschäftsplanungsprozess beschreibt die Reihenfolge der Aktivitäten, die Methodologie und die Verantwortlichkeiten, die zur Entwicklung und Realisierung eines Kategorie-Geschäftsplans führen.
Der Geschäftsplanungsprozess besteht aus acht Schritten:
- Kategorie-Defintion
- Kategorie-Rolle
- Kategorie-Bewertung
- Kategorie-Leistungsanalysen
- Kategorie-Strategien
- Kategorie-Taktiken
- Kategorie-Planumsetzung
- Kategorie-Überprüfung
- Kategorie-Management (CM)
Siehe Category Management.
- Kategorie-Rolle
Bestimmt die Priorität und die Wichtigkeit einer Kategorie im Gesamtunternehmen des Händlers und legt die Ressourcen-Zuordnung zu den einzelnen Kategorien fest.
Die Kategorie-Rolle sollte nach einer kategorieübergreifenden quantitativen und qualitativen Analyse und unter Berücksichtigung von Konsumenten-, Hersteller-, Händler- und Marktdaten festgelegt werden. Die vier gebräuchlichsten Kategorie-Rollen sind:
- Profilierungs-Kategorie
- Pflicht-Kategorie
- Impuls- / Saison-Kategorie
- Ergänzungs-Kategorie
- Kategorie-Strategie
Dient dazu, die den Kategorien zugeordnete Rolle zu realisieren und die anvisierten Leistungsziele zu erreichen.Die wichtigsten Kategorie-Strategien sind:
- Förderung der Kundenfrequenz
- Erhöhung des Transaktionswertes
- Verteidigung des Territoriums
- Gewinnerzielung
- Wecken von Aufmerksamkeit
- Imageaufwertung
- Erzielung von Cashflow
- Kategorie-Taktiken
Taktische Optionen zur Umsetzung der Kategoriestrategien. Rahmen des Geschäftsplanungsprozesses des Category Managements werden in den folgenden Bereichen Kategorie-Taktiken entwickelt:
- Sortimentspolitik
- Regalpräsentation
- Preispolitik
- Verkaufsförderung/Promotion
- Kauffrequenz
Siehe Einkaufshäufigkeit
- Kaufwahrscheinlichkeits-Analyse
Gibt Auskunft darüber, wie viele Haushalte innerhalb eines Zeitraumes ein Produkt aus einer Warengruppe/Kategorie kaufen. Die Basis bildet ein Verbraucherpanel.Die Kaufwahrscheinlichkeit setzt sich zusammen aus:
- Kumulierte Käufer: Anteil der Haushalte, die mindestens einmal pro Jahr ein Produkt aus der Warengruppe/Kategorie kaufen.
- Verweildauer: Bezieht sich auf die Hauptpackungsgröße der Warengruppe/Kategorie und gibt an, über welchen Zeitraum (Wochen/Monate) ein Haushalt das Produkt aufbraucht, bevor er eine neue Packung kauft.
- Kausalanalyse
Analyse von Ursache und Wirkung auf Basis Scannerdaten.
- Keiretsu
Unter einem „Keiretsu“ (japanisch) versteht man einen Verbund rechtlich und wirtschaftlich weitgehend selbständiger Unternehmen, die in Form einer festen Mitgliedschaft auf vielfältige Weise miteinander verwoben sind. Ein Keiretsu wird auch bezeichnet als Konglomerat einzelner Unternehmen, die untereinander durch Cross-Shareholdings verknüpft sind, um so eine stabile Unternehmensstruktur zu bilden, welche sich auch gegenüber Übernahmeangeboten oder bei großen Verlusten behaupten kann.
Keiretsu ist eine für Japan typische Form branchenübergreifender Unternehmenskooperation. Das Herzstück einer Keiretsu-Gruppe besteht meist aus einer Bank, einem Handels- und einem Industrieunternehmen. Diese Unternehmen bilden zusammen mit 20 bis 30 weiteren Geschäftspartnern unterschiedlicher Branchen den engeren Kreis der Gruppe. Insbesondere die Unternehmen des engeren Kreises treffen sich regelmäßig, um Informationen auszutauschen und die Geschäftspolitik zu koordinieren. Zusätzlich gehören zum weiteren Kreis eines Keiretsu schließlich noch Zulieferbetriebe von Unternehmen des engeren Kreises, so dass das Netzwerk aus insgesamt bis zu 100 Unternehmen besteht.
- Kombinations-Analyse
Jeder Haushalt wird dahingehend untersucht, welche Marke er von einer vorgegebenen Liste aller Marken gekauft hat.
Haushalte gleicher Kombinationen werden zu einer Gruppe zusammengefasst. Anschließend können ein Ranking, eine Markenkombination und deren soziodemografisches Aussehen ermittelt werden. Die Basis bildet ein Verbraucherpanel.
- Kombinierter Verkehr
Kombinierter Verkehr ist ein verkehrstechnischer Begriff für Gütertransporte, bei denen komplette Transporteinheiten (dies sind meist Container, Wechselbehälter, Sattelanhänger oder komplette LKW) auf der Strecke von mindestens zwei unterschiedlichen Verkehrsmitteln (LKW, Eisenbahn oder Schiff) befördert werden.
- Kommissionieren
Vertragsauftragsbezogenes Zusammenstellen von Ware, das heißt auftragsbezogene und/oder artikelbezogene Vereinzelung von Packstücken aus größeren Verpackungseinheiten.
- Komplementärartikel
Artikel, die einen anderen Artikel im Nutzen ergänzen.
Verändert sich der Preis des primären Artikels, verändert sich unter Umständen auch die Nachfrage nach den komplementären Artikeln, obwohl diese im Preis unverändert geblieben sind.
- Komplettladung
Ist die Gütermenge, die für eine Fahrt bei einem Verlader (Versender) abgeholt und ohne Umschlag an einen Empfänger auf einem Transportmittel transportiert wird und die allein das Transportmittel auslastet.
- Konfektionierung
Veredelung von Ware beziehungsweise Produktion neuer Artikel durch das Zusammenfügen von Fertig- und/oder Halbfertigprodukten.
- Konsignationslager
Mit dem Begriff Konsignation wird eine Form der Lagerhaltung bezeichnet. In dem eigenen oder in einem von einem Dienstleister geführten Lager werden dem Lieferanten Flächen zur Verfügung gestellt. Bis zur Entnahme bleiben die hier eingelagerten Waren im Besitz des Lieferanten. Der Abnehmer bezahlt nur für die tatsächlich entnommene Ware. Die Bezeichnung geht auf das so genannte Konsignationsgeschäft zurück, das eine besondere Form einer Kommissionsbeziehung darstellt: Ein Importeur vermittelt in Kommission für einen Exporteur den Verkauf von Waren und bekommt hierfür eine Provision.
- Kontaktstrecke (Anteil und Meter)
Regalbreite multipliziert mit der Anzahl Regalböden.
Werden auf einem Regalboden mehrere Lagen platziert, so wird jede Lage einzeln mitgerechnet.Anteil: Kontaktstrecke einer Marke dividiert durch die Gesamtanzahl der Meter Kontaktstrecke für die Kategorie.Meter: Kontaktstrecke in Metern, die für eine Marke/Hersteller/Kategorie zur Verfügung stehen.
- Kontaktstreckenrentabilität (KSR)
KSR ist gleich der Summe der Roherträge dividiert durch die Summe der Artikelbreiten multipliziert mit der Anzahl der Verkaufsstellen.
- Kontinuierliches Warenversorgungsprogramm (CRP)
Dient dem Erreichen einer kontinuierlichen Warenversorgung entlang der gesamten logistischen Kette von Hersteller zum Händler, bei der der Impuls für die Nachschubversorgung nicht mehr vom Handel, sondern von der tatsächlichen Nachfrage beziehungsweise dem prognostizierten Bedarf in den Geschäften/Lager ausgeht.Im Rahmen von CRP (Continous Replenishment Programm) unterscheidet man zwischen drei Arten:
- Vendor Managed Inventory (VMI)
- Buyer Managed Inventory (BMI)
- Co Managed Inventory (CMI)
- Kontraktlogistik
Kontraktlogistik ist eine bestimmte Form des Outsourcings logistischer Leistungen. Unter dem Begriff werden Leistungen zusammengefasst, die ein Logistikdienstleister in einem Paket für einen Verlader auf Basis eines langfristigen Vertrages plant und selbst oder durch Dritte realisiert. Dabei sollen diese Leistungen ein erhebliches Volumen ausmachen und in der Regel mehrere logistische Funktionen umfassen. Kontraklogistikangebote gibt es in den Bereichen der Distributions-, Produktions- und Beschaffungslogistik.
- Kooperationen (horizontal/vertikal)
Horizontal: Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen aus einer Wertschöpfungskette, zum Beispiel Zusammenarbeit von Logistikdienstleistern (Netzwerke).Vertikal: Zusammenarbeit von Unternehmen auf unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette (vor- und nachgelagert), beispielsweise Rohstofflieferant, Hersteller von Produktteilen, Hersteller von Halb- und Fertigprodukten, Logistikdienstleister, Handel.
- Kundenbindung
Siehe Loyalität.
- Kundenfrequenz
Anzahl der Kunden, die in einem definierten Zeitraum in einem Geschäft einkaufen.
- Kundensuchlogik
Logik, nach welcher der Kunde einen Artikel / ein Segment sucht.
Der Kunde hat eine fest verankerte Vorstellung davon, welche Produkte zusammengehören, wo sie stehen und in welcher Reihenfolge sie platziert sind.
Känguru-Verkehr
In Frankreich wird so die Beförderung schwerer Lkw auf der Eisenbahnwaggons bezeichnet.
- Käufe (geplant)
Anzahl/Anteil der Käufe, die nicht spontan am Point of Sale getätigt werden, sondern vorab geplant sind (Einkaufszettel).
- Käuferreichweite (Basis: Verbraucherpanel)
Anzahl der Käufer einer Marke / Subkategorie / Vertriebsschiene prozentuiert auf die Grundgesamtheit aller Haushalte.
Beispiel: 86 Prozent aller Haushalte in Deutschland kaufen mindestens einmal im betrachteten Zeitraum einen Artikel aus der Subkategorie Shampoo.
- Käuferreichweite, relativ
Anzahl der Käufer prozentuiert auf eine Teilstichprobe.
Beispiel: Die 86 Prozent aller Shampoo-kaufenden Haushalte bilden die Teilstichprobe. Marke A hat z.B. eine relative Reichweite von 40 Prozent. D.h. bezogen auf die Grundgesamtheit aller Haushalte hat die Marke A eine Reichweite von 34,4, Prozent.
- Käuferstrukturen (Basis: Vebraucherpanel)
Analyse des Kaufverhaltens für bestimmte nach Haushalts- bzw. Personenmerkmalen gebildete Gruppen.Dies können sowohl soziodemografische Merkmale als auch Besitzstandsmerkmale sein. Es können auch umgekehrt über das Kaufverhalten definierte Zielgruppen nach einer Reihe von Merkmalen untersucht werden:
- Soziodemografische Merkmale: Alter der Hausfrau, Haushaltsnettoeinkommen, Zahl der Kinder im Haushalt, Familienlebenswelten, Sozialstatus, usw.
- Besitzstandsmerkmale: PKW-Besitz, Mikrowellenbesitz, PC-Besitz, usw.
Es wird das Käuferverhalten (Reichweiten, Marktanteile, usw.) analysiert bzw. Bevölkerungsverteilung und Markenverteilung gegenübergestellt. Oder es werden umgekehrt soziodemografische bzw. andere Strukturen verschiedener Käufertypen verglichen.
- Käuferwanderung (Basis: Verbraucherpanel)
Analyse der Zu- und Abwanderungen von Käufern zwischen Marken (oder Packungsgrößen, Sorten, usw.) durch den Vergleich zweier Zeiträume.
Typische Fragestellungen: Von welchen Marken zieht eine neueingeführte Marke A Käufer ab?Es wird untersucht, wie viele Käufer, die im zweiten Zeitraum Marke A gekauft haben, im ersten Zeitraum: ebenfalls A gekauft haben (= Wiederkäufer) - nicht A gekauft haben (= Zuwanderer) - nur im ersten Zeitraum A gekauft haben (= Abwanderer).Die drei Gruppen können dann näher nach Einkaufsmengen usw. für jeweils beide Zeiträume getrennt untersucht werden.Quotient:Zuwanderer-Vorkaufs-Anteil / Erwartungswert = QuotientWenn dieser Quotient über 1 liegt, haben die Zuwanderer vorher überproportional viel einer speziellen Marke gekauft.
- Lesen eines Strichcodes per Scanner
Optische Erfassung von Daten mit technischen Hilfsmitteln (Scanner) auf Artikel- und Sendungsebene beziehungsweise von Belegen (Klarschriftinformationen).
- Lieferantenbewertung
Die Bewertung der Leistungen von Lieferanten teilt sich in zwei Hauptbereiche. Zum einen geht es darum, die von Lieferanten erbrachten Leistungen und/oder gelieferten Produkte permanent zu kontrollieren. Kriterien wie Preis, Qualität Termintreue und so weiter können dabei für das Controlling zu Grunde gelegt werden. Zum anderen handelt es sich um eine so genannte Lieferantenanalyse, bei der die Leistungen potenzieller neuer Lieferanten mit denen der bestehenden Lieferanten verglichen werden. Dabei lassen sich Vergleiche in Bezug auf bereits erbrachte Leistungen oder Produkte durchführen. Eine besondere Rolle in Hinblick auf die Lieferantenauswahl spielt dabei auch die Analyse von Leistungen und Produkte, die in dieser Form bisher noch nicht beschafft wurden.
- Lieferbelege
Sammelbegriffe für alle Schriftstücke, die für die Abwicklung und gegebenenfalls Begleitung einer Lieferung erstellt werden.
- Liefereinheit
Nach VDA/BSL-Empfehlung 5002 eine physische Einheit, die für einen Liefervorgang gebildet wird und während des Liefervorganges nicht aufgelöst werden darf.Eine Liefereinheit kann zum Beispiel ein Kleinladungsträger (KLT), eine Gitterbox oder ein anderer Behälter mit Ware und gegebenenfalls Hilfspackmittel sein.
- Lieferschein
Vom Lieferanten erstelltes Dokument über den Umfang einer Lieferung mit der Beschreibung von einer oder mehreren Lieferpositionen von einem Verkäufer an einen Käufer.Die Lieferposition wird - unter Verwendung von Schlüsselbegriffen - mit Artikeldaten und Daten der Verpackung, einschließlich Zusatzpackmittel beschrieben.
- Lieferung
Sendung oder Teil einer Sendung, gebildet durch einen oder mehrer Artikel aufgrund von Bestellungen oder Abrufen des Empfängers, identisch mit dem Inhalt eines Lieferscheins.
- Logistik (Definitionen)
Kurzdefinition:Logistik beinhaltet die ganzheitliche Koordination und Durchführung aller Informations- und Güterflüsse von der Quelle bis zur Senke.
Gängige Definition:Logistik sichert die Verfügbarkeit des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden, zu den richtigen Kosten.
Wissenschaftliche Definition:Logistik ist der Prozess der Planung, Realisierung und Kontrolle des effizienten, kosteneffektiven Fließens und Lagerns von Rohstoffen, Halbfertigfabrikaten und Fertigfabrikaten und der damit zusammenhängenden Informationen vom Liefer- zum Empfangspunkt entsprechend den Anforderungen des Kunden.
- Bereiche der Logistik:
Die Logistik setzt sich zusammen aus den Teilbereichen Beschaffungs-, Produktions-, Distributions-, Entsorgungs- und Verkehrslogistik.
- Logistik-Leitstand
Der Logistik-Leitstand ist ein Softwarewerkzeug zur Optimierung von logistischen Prozessen in einem Logistikzentrum. Die Hauptaufgaben bestehen in der Steuerung, Kontrolle und Visualisierung der Prozesse, In übersichtlicher, meist grafischer Form zeigen Leistandsysteme den aktuellen Zustand und den Zusammenhang der Prozesse auf. Sie beschreiben so den Funktionszustand des Gesamtsystems in Echtzeit. Abweichungen werden sofort deutlich erkennbar angezeigt. Dabei erhält der Leitstandanwender die Möglichkeit einer unverzüglichen Ursachenanalysen und kann Korrekturmaßnahmen einleiten. Das Leitstandsystem gibt dabei in der Regel Hinweise zur Problembehebung.
- Logistikkette
Gesamtheit aller Geschäftsaktivitäten, die erforderlich sind, um der Nachfrage an Produkten oder Dienstleistungen nachzukommen und zwar vom ursprünglichen Bedarf an Rohmaterial und Daten bis zu Übergabe an den Endverbraucher.
- Logistiknachrichten
Begriff aus EANCOM für alle Nachrichtentypen, die Instruktionen oder Informationen in Bezug auf Artikel und Mengen beinhalten.
Beispiele: DESADV, RECADV, PRICAT, INVRPT, PARTIN.
- Logistische Bündelung
Zusammenfassung des Warenflusses im Sinne einer Transportoptimierung.
Dabei kann sowohl eine einseitige Bündelung von Seiten des Handels oder der Hersteller erfolgen oder im Idealfall die Bündelung von Transporten gemeinsam durch Handel und Hersteller.
- Loyalität
Anteil des Bedarfs, der über eine Einkaufsstätte, Marke und so weiter im untersuchten Zeitraum gedeckt wird. Siehe auch Bedarfsdeckungsrate.
- Loyalitätspotenzial
Loyalität der Segmente im Vergleich zur Gesamtwarengruppe.
- Maintenance, Repair and Overhaul (MRO)
Die englische Bezeichnung "Maintenance, Repair and Overhaul", zumeist nur in der Abkürzung "MRO" verwendet, hat sich als feststehender Oberbegriff im Bereich der Instandhaltung eingebürgert. Unter MRO fallen alle Maßnahmen, die im Zusammenhang des Betriebes, der Reparatur und Wartung von Anlagen, Geräten oder auch kompletten industriellen Einrichtungen stehen. Materialien, die zur Unterstützung dieser Maßnahmen beschafft werden, bezeichnet man als MRO-Artikel.
- Make to Order
Die englische Bezeichnung Make to Order (MTO) steht für die Auftragsfertigung. Das heißt: Die Produkte werden erst gefertigt, wenn ein konkreter Kundenauftrag vorliegt. Bei Make-to-Order-Aufträgen geht es in der Regel um kundenindividuelle Produktionen, bei denen der Fertigungsbetrieb vor der Auftragserteilung Art, Konfektionierung oder Anzahl der Produkte nicht planen kann. Gegenbegriff zur Auftragsfertigung ist Make to Stock (Lagerfertigung).
- Make to Stock
Mit dem englischen Begriff Make to Stock (MTS) bezeichnet man die Lagerfertigung. Bei diesem Auftragstyp werden Endprodukte gefertigt, für die noch kein direkter Kundenauftrag vorliegt, für die sich jedoch in der Regel gemäß der Bedarfsplanung zukünftige Nachfragen einstellen werden. Die Produkte gehen erste einmal in ein so genanntes Fertigwarenlager, um von dort aus abverkauft zu werden. Der Gegenbegriff lautet Make to Order (Auftragsfertigung).
- Manifest
Ladungsverzeichnis aller auf einem Transportmittel (Schiff, Flugzeug) befindlichen Sendungen (Transportgüter).
- Mann zur Ware
Die Bezeichnung "Mann zur Ware" oder auch "Kommissionierer zur Ware" steht das Kommissionierprinzip der so genannten statischen Bereitstellung. Die zu kommissionierende Ware bleibt bis zu Entnahme am Lagerplatz. Der Kommissionierer muss sich also im Lager zur Ware hin bewegen. Dieses Prinzip hat vor allem dann Vorteile, wenn relativ viele Artikel mit unterschiedlichen Abmessungen gepickt werden müssen oder die Kommissionierarbeiten sehr großen Schwankungen unterliegen.
- Markentreue/Markenwechsel
Nettomengenveränderung für bestimmte Marken einer Kategorie.
Die Menge des betrachteten Produkts wurde anstatt derselben Menge anderer Produkte gekauft (vollständige Substitution der Produkte). Mögliche Ursachen für Mengengewinne sind beispielsweise der Gewinn von anderen Marken, veränderte Verbrauchsgewohnheiten oder der Neueinstieg von Käufern in die betreffende Kategorie.
Um die Loyalität zu einer Marke auf der Basis des Kaufverhaltens zu bestimmen, sollte man Käufer auswählen, die mehrmals vor einem Kaufentscheid im gleichen Produktfeld standen und dann untersuchen, wie häufig die gleiche Marke gewählt wurde. Die Käufer werden im Produktfeld nach ihrer Einkaufshäufigkeit (1x, 2x und so weiter) eingeteilt.
Die Intensivkäufer werden dann näher danach untersucht, wie viele Marken sie gekauft haben und welche Marktanteile dabei die einzelnen Marken haben. Marken mit hoher Markentreue haben höhere Marktanteile in Gruppen, die nur wenige Marken gekauft haben, während Marken mit niedriger Markentreue höhere Marktanteile in Gruppen haben, die mehrere verschiedene Marken kaufen.
- Marktabdeckung (Panel)
Anteil des Marktes, der mit einem Panel erreicht werden kann.
- Marktabdeckung (Sortiment)
Anteil des Marktvolumens, das ein Händler mit dem gewählten Sortiment abdeckt.
- Marktanteil
Anteil des definierten Vertriebskanals / der Vertriebslinie oder einer Marke am definierten Gesamtmarkt gemessen in Absatz und Umsatz.
- Marktgröße/-volumen
Umsatz (Größe) zu Verkaufspreisen oder Absatz (Volumen) im gesamten definierten Markt/Vertriebskanal/Vertriebslinie.
- Marktpotenzial
Größtmögliche Aufnahmefähigkeit des Marktes für ein Produkt, wenn es dem Anbieter gelingt, auch den letzten Käufer zum Kauf eines Produktes zu bewegen.Das Marktpotenzial kann mengen- oder wertmäßig ausgedrückt werden.
- Marktwachstum
Grad der Veränderung der Marktgröße in Prozent oder absoluten Werten bezogen auf eine Vergleichsperiode.
- Mehrweg-Transportverpackung
Wiederverwendbare, sekundäre Transportverpackungen, die zu weitverbreiteter Verwendung bestimmt sind und die vom Empfänger zum Zwecke des Wiedergebrauchs zurückgegeben werden.
Beispiele: Bepfandete und nicht-bepfandete Paletten, alle Formen von wiederverwendbaren Kästen, Steigen und Boxen.
EAN-Identnummer für Mehrwegtransportverpackungen: Weltweit eindeutige, übeschneidungsfreie Nummer, mit deren Hilfe wiederverwendbare Verpackungen und Transporthilfsmittel, wie beispielsweise Bierfässer, Paletten, Steigen und so weiter identifiziert werden können. Sie erleichtert Verwaltung, Abwicklung und Verfolgung dieser Behälter in der logistischen Kette und bei Inventurprozessen.
- Mehrweg-Verpackung
Verpackung, die zum mehrmaligen Gebrauch bei Liefer- und Transportvorgängen geeignet ist, in der Regel mit einer spezifischen Bezeichnung (Packmittel).
- Mehrwertdienste
Unter Mehrwertdienste fallen in der Regel solche durch Externe erbrachten Dienstleistungen innerhalb der Supply Chain, die über reine Transportleistungen, aber auch logistischen Standardleistungen im Bereich der Lagerei oder Distribution hinausgehen und zumeist stark kunden- oder branchenindividuell zugeschnitten sind. Der Begriff wurde vor allem von den Kep-Diensten, also den Kurier-, Paket- und Expressdienstleistern geprägt. Beispiele für derartige Zusatzleistungen können Konfektionierung, Aufstell- und Bestückungsservices oder Reparaturdienstleistungen sein.
- Mengenintensität
Anteil der Einkaufsmenge der Käufer bezogen auf die Gesamtmenge dividiert durch den Anteil dieser Käufer einer Marke oder Vertriebsschiene bezogen auf die Gesamtzahl der Käufer einer Vertriebsschiene.
Beispiel: 5 Prozent aller Käufer kaufen Marke A. Diese stehen für 7 Prozent der Menge. Der Intensitätsfaktor beträgt damit 7 : 5 = 1,4.
- Middleware
Middleware sind System- und Netzwerkdienste, die nicht miteinander gekoppelten Softwarekomponenten die Kommunikation untereinander ermöglichen. Sie sind zwischen Anwendungs- und Betriebssystemsebene angesiedelt. Durch Middleware-Systeme kann man Applikationen auf mehrere Rechner in einem Netzwerk verteilen.
Milk run
Milk run ist eine Sonderform des Direkttransportes auf einer festgelegten Route (in der Regel feste Ziele, feste Menge, feste Strecke) mit vorgegebenen Abholzeiten und Eintreffzeiten von Abholadressen direkt an einen Empfänger, normaler Weise ohne Einbeziehung einer Umschlagsanlage.
- Mischkalkulation
Kosten werden nicht verursachungsgerecht auf einen Artikel zugerechnet, vielmehr werden jedem einzelnen Artikel Kosten in dem Maße zugerechnet, wie er sie angesichts der vom Markt gegebenen Preise tragen kann.
Siehe auch Ausgleichskosten.
- Mobile Datenerfassung (MDE)
Geräte zur mobilen Datenerfassung, in der Fachsprache zumeist MDE-Geräte genannt, dienen zur elektronischen Identifizierung von mit entsprechenden Etiketen oder Label gekennzeichneten Artikeln, Lagerplätzen, Ladungsträgern und Sendungen. Bei den Geräten handelt es sich in der Regel um so genannte Handheld-Terminals beziehungsweise Handhelds. Diese Kleincomputer sind mit einem Betriebsystem ausgestattet und verfügen über eine Scanvorrichtung, ein Display und Tastatur. Eingescannt werden zumeist eindimensionale, teilweise auch zweidimensionale Barcodes. Eine Reihe von aktuellen Geräten ist zudem schon auf neue Technologie Radio Frequency Identfication (RFID) eingestellt und ist in der Lage, entsprechende RFID-Tags (Transponder) einzulesen. Die Übermittlung der Daten an ein übergeordnetes System erfolgt im Gegensatz zu stationären, kabelgebundenen Scannern über Datenfunk, Wireles-LAN, Bluetooth, Infrarot und/oder Mobilfunk.
- Mobiles Datenerfassungsgerät
Erfasst zur Durchführung des Dispositionsprozesses die Bestelldaten per Scanner.
- MTV-Logistik
Umfasst als Grundfunktion die Abholung beim Empfänger, die Pfandabrechnung bei bepfandeten Mehrweg-Transportverpackungen (MTV) und Bereitstellung zur Disposition für den Absender.Darüber hinaus können weitere Funktionen, wie zum Beispiel Qualitätssicherung, Reinigung und Bestandsführung vereinbart werden. Die Details sind im Regelwerk des "Logistikverbundes für MTV" festgelegt.
- Multifacing-Effekt
Umsatzsteigerung, die aufgrund der Platzierung eines zusätzlichen Frontstücks eines Produktes erreicht werden kann.Die optische Wirkung des Produktes wird durch ein erweitertes Facing stärker, der Endverbraucher nimmt das Produkt besser wahr.
- Nachbestellungszeitpunkt
Das vorab definierte Bestandsniveau, bei dessen Untererschreiten eine Nachbestellung ausgelöst wird.
- Nachfrageseite
Umfasst alle Überlegungen im Rahmen von Efficient Consumer Response (ECR), bei denen es darum geht, die Verbrauchernachfrage nach Produkten und Leistungen zu verstehen und zu steuern.
- Nachkauf
Auf Ebene einzelner Einkaufsakte wird nach einem vordefinierten Erstkauf einer bestimmten Marke (eventuell in einer bestimmten Einkaufsstätte) der nächste Kauf in derselben Kategorie betrachtet (Basis: Verbraucherpanel):
- Hat der Käufer dieselbe Marke gekauft?
- Hat er in derselben Einkaufsstätte gekauft?
- Hat er dieselbe Menge gekauft?
- Nachlauf
Nachlauf ist der Transport vom Empfangsspediteur zu den Empfängern.
- Nachrichtentyp
Begriff aus EANCOM für einen definierten, strukturierten Satz von Segmenten und Datenelementen, der die Anforderung eines bestimmten Geschäftsvorfalls abdeckt.
- Nesten
Eine verschachtelte und in sich verbundene Lagenbildung bei in sich gestapelten Transportbehältern oder Palettierung
- Neue Käufer
Käufer haben im Vergleichszeitraum nicht in der Kategorie gekauft, kaufen aber im aktuellen Zeitraum in dem betrachteten Bereich. Siehe auch Verlorene Käufer .
- Nicht verkaufende Geschäfte
Anteil aller Geschäfte, die in der Berichtsperiode den Artikel nicht verkauft haben, obwohl sie den Artikel geführt haben. Indikator für Markenprobleme.
- Nie ausgehende Bestände (Vorräte)
Die Verkaufsbereitschaft aller Artikel ist immer gewährleistet. Vermeidung von Vorratslücken.
- No-Read
Kann der Barcode eines Artikels vom Scanner nicht erfasst werden, so ist dies ein No-Read
- Normalabsatz
Absatz ohne Aktionen.
- Normierter Abverkauf
Gewichteter durchschnittlicher Abverkauf pro Geschäft, in dem der betrachtete Artikel geführt wird.
- Normmarktanteil
Übergeordneter Marktanteil, den eine Vertriebslinie/Kategorie/Marke am Gesamtmarkt (zum Beispiel Fast Moving Consumer Goods) erzielt.Dieser definierte Fair Share gilt als Vergleichsgröße für den Fair Share Index.Beispiel: Handelsunternehmen A hat in der Kategorie A einen Anteil von 20 Prozent am gesamten Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Der Fair Share ist also 20 Prozent.
- Null-Durchgang
Ein Nulldurchgang liegt vor, wenn die buchtechnische oder körperliche (nicht die verfügbare) Menge eines Bestandes Null werden. Dies muss (wenn das datentechnische Lagerabbild korrekt ist, d. h. alle Buchungen richtig erfolgt sind) gleichzeitig geschehen. Ist das der Fall, spricht man von einem "erwarteten" oder "geplanten" Nulldurchgang.
Ein "ungeplanter" Nulldurchgang liegt vor, wenn bei der Entnahme weniger Menge vorgefunden wird als buchmässig erwartet. In diesem Fall wird nach der entsprechenden Quittierung durch das Bedienpersonal das buchmässige Lagerabbild korrigiert.
- Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC)
nternational abgestimmte, einheitliche und weltweit überschneidungsfreie 18-stellige Nummer für Versandeinheiten. Sie dient als Kurzident für die Zwecke der Kommunikation (EDI) und Identifikation (zum Beispiel mittels Scanning).
- Odette-Transportlabel
Transportlabel entsprechend den Empfehlungen von Odette in den Ausprägungen Singel label und Master label für Gebinde (Mischgebinde und sortenreine Gebinde).
- Operations Research
Operations Research (OR) befasst sich mit der Vorbereitung, Durchführung und Unterstützung optimaler Entscheidungen in Unternehmen mit Hilfe mathematischer Methoden und Modelle. In der Logistik stellt Operations Research Konzepte und Methoden bereit, um quantitative Aussagen zu Problemen wie Tourenplanungen zu ermöglichen. Ein zentrales Thema der Logistik ist beispielsweise die strategische , taktische und operationelle Planung komplexer Logistiknetzwerke, die Zulieferung, Produktion an verschiedenen Standorten , Lagerhaltung und den Transport umfassen. Operations Research ermöglicht , Optimierung und Multikriteria Analyse auf der Grundlage mathematischer Modelle durchzuführen mit dem Ziel optimale Logistiknetzwerke zu entwerfen, zu planen und zu betreiben. Die Simulation und Visualisierung der Produktions-, Transport-, Umschlags- und Lagerhaltungsprozesse in derartigen komplexen logistischen Netzwerken ist ein weiteres wichtiges Thema des Operations Research. Weitere wichtige Schwerpunkte für die Anwendung des OR in der Logistik sind z.B. Multimodale Transportnetzwerke, Vehicle Routing und Scheduling und die Reverse Logistik.
- Orchestrieren
Unter Orchestrieren versteht die IT-Welt in Zusammenhang mit Web-Services das Zusammenstellen von verschiedenen Web-Services zu einem neuen Geschäftsprozess.
- Order-Picking
Englischer Begriff für das Kommissionieren
- Ort des Einkaufs (PoP)
Ort des Einkaufs. PoP: Point of Purchase.
- Ort des Verkaufs (PoS)
Ort des Angebotes, also der Verkaufsraum oder Marktstand. PoS: Point of Sale.Anstelle von PoS wird häufig auch der Begriff PoP Ort des Einkaufs verwendet
- Packmittel
Packmittel sind Mehrwegverpackungen mit einer spezifischen Bezeichnung des Typs (beispielsweise KLT 6414), die für die Packmittelverwaltung genutzt wird.
- Packstück
Packstücke sind physische Handhabungseinheiten im Lieferprozess. Packstücke können für die Handhabung von Waren in einem Abschnitt des Lieferprozesses gebildet und wieder aufgelöst werden.In einer Packstückstruktur können Packstücke zu einem neuen Packstück auf höherer Ebene zusammengefasst werden (zum Beispiel Liefereinheiten zur Ladeeinheit (Gebinde), Ladeeinheiten zur Transporteinheit (Container oder Wechselbrücke)).Ein Packstück ist über einen eindeutigen Begriff (Packstücknummer "license plate") zu identifizieren.
- Paketdienst
Paketdienste sind Dienstleister, die den Versand, Transport und die Zustellung von Gütern (Paketen) mit Gewichts- und Abmessungsbeschränkungen (kleingewichtige Packstücke in der Regel bis 31,5 kg) organisieren.Die Angebote sehen fast ausschließlich eine Haus-zu-Haus-Beförderung vor.
- Palette
Paletten sind stapelbare Lademittel (Mehrweg-Lademittel) zur Zusammenfassung von Gütern zu einer Ladeeinheit, die mit Gapelstapler oder Gabelhubwagen unterfahren und bewegt werden können. Es wird unterschieden nach Paletten ohne Seitenaufbauten (Flachpaletten) oder mit Seitenwänden (Boxpaletten).
- Penetration
Siehe Käuferreichweite
- Periodisches Bestellsystem
Üblicherweise manuell geführtes System, das regelmäßig (zum Beispiel täglich) Bestellungen generiert.
- Permanentes Bestandsführungssytem
Automatisches Bestandsführungssystem, das permanent den Regelbestand inklusive Lager für jedes Produkt anhand der elektronischen Wareneingangsmeldungen und der elektronischen PoS-Abverkaufsdaten ermittelt.
- Pick by Voice
Der Begriff „Pick by Voice” hat sich in Analogie zu „Pick by Light” für sprachgeführte Kommissioniersysteme eingebürgert. Die Pickanweisungen erfolgen über Kopfhörer, die Bestätigung über ein Mikrophon. Vorteil: Die Kommissionierer haben so beide Hände frei. Pick-by-Voice-Systeme eignen sich auch für andere Tätigkeiten im Warehouse, etwa im Wareneingang. Häufig erfolgt eine Kombination mit konventioneller Barcodetechnologie.
- Pick-to-Belt
Ein Kommissionierprinzip, bei dem die zu kommissionierende Ware direkt auf ein Abförderband gelegt wird.
- Planungssysteme auf der Basis von PoS-Absatzprognosen
Output der Absatzprognosen pro Artikel auf Filialbasis bildet den Input dieser Planungssysteme. Diese Planungssysteme werden in zwei große Gruppen unterteilt:
Planungssysteme für Einzelhandelsunternehmen:
- Warengruppen-/Flächenmanagement-System
- Dynamisches computerunterstütztes Bestellsystem
- Dynamisches Zuteilungssystem
Planungssysteme für den Hersteller
- System zur Produktions- und Terminplanung
- Bestandsmanagement-System
- Platzierungs-Split-Analyse (Basis: Handelspanel)
Analyse des Bestandsanteils der untersuchten Marken im Umfeld verschiedener Kategorien oder Subkategorien.
Wird das untersuchte Produkt im Handel im Umfeld verschiedener Kategorien, Subkategorien und im Display platziert, so zeigt die Platzierungs-Split-Analyse die beobachteten Platzierungsmöglichkeiten in bestimmten Geschäftstypen und/oder Gebieten. Gleichzeitig wird die jeweilige numerische Bestandsdistribution für die jeweilige Platzierung angegeben, die vorgefunden wurde.
- POD
Proof of Delivery, Ausliefernachweis, er wird in der Regel durch Sannen der NVE vom Packstück bei der Warenübergabe erbracht.
- Point of Sale
Der "Point of Sale" (POS) bezeichnet den Bereich im Einzelhandel, wo die Strichcodesymbole der Verkaufswaren gescannt werden - also den Kassenbereich in den einzelnen Verkaufsfilialen des Handelsunternehmens.
- Poka-Yoke-Konzept
Das Poka-Yoke-Konzept soll Produktionsprozesse immun gegen menschliche Fehler machen. Ein einfaches Beispiel aus dem Alltag: Mit Gummibändern befestigte Tankdeckel, die nicht an der Zapfsäule zurückgelassen werden können.
- PoS-Daten
Daten, die aus dem Warenwirtschaftssystem bezogen werden (unter anderem Scanningdaten) sowie weitere Informationen zum Beispiel Regalplatzierung, Ladenlayout oder Promotioninformationen.
- PPS-Systeme
Die Abkürzung "PPS" steht für "Produktionsplanung und -steuerung". Bei PPS-Systemen handelt es sich um Softwarelösungen, die der Planung, Steuerung und Überwachung von Produktionsabläufen dienen. Im einzelnen gehören die Planung von Primär- und Materialbedarfen, die Durchlaufterminierung, der Kapazitätsabgleich, die Reihenfolgeplanung, die Verfügbarkeitsprüfung und Auftragsfreigabe sowie die Betriebsdatenerfassung und -kontrolle zum Aufgabenbereich von PPS-Systemen. Diese stehen zumeist in einem engen Zusammenhang mit Systemen für das Enterprise Resource Planning (ERP).
- Preis-Absatz-Analyse
Erfolgsbewertung von Preisänderungen beim eigenen Produkt beziehungsweise bei Konkurrenzprodukten; Erkennen nutzbarer Preisschwellen (Basis: Handelspanel).
Mit Hilfe der Preis-Absatz-Analyse kann die Reagibilität der Absatzmenge auf Preisänderungen analysiert werden. Den am Markt aufgetretenen prozentualen Preisänderungen werden dabei die prozentualen Absatzveränderungen gegenübergestellt. Die Basis bilden der Preis beziehungsweise die Menge ohne Aktion.
- Preisabstands-Analyse
Analyse der Wirkung von verschiedenen Preisabständen der Marke A zu einer oder mehreren Konkurrenzmarken auf den Marktanteil (Basis: Handelspanel oder Verbraucherpanel).
Die Preisabstands-Analyse zeigt pro untersuchter Periode den Marktanteil von Marke A bei verschiedenen Preisstellungen zu einer oder mehreren Konkurrenzmarken. Die Preisabstände können auf Wunsch in Abhängigkeit von der Höhe des Preises für Marke A dargestellt werden. Die Analyse erlaubt Preisstellungen zu Konkurrenzprodukten zu erkennen, die geeignet sind, den Marktanteil zu festigen beziehungsweise zu erhöhen.
- Preiselastizitäts-Analyse
Ermittlung von langfristigen Preisverschiebungen, von Auswirkungen langfristiger Preisveränderungen auf die Abverkäufe beziehungsweise den Umsatz und von den Mengenveränderungen durch Unter-/Überschreiten von Preisschwellen mit hoher oder schwacher Nachfrageelastizität.Ermittlung von Geschäften, die den Preis im Normalgeschäft über mehrere Perioden hinweg verändert haben.Vorher-/Nachher-Vergleich der jeweiligen abverkauften Normalmengen/-umsätze zu den verschiedenen Normalpreisen.Ermittlung der prozentualen Mengen-/Umsatzänderung für jedes Geschäft mit entsprechender Preisänderung.
- Preisindex (Normal-/Aktionspreis)
Durchschnittspreis für Artikel in Kilogramm oder Liter eines Handelsunternehmens dividiert durch nationalen Durchschnittswert für Artikel in Kilogramm oder Liter multipliziert mit 100.Beispiel: Handelsunternehmen A kauft Marke B zu einem Stückpreis von 10 Euro. Der nationale Durchschnittspreis für Marke B liegt bei 10,50 Euro. Der Preisindex von Handelsunternehmen A ist damit 95. Der Preisindex kann auf Stück oder Mengeneinheit sowie nach Normal- oder Aktionspreis ausgewiesen werden.
- Preisklassenanalyse
Analyse der Anteile der pro Preisklasse abverkauften Mengen von Marken in bestimmten Geschäftstypen; Analyse der numerischen Distribution in den vorgegebenen Preisklassen (Basis: Handelspanel oder Verbraucherpanel).Die Preisklassenanalyse zeigt in den vom Kunden vorgegebenen Preisklassen einerseits die Aufteilung der numerischen Distribution, andererseits die prozentualen Abverkaufsmengen der untersuchten Marken während des Untersuchungszeitraumes.Durch die Angabe des durchschnittlichen Stückpreises sowie des mengenmäßigen Marktanteils lassen sich Rückschlüsse auf die Preisreagibilität der Marken ziehen.
- Premiumartikel
Höherwertiger Artikel.
- Product Lifecycle Management
Der Begriff Product Lifecycle Management steht für die Steuerung und Auswertung des gesamten Lebenszykluses eines Produktes. Ziel es ist, möglichst schon in der Entwicklung eines Produkts zu ermitteln, in welchen Bereiche welche Art von Ausfällen zu erwarten sind. So kann die Ersatzteillogistik rechtzeitig geplant werden.
- Produkteinführung
Einführung eines Produktes/einer neuen Marke. Siehe auch Effiziente Produkteinführung.
- Profilartikel
Als Profilartikel werden Artikel mit hoher Wertigkeit bezeichnet und die für den Handel einen Profilierungscharakter haben. In der Regel platziert der Handel diese Artikel in der Sichtzone der Regale. Zu den Profilartikeln werden unter anderem die so genannten Premiumartikel gezählt.
- Promotion Distribution (verkaufend gewichtet)
Prozentualer Anteil des Kategorie-Umsatzes der Geschäfte, die in der definierten Periode eine Promotion durchgeführt und mindestens eine Packung verkauft haben, gemessen am Kategorie-Umsatz aller Geschäfte im definierten Gesamtmarkt.
- Promotion Distribution (verkaufend numerisch)
Prozentualer Anteil aller Geschäfte, die in der definierten Periode eine Promotion durchgeführt und mindestens eine Packung verkauft haben, gemessen an der Anzahl aller Geschäfte im definierten Gesamtmarkt.
- Promotion, Anteil
Prozentualer Anteil der Promotions einer Marke / eines Herstellers an der Gesamtzahl der durchgeführten Promotions einer Kategorie.
- Promotion, Anzahl
Anzahl der durchgeführten Promotions für eine Kategorie, Marke, Hersteller.
- Promotions-Effizienz
Anteil des Marktabsatz / -umsatzes, der durch eine Promotion zusätzlich zum sonst üblichen Normalabsatz / -umsatz in den Geschäften mit Promotion generiert wird.
- Promotion-Effizienz = Zusatzabsatz / Normalabsatz x 100.
- Promotions-Marktanteil
Anteil des Aktionsvolumens einer Marke oder eines Herstellers am Gesamtaktionsvolumen einer Kategorie.
Beispiel: In einer Kategorie werden in einer Erheungsperiode 100 000 Euro (oder Tonnen) im Rahmen von Promotions verkauft. Marke A verkauft im selben Zeitraum 10 000 Euro (oder 10 Tonnen).Damit liegt der Merchandising Share für Marke A bei 10 Prozent.
- Promotionsvolumen, Anteil am Gesamtvolumen
Volumen einer Marke, die über eine Promotion verkauft wurde, dividiert durch das Gesamtverkaufsvolumen der Marke.
- Proportionaler durchschnittlicher Monatsabsatz
Durchschnittlicher Absatz pro Geschäft und Monat in einem für die Kategorie durchschnittlichen Geschäft; Indikator, wie Verbraucher einzelne Produkte nachfragen, Entwicklung bei Neueinführungen.
Durchschnittlicher Monatsabsatz x Distribution führend numerisch / Distribution führend gewichtet.
- Proportionalisierte Verbrauchernachfrage.
Der Duchschnittsabsatz wird um die Distributionsqualität bereinigt und somit zum Maß für die Endverbrauchernachfrage eines Produktes.
Durchschnittlicher Absatz pro Geschäft und Monat in einem für die Warengruppe / Kategorie durchschnittlich bedeutenden Geschäft.Die Proportionalisierung des Durchschnittsabsatzes ermöglicht einen Vergleich der Endverbrauchernachfrage von Marken mit unterschiedlichem Distributionsniveau bzw. einen Vergleich der Endverbrauchernachfrage eines Produktes bei einer Veränderung der Distributionsstruktur in einer Zeitreihe.
- Proportionaler Durchschnitts-Umsatz
Mit dem Durchschnittspreis gewichteter Umsatz pro Geschäft und Monat in einem für die Warengruppe / Kategorie durchschnittlich bedeutenden Geschäft.(Durchschnittlicher Monatsabsatz x Distribution führend numerisch / Distribution führend gewichtet) x Durchschnittspreis.
- Proportionaler Rohertrag (PRE)
PRE = durchschnittlicher siehe Rohertrag x siehe numerische Distribution / gewichtete Distribution.
- Prozesskostenrechnung
Methode der Kostenermittlung, bei der alle Geschäftskosten auf der Basis von Aktivitäten dokumentiert werden.Die Wirkung von Entscheidungsalternativen werden auf der Basis von Alternativen modelliert und dazu verwendet, intern und gemeinsam mit Handelspartnern, Entscheidungen zu treffen, wobei eine Auswirkung auf den Nettogewinn gezeigt wird.
- Pufferlager
Ein Pufferlager ist eine besondere Form des Zwischenlagers. Es spielt vor allem in der Produktionslogistik eine Rolle. Bei der Fließbandfertigung oder Fertigung in Produktionslinien wird in der Regel ein kontinuierlicher Materialnachschub vorausgesetzt. Bei unvorhergesehenem Maschinenstillstand oder einer kurzfristigen Änderung der Produktionsreihenfolgen dient das Pufferlager dazu, entstehende Überbestände kurzfristig aufzufangen.Mitunter werden auch Zwischenlager in den Bereichen Warenausgang und Wareneingang eines Distributionszentrum als Pufferlager bezeichnet. Hier geht es darum, Engpässe im Materialfluss zu überbrücken. Diese können beispielsweise entstehen, wenn bei einer relativ umfangreichen Lieferung die Kapazitäten für die direkte Einlagerung in das Hauptlager nicht ausreichen und ein Teil der Ware erst einmal gepuffert werden muss, bevor dieser zu seinem endgültigen Lagerort verbracht wird.
- Reckzone
Bereich über der Griffhöhe des Konsumenten. Regalhöhe über 200 Zentimeter.
- Regal-Layoutsicherung
Ausstattung der einzelnen Regalplätze mit Etiketten, die Informationen über alle bestellrelevanten Daten der jeweiligen Artikel enthalten. Neben der Platzerhaltungsfunktion wird dadurch im Falle des Ausverkaufes eines Artikels die Nachbestellung erleichtert.
- Regalbelegungsplan
Funktionale Aufschlüsselung der Artikelplatzierungen im Regal, in der Regel mit Hilfe der Angabe einer Artikelnummer.
- Regalbodenwertigkeit
Einteilung und Beurteilung der Verkaufszonen im Regal nach dem Maßstab von Erwachsenen. Für den Kunden bequeme zu erreichende Regalböden in Augen- und Griffhöhe haben hohe Regalwertigkeit. So geannte Bückzonen oder Reckzonen haben hingegen eine niedrige Wertigkeit.
- Regallayout
Anordnung von Einzelartikeln auf Regalböden oder anderen Warenträgern. Siehe auch Planogramm.
- Regaloptimierung
Die Optimierung von Verkaufs- und Regalflächen geschieht beispielsweise im Rahmen von Category Management . Sie basiert in der Regel auf genauen Scanning-Daten, angepasste historischen Verkaufsdaten, einer Artikeldatenbank mit direkten Produkt- und Prozesskosten sowie auf Verbraucherinformation und -statistik am Point of Sales (PoS).
- Regalpflege
Ständiges Betreuen der in den Regalen angebotenen Waren. Die Regalpflege umfasst das Einhalten der Regalplätze, das Auffüllen mit Ware und das verkaufsfördernde Präsentieren nach Kundensuchlogik, psychologischer Wahrnehmungsfähigkeit des Kunden und Artikelwertigkeit.
- Regalproduktivitäts-Analyse
Es handelt sich um die auf Handelspanael und Scannerdaten basierende Analyse des Flächenertrags (Euro pro Quadratmerer) und des Kapitalumschlags für ausgewählte Marken, Kategorien oder Subkategorien in speziellen Geschäftstypen (Verbrauchermärkte, Discounter, Drogeriemärkte). Die Regalproduktivitäts-Analyse zeigt die unterschiedlichen Erträge der untersuchten Marken, Kategorien oder Subkategorien pro Quadratmeter Verkaufsfläche auch in Indexform. Die Basis für die Indexwerte kann dabei nach Wunsch festgelegt werden. Zusätzlich wird der Kapitalumschlag zu Endverbraucherpreisen für die untersuchten Geschäftstypen dargestellt.
- Regalzonen
Vertikale Verkaufszonen im Regal, die nach dem Maßstab von Erwachsenen eingeteilt sind. Man unterscheidet die Reckzone, die Sicht- und Greifzone sowie die Bückzone.
- Regelmäßiges Bestandssystem
Ein üblicherweise manuell geführtes System, das regelmäßig, meist täglich, den Filialbestand jedes Produktes auf der Basis des Regelbestandes, der Wareneingänge und der Point-of-Sales-Daten erstellt.
- Relation
Mit dem Bergriff Relation beziehungsweise Verkehrsverbindung wird die Gesamtheit des Verkehrs oder der Verkehrsströme zwischen zwei Orten bezeichnet. Es kann sich dabei um einen einzelnen genutzten Verkehrsweg handeln, aber auch um eine Kombination etwa aus Straße, Schiene und Wasser. In der Regel werden Relationen nach einem festen Fahrplan im Rahmen eines so genannten Linienverkehrs bedient.
- Relative Vorratslücke
Anteil der Geschäfte, die in der Berichtsperiode – bezogen auf die führenden Geschäfte – nicht bevorratet waren.
- Reverse Auction
Wörtlich übersetzt "umgekehrte Auktion". Es handelt sich um ein Online-Auktionsverfahren, bei dem das einkaufende Unternehmen zuerst eine Auschreibung macht und dann die Reverse Auction im Internet ansetzt. Den Zuschlag bekommt der Bieter (Lieferant), der innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens das niedrigste Angebot macht. Das im Bereich des E-Procurement häufig eingesetzte Verfahren richtet sich in der Regel an einen geschlossen Kreis von Lieferanten. Möglich ist allerdings auch eine offene Ausschreibung, an der sich jeder mögliche Lieferant als Bieter beteiligen kann.
- RFID
Die Abkürzung steht für Radio Frequency Identification und bezeichnet ein Verfahren zu Identifizierung per Funk. Mit dieser Methode lassen sich also Daten kontaktlos lesen und speichern. Speichermedium ist ein so genannter RFID-Tag beziehungsweise ein RFID-Etikett. Der RFID-Tag besteht aus einer Antenne, einem analogen Schaltkreis zum Empfangen und Senden (Transponder) sowie einem digitalen Schaltkeis zum Speichern der Informationen.Man unterscheidet aktive und passive RFID-Tags. Die aktive Variante verfügt über eine Batterie. Die passiven RFID-Tags kommen hingegen ohne eigene Energieversorgung aus und beziehen die Energie zur Übertragung von Informationen aus den empfangenen Funkwellen. Die gespeicherten Daten können von entsprechenden Lesegerät nur gelesen werden, ein aktives Senden der Daten vom RFID-Tag aus ist nicht möglich.
RFID-Systeme können in verschiedenen Frequenzbereichen arbeiten. Für den Einsatz in der Logistik spielen derzeit die mittlere Frequenz bei 13,56 Megahertz, der Hochfrequenzbereich von 850 bis 900 Megahertz sowie der Ultrahochfrequenzbereich von 2,4 bis 2,5 Gigahertz eine wesentliche Rolle.
- Sicherheitsbestand
Differenz zwischen dem prognostizierten und tatsächlichen Verbrauch und der Lieferzeit der bestellten Ware. Zur Ermittlung des Sicherheitsbestandes werden Faktoren wie Servicegrad, Nachfrageschwankungen und die Durchlaufzeit berücksichtigt.
- Sichtzone
Regalbereich in Augenhöhe des Konsumenten (Regalhöhe 160 cm) zur Platzierung von Profilartikel beziehungsweise Premiumartikel.
- Sinfos
Informationssystem für den multilateraler Austausch von Artikelstammdaten mittels eines von der sinfos AG betriebenen Pools.
Der Hersteller ist für die Sortiment-Einstellung und -Pflege und damit für die Aktualität und die Richtigkeit der Daten verantwortlich. Die Daten werden nur jeweils einmal im zentralen Sinfos-Pool gepflegt und versorgen alle angeschlossenen Interessenten (Handel, Dienstleister und andere Datenlieferanten) automatisch mit den Stammdateninformationen.
- Six Sigma
Bei Six Sigma handelt es sich um eine Methode zur Aufdeckung und Vermeidung von Fehlern. Der Begriff steht für eine Zuverlässigkeit von 99,9997 Prozent oder 3,4 defekte Teile pro eine Million gelieferter Teile (PPM). Im Rahmen eines Six Sigma-Programms werden Mitarbeiter dazu verpflichtet, die Fehlerrate in bestimmten Prozessen zu senken. Diese Prozesse können von fehlerfreier Produktion bis zu pünktlich beginnenden Meetings reichen. Je nach Hierarchie erhalten Manager, die das Six-Sigma-Programm leiten, den Titel eines Green, Black oder Master Black Belts
- SOA
Service Oriented Architecture (Serviceorientierte Architektur, SOA oder auch dienstorientierte Architektur) ist ein Systemarchitektur-Konzept, das die Bereitstellung fachlicher Dienste und Funktionalitäten in Form von Services vorsieht. Ein Service ist in diesem Kontext eine Funktionalität, die über eine standardisierte Schnittstelle in Anspruch genommen werden kann.
- Sonderplatzierung
Besondere Platzierung von bestimmten Waren im Handel. Deren Anteil wird dadurch ermittel, dass die Anzahl Sonderplatzierungen für eine Marke beziehungsweise einen Hersteller durch die Gesamtanzahl aller Sonderplatzierungen für eine Kategorie dividiert wird. Die Anzahl umfasst dabei die Sonderplatzierungen, die in einem Erhebungszeitraum für eine Marke, einen Hersteller oder eine Kategorie durchgeführt werden.
- Sondertransport
Als Sondertransport bezeichnet man den nicht vorgeplanten Transport von Sendungen, der also nicht im Rahmen einer vertraglich vereinbarten Standard-Transportabwicklung durchgeführt wird. In der Regel werden die dadurch entstehenden zusätzlichen Transportkosten dem Verursacher weiterbelastet.
- Sortiment
Das Sortiment steht für die Gesamtheit der angegebenen Waren eines Handelsunternehmens. Die Sortimentsbreite kennzeichnet die Anzahl aller geführten Produkte. Die Sortimentstiefe wird durch die Auswahl nach Typen, Größen, Farben, Qualitäten usw. innerhalb einer Artikelgruppe gekennzeichnet.
- Sortimentsabdeckung
Anteil des maximal erzielbaren Umsatzes, den das Sortiment abdeckt.
- Spontankauf
Ungeplanter Kauf eines Artikels, der aufgrund seiner Attraktivität und seiner Platzierung beim Kunden besondere Beachtung findet und impulsiv mitgenommen wird.Typische Spontankäufe erfolgen bei Aktionen und an Wartestellen (z.B. Kasse).siehe Impulskauf .
- Stammsortiment
Das Stammsortiment, auch Kernsortiment genannt, umfasst alle Artikel, die möglichst vollständig distribuiert sein sollten und somit vom Konsumenten in jeder relevanten Verkaufsstelle erwartet werden.
- Standardladeeinheit
Ist eine nach einer Stückliste aufgebaute Ladeeinheit. Sie hat eine eigene Bezeichnung, über die die Ladeeinheit (Packstück) in die enthaltenen Liefereinheiten "aufgelöst" werden kann.
- Stauplan
Der Stauplan legt fest, wie und wo Güter in der Transporteinheit beziehungsweise dem Transportmittel zu stauen oder gestaut sind.
- Stichprobe
Menge an Einheiten der Grundgesamtheit, die in einer Teilerhebung erfasst werden. Um von der Stichprobe Aussagen auf die Grundgesamtheit projizieren zu können, muss sie deren Struktur möglichst exakt abbilden, das heißt repräsentativ hinsichtlich der vom Untersuchungsziel her relevanten Merkmalsausprägungen für die Grungdgesamtheit sein.
- Stichprobeninventur
Die Stichprobeninventur ist eine gesetzlich zugelassene, vereinfachte Form der körperlichen Bestandsaufnahme (Inventur) aller Vermögenswerte eine Unternehmens beziehungsweise aller in der Buchhaltung aufgenommenen Güter. Bei dem Verfahren wird erst einmal aus einer abgegrenzten Grundgesamtheit eine repräsentative Stichprobe gezogen. Für diese Stichprobe wird dann eine körperliche Überprüfung durchgeführt. Danach wird mit Hilfe eines mathematisch-statistischen Verfahrens auf den Gesamtwert aller Güter geschlossen. Im Gegensatz zur Vollinventur, bei der alle Güter körperlich erfasst werden, ist die Stichprobeninventur in der Regel genauer, da durch einen deutlich geringeren Personaleinsatz Zählfehler minimiert werden.
- Substitutionsartikel
Artikel, der einen anderen im Nutzen ersetzt.
Ist der Artikel A ausverkauft, so kann der Kunde in einem Geschäft mit breitem Sortiment auf einen Artikel B mit gleichem Nutzen ausweichen. Wird der Artikel A im Preis erhöht, während Artikel B den Preis behält, wird der Absatz für Artikel A fallen und dafür der Absatz für Artikel B steigt.
- Suchartikel
Bekannter Artikel, der aufgrund eines aktuellen Bedarfs vom Verbraucher gezielt gesucht wird und daher keiner Bestplatzierung bedarf.
- Supply Chain Event Management (SCEM)
Bei dem Supply Chain Event Management, kurz "SCEM", handelt es sich um ein Kontroll- und Warnsystem für Abläufe in der Logistikkette. Die SCEM-Software schlägt Alarm, wenn an vom Anwender vorgebenen Punkten innerhalb der Waren- und Produktströme Planabweichungen vorfallen. Die Art der möglichen Abweichungen sind dabei durch Parameter festgelegt. Es kann beispielsweise darum gehen, dass zu einem bestimmten Zeitpunkte sich eine erwartete Warenmenge nicht im Warenausgang befindet.
Die SCEM-Software meldet solche Störungen dann sofort an die jeweils zuständigen Bereiche im Unternehmen beziehungsweise an die entsprechend übergeordneten IT-Systeme, um die dann notwenigen Reaktionen einleiten zu können. Der Disponent oder Produktionsplaner hat so die Möglichkeit, zeitnah korrigierend in die Logistikkette einzugreifen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass das SCEM-System automatisch Alternativen in der Lieferkette vorschlägt und diese selbstständig nach vorher bestimmten Vorgaben einleitet.
- Supply Chain Management (SCM)
Unter dem Begriff Supply Chain Management (SCM) wird die Planung, Steuerung und Kontrolle von Prozessen und den entsprechenden Informationen über laufende beziehungsweise geplante Geschäftsaktivitäten innerhalb der Wertschöpfungs- beziehungsweise Logistikkette (Supply Chain) gefasst. Ziel von SCM ist dabei die Optimierung dieser Prozesse.
Während früher vor allem einzelne Bereiche in der Wertschöpfungskette – beispielsweise der Weg eines Artikels vom produzierenden Unternehmen Lieferanten in den Handel mit allen logistsichen Zwischenschritten – im Blickfeld standen, geht man heute beim SCM von einer ganzheitlichen Betrachtung aus. Die Supply Chain erstreckt damit auf die Gesamtheit aller Geschäftsaktivitäten, die erforderlich sind, um der Nachfrage an Produkten und Dienstleistungen nachzukommen und zwar vom ursprünglichen Bedarf an Rohmaterial und Daten bis zur Übergabe an den Endverbraucher.
SCM geht damit deutlich über die Bereiche Lagerhaltung, Distribution und Transport hinaus. Wichtig sind vor allem die Schnittsellen der Logistik zu anderen Funktionen wie Beschaffung, Produktion und Marketing. Betrachtet werden neben Güter- und Informationsflüssen auch Geld- und Rechteflüsse.
Synchronisierte Produktion
Die synchronisierte Produktion Zielt darauf ab, die Produktion entprechend des Abverkaufs zu synchronisieren, um die Bestände entlang der gesamten Logistikkette zu reduzieren.
- Taragewicht
Das Gewicht der Verpackung eines Ladegutes
- Teilladung
Als Teilladung werden Sendungen bezeichnet, die aufgrund ihrer Größe oder entsprechender Vorgaben durch den Verlader zwar nicht umgeschlagen werden, jedoch den Frachtraum des Transportmittels (Lkw oder Eisenbahnwaggon) nicht vollständig auslasten. Entsprechend wird eine Teilladung mit anderen Teilladungen oder auch zusammen mit Sammelgut befördert. Die Beförderung von Teilladung wird als Teilladungsverkehr bezeichnet.
- Tender
Der englische Begriff Tender bezeichnet ein Angebot, Gebot oder eine Offerte für bestimmte (logistische) Leistungen oder auch für die Lieferung von Waren. Im engeren Sinne wird Tender zumeist im Zusammenhang einer so genannten Submission beziehungsweise eines Submissionsangebots verwendet, also bei der Ausschreibung von zu vergebenen Arbeiten und Dienstleistungen wie beispielsweise von Transportaufträgen.
- Tertiärverpackung
Ladungsträger, die als Lager- und Transporthilfsmittel eingesetzt werden, um mehrere Einheiten einer Sekundärverpackung zu transportieren, zu lagern und zu platzieren.
- TEU
Das Kürzel "TEU" steht für "Twenty Foot Equivalent Unit". Ein TEU entspricht einer 20-Fuß-Standardcontainereinheit. Mit TEU beschreibt man etwa die Transportkapazität von Schiffen.
- Themenplatzierung
Alle Artikel, die zu einem Thema gehören, werden in einem Regalbereich oder einer Zweitplatzierungsfläche gemeinsam präsentiert.
- Thermodirekt-/Thermotransferdrucker
Die Technologien Thermodirekt beziehungsweise Thermotransfer gehören im logistischen Bereich zu den häufig verwendeten Druckverfahren, um Labels, Artikel- oder Versandetiketten mit Klarschrift, Barcodes oder Logos zu bedrucken. Beide Verfahren benutzen zur Erzeugung des Druckbildes Wärme.
Beim Thermodirektdruck reagiert das entsprechend wärmeempfindliche Etikettenmaterial unmittelbar auf die Hitzeeinwirkung des Druckkopfes und erzeugt so das gewünschte Druckbild. Beim Thermotransferdruck geschieht dies indirekt über ein so genanntes Thermotransferband. Dieses enthält bestimmte Wachse, Harze oder Wachs/Harz-Verbindungen, die durch die Wärmeeinwirkung geschmolzen und dann auf das Etikett aufgetragen werden. Viele der heute angebotenen industriellen Barcodedrucker beherrschen beide Druckverfahren.
- Transaktionswert
Bonsumme eines Einkaufs.
- Transport
Ist die Beförderung von Gütern in einem oder mehreren Abschnitten oder Fahrten mit einem oder mehreren Transportmitteln.
- Transportbelege
Sammelbegriff für alle Schriftstücke, die für die Abwicklung und gegebenenfalls Begleitung eines Transports erstellt werden.
- Transportdokumente
Schriftstücke, die zur Abwicklung und gegebenenfalls Begleitung (Dokumentation) eines Transports notwendig sind, Frachtbrief, Konnossement, AWB (Air Waybill).
- Transporteinheit
Sind für den Transport zusammengefasste Einheiten (zum Beispiel Container, Wechselbrücke, Auflieger, Anhänger, Waggon), die es erlauben, eine integrierte Transportkette ohne Umladung der einzelnen Güter herzustellen.
- Transportkette
Die Transportkette ist die technische und organisatorische Verknüpfung von Transportvorgängen. Die Transportkette ist ein System, dessen Verknüpfung durch eine abgestimmte Organisation sowie Informations- und Steuerungssysteme erreicht wird.
- Transportlabel
An der Ladeeinheit befestigtes Etikett zur Identifizierung des Packstücks.
- Transportmittel
Ist eine Einheit eines Verkehrsmittels (Schiff, Flugzeug, Zug, Lkw) zum Transportieren von Gütern.
- Transportnachrichten
Nachrichten, die Instruktionen oder Informationen in bezug auf Sendungen und / oder Versandeinheiten enthalten. Beispiele: IFTMIN, IFCSUM, IFTSTA.
- Transportträger
Veraltete Bezeichnung für Transportmittel.
- Transportverpackung
Auch Versandverpackung. Gattung von Verpackungen, deren Ausführung von den Versandanforderungen bestimmt ist.
- Tread Act
Die Tread Act ist ein Gesetz, das im Oktober 2000 vom US-Kongress beschlossen wurde, und seit Dezember 2002 auch deutsche Hersteller von Autos, Reifen, Anhängern und Kindersitzen sowie bedingt auch Automobilzulieferer, deren Produkte in den USA verkauft werden, verpflichtet, auftretende Mängel bei Fahrzeugen an die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) zu melden. Die Mitteilungspflicht bezieht sich vor allem auf Rückrufaktionen, auch außerhalb der USA, und auf Unfälle mit erheblichen Schäden, die auf Produktions- oder Entwicklungsfehler zurückzuführen seien könnten.
- Umlaufbestand
Als Umlaufbestand oder auch Umlauflagerbestand bezeichnet man Lagerbestände die sich kontinuierlich verringern und in entprechendem Umfang wieder aufgefüllt werden. Zum einen bei entsprechenden Bestellungen zum anderen bei entsprechenden Nachproduktionen.
- Umsatz, aktionsbereinigt
Normalumsatz; Umsatz ohne Aktionen.
- Umsatz, brutto
Absatz x VK (inkl. MwSt).
- Umsatz, distributionsbereinigt
Umsatz unter Ausschaltung des Distributionseffekts. Beispiel: Mit Marke A werden 10000 Euro bei einer Distribution von 80 Prozent umgesetzt, mit Marke B 5000 Euro bei einer Distribution von 10 Prozent. Obwohl mit Marke A insgesamt mehr umgesetzt wird, schneidet Marke B im Umsatz pro Outlet wesentlich besser ab.
- Umsatz, entgangener
Umsatzverluste in Prozent durch Käufe der Vertriebsschienen-Käufer in anderen Geschäften.
- Umsatzanteil
Anteil des Umsatzes eines Artikels bezogen auf die übergeordnete Kategorie innerhalb eines definierten Zeitraums.
- Unit Loads (ISO 3676)
Ladung, die aus Einheiten oder Verpackungen besetht, die durch ein oder mehrere Hilfsmittel zum Handling, Transport, zur Stapelung und Lagerung als eine Einheit zusammengefasst wird. Der Begriff wird darüber hinaus auch zur Beschreibung einer einzigen großen Ladeeinheit, die für den gleichen Zweck eingesetzt wird, genutzt.
- Universal Mobile Telecommunications Systems (UMTS)
Mobilfunkstandard, der eine sehr viel höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit als die heutigen Mobilfunksysteme ermöglicht; das betrifft nicht nur die Sprachübertragung und schnellen mobilen Internetzugang, sondern auch viele andere Arten multimedialer Anwendungen, zum Beispiel mobile Videokonferenzen.
- Unterspediteur
Unterspediteur ist der vom Hauptspediteur an dessen Stelle mit der Durchführung eines Speditionsauftrages betraute weitere Spediteur
- VDA-Transportlabel
Transportlabel (Warenanhänger) entsprechend den Empfehlungen 4902 des VDA und den Empfehlungen von Odette.
- Vendor Managed Inventory (VMI)
Beim Vendor Managed Inventory, kurz VMI, steuert der Lieferant (Hersteller, Großhändler) die Lagerdisposition seines Kunden (Großhändler, Einzelhändler). Er überwacht das Lager und ist für das Auffüllen und Verwalten verantwortlich. Der Lieferant erhält dazu exakte Informationen über die Lagerbestände und die aktuelle Nachfrage bei seinen Kunden. Auf Basis dieser Informationen entscheidet der Lieferant dann über den Zeitpunkt und die Menge der zu liefernden Ware.
- Verbraucherpanel
Kontinuierliche Berichterstattung über die Einkäufe von Verbrauchern. Je nach Panel werden Privathaushalte oder Einzelpersonen beobachtet. Die Einkäufe der Verbraucher werden täglich erfasst. Inhalte des Verbraucherpanels betreffen vor allem Aussagen über Käufer, Produkte, Marken, Einkaufsmengen, Preise, Einkaufsintensität, Einkaufsstätte, Einkaufsrhythmen.
- Verbrauchsstelle
Stelle, an der das Material für die Fertigung bzw. einen bestimmten Fertigungsschritt bereitgestellt wird.
- Verbundkauf
Ergänzender Kombinationskauf mehrerer Artikel. So werdenbeispielsweise. Zahnbürsten und Zahnpasta oder Pommes Frites und Ketchup zusammen gekauft. In Tankstellen werden häufig Getränke und Riegel gemeinsam gekauft. Durch optimale Platzierung sollen Verbundkäufe angeregt und unterstützt werden.
- Vereinfachte Ladeeinheit
Eine vereinfachte Ladeeinheit hat keine Unterstrukturen, sie ist gleichzeitig Liefereinheit.
- Vereinnahmung
Physische und administrative Übernahme von Waren.
- Vergangenheitsdaten
Daten einer zurückliegenden Periode, die zur Qualitätskontrolle und Validierung der aktuellen Daten hinzugezogen werden sowie für Vorperioden-Vergleiche und die Bildung langer Zeitreihen verwendet werden.
- Verkehrsträger
Der Begriff Verkehrsträger bezeichnet die Gesamtheit von Unternehmen, die zum Transport von Gütern jeweils eine bestimmte Verkehrsinfrastruktur nutzen. Dementsprechend unterscheidet man die Verkehrsträger Schiene (Schienenverkehr), Straße (Straßenverkehr), Schifffahrt (Binnen- und Seeschifffahrt), Luftverkehr und Rohrleitungsverkehr.
- Verlader
Der Verlader ist im allgemeinen Sprachgebrauch der Nachfrager bzw. Auftraggeber für Transport- und Logistikdienstleistungen. In der Regel werden Industrie- und Handelsunternehmen als verladende Wirtschaft bezeichnet. Da der Begriff Verlader aber nicht eindeutig definiert ist, werden manchmal auch große Speditionen und Logistikdienstleister als Verlader bezeichnet, wenn sie als Auftraggeber gegenüber den Frachtführern agieren. In diesem Fall definiert sich der Verlader als die Person oder Firma, die dem Frachtführer die Güter tatsächlich übergibt.
- Verladestelle
Ort, von der die Güter abzuholen sind, wie etwa Rampe oder Tor.
- Verladung
Ist die Übergabe der Güter vom Verlader an den Frachtführer.
- Verlorene Käufer
Käufer haben im Vergleichszeitraum in der Kategorie gekauft, kaufen aber nicht mehr im aktuellen Zeitraum in dem betrachteten Bereich.
- Verpackung
Ganze oder teilweise physische Umhüllung von Waren beziehungsweise Gütern zur Abgrenzung der Warenmenge oder Sicherung der Ware. Die Verpackung soll die Ware selbst und andere Güter vor Beschädigungen sowie die Menschen, die mit den Gütern umgehen, vor Verletzungen schützen.
- Verpackungseinheit
Ist die Gütermenge, die durch die gewählte Verpackung zu einer Einheit zusammengefasst wird, auch Packstück genannt.
- Versa
Versa ist die Abkürzung für die „Vereinigung der Sammelgutspediteure" im Bundesverband Spedition und Logistik (BSL). Der BSL ist wiederum Teil des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV). Die Versa gibt an ihre Mitglieder (mittelständische Spediteure) Preisempfehlungen für Stückguttransporte heraus. Auch für die Berechnung der anteiligen Maut hat Versa eine Mauttabelle für Stückgut, Teilladung und Ladung entwickelt.
- Versandauftrag
Ein Versandauftrag richtet sich an einen Lagerbewirtschafter und fordert ihn auf, Ware zu entnehmen und zum Versand zu bringen.
- Versandeinheit
Als Versandeinheit wird die kleinste Einheit von Gütern (Gütermenge) bezeichnet, die mit anderen nicht fest verbunden ist und in der Transportkette vom Versender oder Verlader bis zum Empfänger als geschlossener Umfang einzeln behandelt wird oder werden kann. Was eine Versandeinheit ist, bestimmt der Verlader oder Versender in Abhängigkeit von den zugrundeliegenden Anforderungen des Transports, des Umschlags, durch die Art der Verpackung oder Sicherung der Einheiten.
Versandeinheiten können beispielsweise Kisten, Paletten, Container sein, aber auch mehrere physisch nicht verbundene Packstücke, die entsprechend der Vorgabe des Versenders oder Verladers als geschlosseser Umfang zu transportieren sind.
- Versandhandel
Der Versandhandel oder Distanzhandel ist eine Form des Einzelhandels, bei der Waren oder Dienstleistungen auf Distanz über vielfältige Marketingmethoden angeboten werden. Die Angebote können über Kataloge, Werbebriefe, Anzeigen, Vertreter, Telefon, Fernsehen, Bildschirmtext, Audiotext, Internet, E-Mail, SMS oder andere interaktive Formen der Kommunikation erfolgen. Die Bestellungen werden ebenfalls auf Distanz, beispielsweise schriftlich, per Telefon, E-Mail oder Internet, getätigt. Der Versandhandel kann sowohl mit Endverbrauchern (Business to Consumer) als auch mit Wiederverkäufern oder gewerblichen Abnehmern (Business to Business) erfolgen.
- Versandspediteur
Als Versandspediteur wird derjenige Spediteur bezeichnet, der im Auftrag mehrerer Versender Einzelsendungen zu einer Sammelladung zusammenfasst und über einen Empfangsspediteur den Empfängern zuführt.
- Verschieberegal
Als Verschieberegal wird ein quer zur Regalfront verschiebbares beziehungsweise verfahrbares Fachboden-, Paletten oder Langgutregalsystem bezeichnet. Häufig sind die Regale schienengeführt. Es gibt allerdings auch schienenlose Systeme. Das Verschieben erfolgt entweder manuell oder mit Hilfe von Elektromotoren. Der Vorteil der Verschieberegale liegt in der optimalen Flächenausnutzung, da einzelne Regale zu einem Regalblock zusammengeschoben sind und nicht zwischen jedem einzelnen Regal ein Gang vorhanden ist. Die Systeme eignen sich vor allem für langsam drehende Güter oder für die Archivierung.
- Versender
Versender ist der Auftraggeber eines Spediteurs. Abweichend vom Transportrecht HGB §§ 453 ff derjenige, der eine Sendung zum Versand aufgibt und in der Lage ist, eine eindeutige Identifikation der Liefereinheit mit Hilfe der NVE zu gewährleisten.
- Vertikalblock
Präsentation von Artikeln eines Segments in klar abgegrenzten Blöcken im Regal von oben nach unten.
- Visibility
Die wörtliche Übersetzung von Visibility lautet Sichtbarkeit. Im Bereich des Suppy Chain Mangements wird mit dem Begriff in Regel ein Verfahren beschrieben, mit dessen Hilfe man einzelnen Prozesse, aber auch ganze Geschäftsprozessszenarien (optisch) sichtbar macht beziehungsweise visualisiert. Visibility erzeugt Transparenz und unterstützt die Analyse und Optimierung komplexer Zusammenhänge.
- Vorlauf
Vorlauf ist der Transport von Sendungen eines oder mehrerer Verlader zur Umschlagsanlage des (Gebiets-)Spediteurs.
- Vorratslücke
Anteil der Artikel in einer Kategorie oder eines Outlets, die zu einem Zeitpunkt gelistet, aber nicht distribuiert sind.
- Wachstumsbringer
Artikel, die überdurchschnittliche Wachstumsraten bei Absatz und/oder Rohertrag aufweisen und zukünftige Absatz- und/oder Rohertragsbringer sind.
- Ware
Sache (Erzeugnis, Produkt, materielles Gut), die gehandelt (gekauft oder verkauft) oder getauscht wird (Handelsbegriff).
- Ware zum Mann
Als "Ware zum Mann" oder auch "Ware zum Kommissionierer" wird ein Kommissionierprinzip bezeichnet, bei dem eine so genannte dynamische Bereitstellung im Vordergrund steht. Die zu kommissionierende Ware gelangt aus dem Lager über ein entsprechendes Fördersystem beziehungsweise wird von einem Förderfahrzeug zum Mitarbeiter gebracht, der an einem festen Kommissionierplatz die für einen Auftrag jeweils benötigte Ware entnimmt. Die Rückführung von leeren Ladungsträgern oder Restmengen erfolgt dann in der Regel ebenfalls über eine Fördertechnik oder Förderfahrzeuge.
- Warengruppe
Bezeichnet eine Gruppe von Produkten und Dienstleistungen, die aus unternehmensinternen oder aus stofflichen Gesichtspunkten als zusammenhängend oder austauschbar definiert werden.
- Warenkorbanalyse
Gibt Aufschluss über die Kundenstruktur und ihr Einkaufsverhalten. Es werden nicht einzelne Marken analysiert, sondern ein gesamtes Sortiment bestehend aus unterschiedlichen Warengruppen und Kategorien. Mittelpunkt dieser Analyse sind die verschiedenen Käufergruppen.
- Warenverteilzentrum
Warenverteilzentrum ist eine in der Handelslogistik gebräuchliche Bezeichnung für ein integriertes Distributionszentrum, das in der Regel von einer Handelsorganisation selbst organisiert wird. Zielsetzung ist die Warenanlieferungen der Lieferanten möglichst vollständig in filialbezogene Belieferungen umzusetzen, um so einen Bestandsaufbau zu vermeiden.
- Web-Services
Ein Web-Service ist eine Software-Anwendung. Client-Programme senden Anfragen an den Server eines Web-Service und dieser antwortet mit der gewünschten Information. Zum Beispiel ermöglichen Fluggesellschaften über Web- Services den Reiseanbietern, Flugdaten abzufragen und diese in die eigene Software zu integrieren.
- WebEDI
Als WebEDI – EDI steht für "Electronic Data Interchange" – bezeichnet man den Austausch von Geschäftsdaten via Internet. WebEDI eignet sich vor allem für Unternehmen mit geringen Belegvolumen. Mit Hilfe des Internets lassen sich so etwa Bestellungen entgegen nehmen oder Rechnungen erstellen. Entsprechende WebEDI-Portale stellen dazu elektronische Formulare zur Verfügung. Der Vorteil für das Unternehmen sind die geringen Hard- und Softwareinvestitionen und die relativ leichte Bedienbarkeit von WebEDI-Systemen. Allerdings ergibt sich bei der Dateneingabe ein gewisser Mehraufwand, da die Informationen in der Regel noch einmal extra in die WebEDI-Masken eingetragen werden müssen.
- Werk
Fertigungsstätten mit eindeutiger Adresse, die einen oder mehrere Abladestellen haben.
- Werkverkehr
Werkverkehr ist die Beförderung von Gütern für eigene Zwecke mit eigenen Transportmitteln im Straßengüterverkehr. Er ist als Eigenverkehr vom gewerblichen Verkehr zu unterscheiden.
- Wertschöpfungskette
Umfasst sämtliche Produktions- und Absatzstufen von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis hin zum Absatz an den Konsumenten.
- Wertsteigerung
Die einem Produkt zugeführte Wertsteigerung, als Ergebnis eines Prozesses (z.B. Produktion, Lagerung, Transport).
- Wireless Application Protocol (WAP)
Protokoll, das die Übertragung und Darstellung vom Internetinhalten auf Geräten wie Handys oder Handheldcomputern ermöglicht.
- Workaround
Ein Workaround ist die provisorische Lösung eines bekannten Problems. Durch den Workaround gelangt man zum gewünschten Ergebnis, ohne den eigentlichen Fehler zu beheben. Der Begriff wird häufig im Zusammenhang mit Anwendung und Entwicklung von Software verwendet. Ein Workaround ("Abhilfe", "Hilfskonstruktion"), bekämpft lediglich die Wirkung des Problems, nicht die Ursache.
- Workflow
Unter Workflow versteht man die Schritte eines Prozesses, mit denen die Interaktion von Mitarbeitern und Anwendungen beschrieben wird. Ein Workflow hat einen definierten Anfang und ein definiertes Ende, sein Ablauf ist organisiert.
- WPAN
Als WPAN (Wireless Personal Area Network) bezeichnet man Kurzstrecken-Funktechnologie, mit der Geräte eines oder mehrerer Benutzer drahtlos miteinander verbunden werden. WPANs überbrücken Entfernungen zwischen 20 Zentimeter und 10 Meter. Sie operieren im Gegensatz zu WLANs (Wireless Local Area Networks) im unmittelbaren Umfeld des Senders. Mit der geringeren Sendeleistung sparen WPANs Energie und machen Störungen durch Dritte unwahrscheinlicher. Zu den bekanntesten WPAN-Technologien gehören Bluetooth und IrDA.
- Yard Management
Beim Yard Management werden mit Hilfe spezieller Softwaretools die Flächen koordiniert, auf denen Frachtgüter für die Verladung bereitgestellt beziehungsweise entladen werden können. Über die – in der Regel automatische – Registrierung von Ein- und Ausfahrten wird ein Überblick über die auf dem Hof jeweils aktuell befindlichen Warenbestände geschaffen, die noch nicht im Wareneingang oder im Lager vereinnahmt sind. Ziel ist es, möglichst optimale Zeiten und Orte für die Be- und Entladung zu finden, um so beispielsweise Wartezeiten an den Rampen und Toren zu vermeiden. Das Yard Management eignet sich vor allem für große Betriebsgelände, mit starkem Lieferverkehr und einer hohen Zahl von unterschiedlichen Verladestellen.
- Yield
Bezeichnet in der Luftfracht die Geldsumme, die für die Beförderung einer Tonne Fracht oder eines Passagiers über einen Kilometer oder eine Meile als Ertrag verbucht werden kann.
- Zeitgenaues Bestandssystem
Automatisches Bestandsführungssystem, das zeitgenau den Regalbestand für jedes Produkt anhand der elektronischen Wareneingangsmeldungen und der elektronischen PoS-Abverkaufsdaten ermittelt.
- Zielgebietsbündelung
Zusammenfassung von Sendungen für ein definiertes Gebiet mit dem Ziel den Transport /i> zu einem oder mehreren Epfängern effizient durchzuführen.
- Zielkundenaffinität
Maßzahl für die Attraktivität einer Kategorie für eine ausgewählte Zielgruppe.
- Zulieferer
Der Zulieferer liefert Waren für den Hersteller.
- Zusatzverpackung
Verpackung mit untergeordneter Funktion (beispielsweise Deckel, Zwischenlagen), die nicht in der Packmittelverwaltung geführt wird.
- Zweitplatzierung
Präsentation des gleichen Artikels an einer weiteren Stelle im Markt. Dies erfolgt in der Regel an gesonderten Aktionsflächen.
Zwischenspediteur
Zwischenspediteure werden durch den Hauptspediteur oder Gebietsspediteur beauftragt, Teilaufgaben innerhalb der Abwicklung eines Verkehrsauftrags zu übernehmen, beispielsweise als Empfangsspediteur im Spediteursammelgutverkehr oder an den Nahtstellen bei Übergang von Sendungen von einem auf ein anderes Beförderungsunternehmen.
Quelle: www.logistik-inside.de
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Der Verpackungsselektor
200 Faltboxen bestehen in der Regel aus einem Stück mit einer durch Laschenklebung, Drahtheftung oder Bandklebung verbundene Fabrikkante sowie Deckel- und Bodenlappen.
300 Stülpboxen bestehen aus zwei oder mehreren Teilen. Ein Oberteil (Deckel) wird über ein Unterteil (Boden) gestülpt oder beide über einen Mantel. Diese Ausführungsart kann flach oder montiert angeliefert werden.
400 Kreuzhüllen oder Trays bestehen im allgemeinen aus einem oder mehreren Zuschnitten. Diese Verpackungen werden gewöhnlich ohne Heften oder Kleben gebrauchsfertig hergestellt und flach ausgeliefert.
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Der Verpackungsselektor
500 Schiebeschachteln bestehen aus mehreren in verschiedenen Richtungen ineinanderschiebbaren Mänteln und Schieber. Zu dieser Gruppe gehören auch Teleskopverpackungen.
600 Formfeste Boxen bestehen in der Regel aus zwei Seitenteilen und einem Mittelteil, das Boden und Deckel bildet. Diese Schachteln können als vorbereitete Zuschnitte geliefert werden...
700 Fertig geklebte Boxen und Trays sind einteilige, faltbare Boxen oder Trays, die zusammengelegt geliefert werden und durch einfaches Aufrichten gebrauchsfertig sind. Die Boxen können mit einem Faltboden...
900 Inneneinrichtungen Einlagen, Einsätze, Stege, Trennwände, Fächer, Polster, im Normalfall gerillt, geritzt, geschnitten oder gestanzt.
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Transportverpackungen, Faltkartons, Faltschachteln, Lagerkartons, Wellpappcontainer
Nestler-Wellpappe produziert Faltkartons in vielfältigen Formen und Größen, nach Fefco-Code oder als Sonderanfertigung. Der Kunde bestimmt die Wellpappenqualität und/oder die gewünschte Wellenkombination.
Stanzverpackungen, Kreuzverpackungen, Schlitzverpackungen, Stülpschachteln und Schiebeschachteln, Gefache
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Zuschnitte, Eckpolster, Polsterzuschnitte, Rollenwellpappe, Kantenschutzwinkel
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