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- Absatz
Warenwirtschaftliches Synonym für Umsatz in Stück. Formelansatz: Umsatz in Wert incl. MwSt / durchschnittlichen VK-Preis. Siehe auch Absatzanalyse.
- Absatzanalyse
Analyse der bestehenden und erwarteten Gegebenheiten auf dem Absatzmarkt unter Zuhilfenahme von absatzwirtschaftlichen Kennzahlen (einzel- und gesamtwirtschaftliche Daten, z.B. Umsatz, Marktanteil, Konsumentenstrukturen, verfügbares Einkommen etc.). Siehe auch Absatz.
- Absatzmarktdaten
Unverdichtete bzw. verdichtete Kennzahlen zur Bewertung eines Absatzmarktes. Siehe auch Absatz, Absatzanalyse.
- Abschrift
Reduzierter Verkaufspreis zur Beschleunigung des Absatzes. Siehe auch Abschriftenplanung.
- Abschriftenplanung
Bestandteil der Limitplanung. Gibt die Preisminderungen im Verkaufswert an, die pro Verkaufsperiode (Monat, Woche) und pro Waren- oder Artikelgruppe geplant sind, um die Abverkäufe zu beschleunigen ( Slowseller-/Penner- Management, Altwarenmanagement ). Siehe auch Abschrift.
- Abverkaufsquote
Gibt die Quote der Abverkäufe in Relation zur ursprünglich verfügbaren Menge an. Kann auf die unterschiedlichen Stufen der Warenhierarchie bezogen werden ( Artikel, Artikelgruppen, Warengruppen, Lieferanten etc. ).
- Acceptable Quality Level (AQL)
(1) In Abhängigkeit von der produzierten Losgröße festgelegte Stichprobengröße bei einer Final Random Inspection. (2) Anzahl der Teile, die zu einer Ablehnung bzw. Annahme des gesamten Loses führen.
- Activity Based Costing
Bezeichnet eine Methode der Prozesskostenanalyse. Mit der ABC-Methode wird auf Teilprozessebene über die Identifizierung von Kostentreibern sowie deren Zeit- und Kostenaufwand ein prozessorientierter Kostenansatz errechnet.
- Agent
Auslandsagent, Buying-Agent; vgl. §§ 84ff HGB. Bei einem Auslandsagent handelt es sich um einen rechtlich selbständigen Vermittler, der in fremden Namen und für fremde Rechnung tätig wird. Das Tätigkeitsfeld kann von der Analyse der Beschaffungsmärkte, der Identifikation, Bewertung und Auswahl geeigneter Lieferanten/ Hersteller sowie der reinen Vermittlerrolle reichen. Nach erfolgter Ordervergabe übernimmt der Buying Agent im Anschluß die Koordination der Musterbeschaffung und die Durchführung des Wareneinkaufs zwischen Auftraggeber und Hersteller.
- Akkreditiv
Das Akkreditiv ist ein international gebräuchliches Zahlungsinstrument. Die Bank des Importeurs verpflichtet sich hierbei, in dessen Auftrag und nach dessen Weisungen gegenüber dem Exporteur, vom Exporteur im Übereinstimmung mit den Weisungen erhaltene Dokumente einzulösen. Die verpflichtende Bank (eröffnende Bank) stellt dabei ein eigenständiges Zahlungsversprechen dar. Die Bank übernimmt Treuhandfunktion nach beiden Seiten.
- Aktion
Zusammenfassung zeitlich begrenzter Maßnahmen, die anlaßbezogen unter Einbeziehung von verkaufsfördernden Mitteln mit dem Ziel der Umsatzerhöhung und/oder Imageförderung ergriffen werden. Siehe auch Aktionsartikel.
- Aktionsartikel
Artikel, welche im Rahmen einer Verkaufsaktion besonders beworben werden, z.B. durch Streuwerbung, Verkaufsförderung etc.. Siehe auch Aktion.
- Alert-Mechanismus
Wörtlich: Alarm-Mechanismus. Ist-Daten werden vom System automatisch Soll-Werten gegenübergestellt und dem Anwender regelmäßig bei Abweichungen zur weiteren Bearbeitung angezeigt.
- Allokation
Lat. Auf-, Zuteilung. Aufteilung von Faktoren auf alternative Verwendungen, aus logistischer Sicht die Zuteilung von Produktmengen auf spezifische Orderungen vor der Entnahme und Auslieferung, insbesondere bei knappen Gütern. Der Begriff Allokation wird häufig mit der Aufteilung von Massensendungen in viele kleinere Lieferungen für einzelne Läden in Bezug gesetzt.
- Altersstruktur Bestände
Bewertung des Warenbestandes nach Warenalter bezogen auf den Wareneingang.
- Ampel Report
Statistik bzw. Reporting Methode. Vereinfachung der Lesbarkeit bzw. des durch farbliche Markierung der Informationen aufgrund hinterlegter Regelwerke (Analog der Farben der Verkehrsampel).
- Artikel
Modell in einer bestimmten Farbe (entspricht aus Kundensicht einer Kaufoption in einer bestimmten Größe).
- Artikelgruppe
Teilmenge der Warenklassifizierung: Zusammenschluss ähnlicher Artikel mit einem gemeinsamen Merkmal (z.B. T-Shirts Uni).
- Artikelnummer
Identifiziert den Artikel im EDV-System. Teilweise wird noch unterschieden nach Lieferanten- und Händler-Artikelnummer. Typischer Vertreter einer übergreifenden Artikelnummer ist die EAN. Siehe auch Identnummer
- Artikelstammdaten
Bestandsdaten, welche als Basis aller warenwirtschaftlichen Teilsysteme fungieren. In die Artikelstammdaten werden alle artikelspezifischen Informationen aufgenommen, die zur Steuerung der Warenprozesse benötigt werden.
- ASEAN
Association of South East Asian Nations. Wirtschaftszone umfasst die Länder Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam. Siehe auch Wirtschaftszonen.
- ATLAS
Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungssystem. IT-gestütztes Zollabwicklungssystem der deutschen Zollverwaltung.
- ATP
Available To Promise - Verfügbarkeitsprüfung von Artikeln bei Bestellungen im Internet.
- Aufbereitung
Finish- und Bügelarbeiten, Tunneln, Dämpfen, Toppen, Pressen, Kondensieren von Textilien
- Aufteilung
Verteilung einer beschafften Gesamtwarenmenge auf verschiedene Abnehmer im Unternehmen, in der Regel Filialen. Siehe auch Filialverteilung.
- Auftragsart
Definiert den zugrundeliegenden Prozesstyp, z.B. Erstorder, Wiederholauftrag (Repeat Order), etc. Siehe auch Warenwirtschaftssystem.
- Auftragsbestand
Wert- und stückmäßige Summe aller offenen, noch nicht gelieferten Auftragsmengen.
- Auftragsmanagement
Proaktive Steuerung der Aufträge mit der Zielsetzung eines termin- und mengengerechten Wareneingangs.
- Automatische Disposition
Nach systemgesteuertem Abgleich von Soll- und Ist-Beständen und Ermittlung der optimalen Bestellmenge wird automatisch ein Bestellvorgang ausgelöst. Wird wegen des damit verbundenen hohen Planungsaufwands überwiegend bei NOS-Artikeln eingesetzt. Siehe auch Warenwirtschaftssystem.
- AVIS
Nachricht eines Lieferanten an einen Händler über eine bevorstehende Lieferung von Ware, um dem Händler die Möglichkeit zu geben, sich im voraus auf die Lieferung einzustellen. Siehe auch EDI.
- B2B
Abk. für Business to Business.
- B2C
Abk. für Business to Consumer.
- Balanced Scorecard
Ausgeglichener Berichtsbogen, der innerhalb eines Managementssystems erstellt, verändert und weiterentwickelt wird. Hierfür werden ausgehend von der Strategie konkrete Ziele für die Perspektiven Finanzen, Kunde, interne Geschäftsprozesse (Sortiment/Lieferant), Lernen und Entwicklung (Mitarbeiter) definiert.
- Barcode
Information, die in einem Muster von Strichen unterschiedlichen Abstands verschlüsselt werden und von einem Scanner gelesen und als numerischer oder alphanumerischer Identifikationscode identifiziert werden kann. Siehe auch Label
- Basismodul
Begriff der Sortimentsplanung. Bezeichnet das Sortimentssegment, mit dem alle Filialgruppen im Sinne eines Pflichtmoduls versorgt werden. Das Pflichtmodul wird durch additive und/oder selektive Zusatzmodule zum Gesamtsortiment ausgebaut.
- Batch
Produktions- bzw. Fertigungslos. In der Logistik eine zusammengefasste Bestellmenge. Siehe auch Lot.
- Bausteinkonzept
Konzeptansatz aus der Sortimentsplanung, mit dem Ziel Filialen konsequent nur mit kompetenten, abgestimmten Sortimenten auszustatten. Hierzu werden Warengruppen zu Sortimentsbausteinen zusammengefasst und deren optimale Verkaufsflächen ermittelt. Jede Filiale wird dann mit ihrem Flächenressourcen auf den Prüfstand gestellt und ggf. ganze Bausteine eliminiert, um mit den verbleibenden Bausteinen kompetent auftreten zu können. Eine Verfeinerung des Bausteinansatzes stellt das Modulkonzept dar.
- Bausteinplanung
Wird i.d.R. synonym zur Modulplanung benutzt.
- Bedarfsermittlun
Der Stückbedarf einer Periode wird über den geplanten Stückumsatz, korrigiert um den geplanten Bestandsab- bzw. anbau in Stück ermittelt. Bei der wertmäßigen Bedarfsermittlung werden die Abschriften zusätzlich als bedarfserhöhend eingeplant. Formel für die wertmäßige Bedarfsermittlung: Bedarf = Umsatz - Anfangsbestand + Endbestand + Abschriften
- Bedienungsverhalten
Die Art und Weise, die das Auftreten des Verkaufspersonals gegenüber dem Kunden beschreibt. Dies kann anhand von Bewertungskriterien wie Freundlichkeit, Kompetenz z.B. durch Kundenbefragungen erfasst werden.
- Belegloses Kommissionieren
Auf papierlosen Datenübertragungstechniken wie EDV, Funk, etc. beruhendes Rüsten nachgefragter Artikel.
- Benchmarking
Benchmarking beinhaltet den Vergleich von Produkten, Dienstleistungen und insbesondere Prozessen zwischen Unternehmen. Die Gegenüberstellung wichtiger Leistungskennzahlen zeigt, wo ein Unternehmen im Vergleich zu seinen Wettbewerbern steht. Darüber hinaus können erfolgreiche Vorgehensweisen von Spitzenunternehmen ( Best Practice ) übernommen werden oder Anregung zur unternehmensinternen Innovation geben.
- Beschaffungskonditionen
Unter Beschaffungskonditionen werden die Liefer- und Zahlungsbedingungen sowie der Preis zusammengefaßt.
- Beschaffungslogistik
Teil der logistischen Kette von der Produktion über das Auftragsmanagement bis zum Wareneingang im Zentrallager des Händlers. Siehe auch Supply Chain
- Best Practice
Definiert den von Spitzenunternehmen der Branche praktizierten Prozess-, System- und/oder Organisationsstandard. Ist im Zusammenhang mit Benchmarking ein wesentliches Instrument zur Bewertung der eigenen Ist-Position und zukünftigen, potenziellen Leistungsfähigkeit.
- Bestands-/Umsatzquote
Kennzahl zur Steuerung der Filialbestände. Die Zahl sagt aus, wie sich die Filialbestände in Relation zu den Monatsumsätzen verhalten. Formelansatz: (Bestand in Stück / Wert) / (Umsatz in Stück / Wert). Siehe auch Reichweite.
- Bestandskalkulation in %
Bezeichnet die in den Beständen liegende Warenkalkulation; je nach Abschriftensystematik vor oder nach Abschriften. Unternehmensindividuell ist noch nach EK/VK-Kalkulation zu unterscheiden.
- Bestandsmanagement
Betrifft die warenwirtschaftlichen Prozesse zur Steuerung von Beständen, Lagerumschlag, Abschriften und Rohertrag. Die wesentlichen Elemente des Bestandsmamagements sind das Open-to-Buy als aktionsauslösendes Element, das Bestseller- und Slowsellermanagement sowie die flankierenden Komponenten Abschriftensimulation und Open-to-Ship.
- Bestandsveränderung
Periodischer Saldo des Anfangs- und Endbestands in Wert und/oder Stück.
- Bestellbestand
Lagerbestand, bei welchem der Anstoss für die Auslösung der Bestellung gegeben wird.
- Bestelleinheit
Kleinste bestellfähige Warenmenge einer SKU.
- Bestsellermanagement
Teilprozess der Steuerung, in dem gut- bzw. bestverkaufte Artikel ( Renner ) schnellstmöglich identifiziert werden. Deren Abverkaufsdaten werden mit den Herstellern und deren Vorstufen ausgetauscht und ein kurzfristiger Reassortierungsprozess wird in Gang gesetzt. In besonders modischen Unternehmen werden auch externe Bestseller identifiziert, ggf.kopiert/leicht verändert und in schnellen Entscheidungsprozessen gekauft. Siehe auch Slowsellermanagement.
- Betriebstyp
Ein Betriebstyp ist eine Gruppe von Einzelhandelsbetrieben mit gleicher vertrieblicher Ausrichtung, z.B. Warenhäuser, Fashion-fachgeschäfte, Fashion-Fachmärkte, Sporthäuser.
- Bonus
Nachträgliche Kundenvergütungen.
- Brutto-Umsatz
Bezeichnet den Umsatz incl. Mehrwertsteuer.
- Bruttobruttoverkaufsfläche
Verkaufsfläche eines Geschäftes inklusive Kassen, Umkleidekabinen, Loops sowie einem Anteil der umliegenden Gänge, Fahrstuhl etc.. Siehe auch Bruttoverkaufsfläche.
- Bruttoverkaufsfläche
Verkaufsfläche eines Geschäftes inklusive Kassen, Umkleidekabinen, Loops, aber ohne Fahrstuhlzonen, Rolltreppenaugen etc.. Siehe auch Bruttobruttoverkaufsfläche, Nettoverkaufsfläche.
- BTE-Warengruppenschlüssel
Beispielhafter Aufbau einer Warenklassifizierung nach den Richtlinien des BTE/Köln (Bundesfachverband für den textilen Einzelhandel).
- Buchbestand
Warenbestand auf Basis der gebuchten Warenein- und ausgänge.
- Budget
Vorgabe verbindlicher Zielgrößen an einen Verantwortungsbereich für einen abgegrenzten Zeitraum.
- Bundeseinheitliche Betriebsnummer (BBN)
Nummer zur Verschlüsselung von Lieferanten.
- Business to Business
(= B2B) Teilbereich des E-Commerce; steht für elektronischen Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern.
- Business to Consumer
(= B2C) Teilbereich des E-Commerce; steht für elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Handel und Endkonsument.
- C-Gang (Konkurrenz-Gang)
Mitbewerberbeobachtung bezogen auf Werbung (Anzeigen, Prospekte), Ladengestaltung, Sortiment und Preis mit dem Ziel, die Entwicklungen am Standort frühzeitig zu erkennen, um darauf reagieren zu können.
- CAD
Abk. für Computer Aided Design: In der Textilindustrie das computergestützte Design von Kollektionsentwürfen bis zu produktionsreifen Dokumenten, die an die Produktion des Lieferanten weitergegeben werden. Mit CAD können sowohl zweidimensionale Zeichnungen als auch dreidimensionale Modelle kreiert werden. Zusätzliche Einsatzgebiete sind Filialgestaltung und -einrichtung.
- Carrier
Übernimmt gewerbsmäßig die Beförderung von Gütern oder Passagieren. Ist somit jede natürliche oder juristische Person, mit der oder in deren Namen ein Beförderungsvertrag mit einem Reisenden oder einem Versender abgeschlossen wird. Im Luftverkehr umfaßt der Begriff Carrier den Luftbeförderer oder Luftfrachtführer, welcher den Flugschein bzw. den Luftfrachtbrief herausgibt, sowie alle Luftbeförderer, die es übernehmen, den Fluggast und dessen Gepäck bzw. eine Luftfrachtsendung aufgrund des Vertrages zu befördern oder sonstige Dienste die mit der Luftbeförderung in Beziehung stehen (z.B. Lagerung eines Gutes am Bestimmungsflughafen), zu leisten. Carrier sind im diesen Sinne in erster Linie die jeweiligen an der Beförderung beteiligten Fluggesellschaften. Ein Fluggesellschaft muss aber nicht immer als Carrier auftreten: Stellt sie z.B. einen Flugschein oder Luftfrachtbrief aus, der ausschließlich eine Beförderung auf Strecken anderer Luftbeförderer vorsieht, handelt sie lediglich als Agent. Umgekehrt muss es sich bei einem Carrier nicht zwangsläufig um eine Fluggesellschaft handeln: Im Sammelladungsverkehr nähmlich ist es eine Spedition, die mit ihren Kunden im eigenen Namen Beförderungsverträge abschließt und den Sammelladungsverkehr für eigene Rechnung durchführt. Sie werden als vertraglichen Luftfrachtführer (contracting carrier bzw. indirect carrier) im Unterschied zur Fluggesellschaft, die für den Transport ihrer Sendungen eigene Flugzeuge einsetzt und bei dieser Konstellation die Rolle des ausführenden Luftfrachtführers (actual carrier bzw. operating carrier) einnimmt.
- Category Management
Ursprünglich substantieller Teil der ECR-Philosophie. Steht für die ganzheitliche Planung und Steuerung von Warengruppen (Categories) als strategische Geschäftseinheiten. Heute insbesondere als Organisationsform vertikal ausgerichteter Prozessketten definiert: Der Category Manager ist im Rahmen seiner Category für die gesamte warenwirtschaftliche Kette vom Lieferantenmanagement über Sortimentsplanung, Produktentwicklung/Design, Beschaffung, Best- / Slowsellermanagement bis zum Flächenmanagement verantwortlich.
- CCG
Abk. für Centrale Coorganisation. Institut mit der Aufgabe die EAN zu verwalten und EAN-Nummernkreise Unternehmen zum Kauf anzubieten. Darüber hinaus initiiert und koordiniert die CCG auf vielen Gebieten des Handels. Standardisierungsanstrengungen, u.a. sind hervorzuheben: zentrale Artikelkataloge ( SINFOS ), logistische Warensteuerung über ILN (Internationale Lieferantennummer) und NVE ( Nummer der Verpackungseinheit ) sowie standardisierte Formate für die EDV-gestützte Abwicklung von Geschäftsprozessen ( EANCOM ).
- CDP
Abkürzung für Cross Docking Punkt.
- CEPS
Abkürzung für "Common Electronic Purse Specifications" Elektronische Geldbörsen sind kleine Programme, die auf einer Smart-Card - z.B. Eurocheck-Karte mit Chip - ablaufen und mit denen sich Geldbeträge auf Chipkarten speichern lassen. Man kann damit telefonieren und im Internet sowie in entsprechend ausgerüsteten Geschäften einkaufen. Viele Unternehmen setzen auf die neue Zahlungsform. Zum Beispiel plant Microsoft ein Betriebssystem für Smart Cards. Bislang konnten sich die elektronischen Geldbörsen jedoch nicht durchsetzen, weil ein gemeinsamer Standard für die konkurrierenden Geldinstitute fehlte. Seit Mastercard seine Unterstützung für die Visa-Spezifikation CEPS zugesagt hat, ist ein weltweiter Standard in greifbare Nähe gerückt.
- CFR - cost and freight
"Kosten und Fracht" bedeutet, daß der Verkäufer die Kosten und Fracht zu tragen hat, um die von ihm freigemachte Ware zum benannten Bestimmungshafen zu befördern. Der Käufer übernimmt jedoch die Verantwortung nachdem die Ware an Bord ist. Siehe auch Incoterms.
- Change Management (MOC)
Technik zur Identifizierung, Aufhebung und/oder Reduzierung von Blockaden und Widerständen in Veränderungsprozessen. Change Management (auch Management of Change oder MOC) heißt daher, Veränderungsprozesse auf Unternehmens- und persönlicher Ebene proaktiv zu planen, zu initiieren, zu realisieren und zu stabilisieren . Das Spektrum der Veränderungsinhalte reicht dabei von der strategischen Ausrichtung bis zur Durchführung von Maßnahmen auf Mitarbeiterebene.
- Chaotische Lagerung
Artikel bzw. Lagereinheiten werden keinem vordefinierten Lagerplatz zugeteilt.
- Charge
Teilmenge eines Artikels, die bestandsmässig von anderen Teilmengen des Artikels getrennt geführt wird. Sie werden bei Artikeln verwandt, die aufgrund des Herstellungsprozesses jedesmal leicht unterschiedliche Merkmale besitzen. Typische Chargenartikel sind Keramikfliessen, Teppichböden, Lebensmittel mit unterschiedlichen Haltbarkeitsdaten etc..
- Chefinformation
Standard-Report in Warenwirtschaftssystemen, i.d.R. hochaggregierter Report auf Warengruppen Ebene und Unternehmen-Total.
- CIF - cost, insurance, freight
"Kosten, Versicherung, Fracht" bedeutet, daß der Verkäufer die Kosten und Fracht zu tragen hat, um die von ihm freigemachte Ware zum benannten Bestimmungshafen zu befördern. Der Käufer übernimmt jedoch die Verantwortung nachdem die Ware an Bord ist. Gleichzeitig hat der Verkäufer eine Seetranportversicherung gegen das vom Käufer zu tragende Risiko abzuschließen hat. Gilt nur für See- und Binnenschifftransporte. Siehe auch CFR, Incoterms.
- CIP - carriage and insurance paid
"Kosten, Versicherung, Fracht" bedeutet, daß der Verkäufer die Kosten und Fracht zu tragen hat, um die von ihm freigemachte Ware zum benannten Bestimmungshafen zu befördern. Der Käufer übernimmt jedoch die Verantwortung nachdem die Ware an Bord ist. Gleichzeitig hat der Verkäufer eine Seetranportversicherung gegen das vom Käufer zu tragende Risiko abzuschließen hat. Gilt für jede Transportart. Siehe auch CFR, CIF, Incoterms.
- Commitments
Abnahmezusagen an Lieferanten, die noch nicht / nicht vollständig abgerufen wurden; vergleichbar mit Blockaufträgen. Siehe auch Auftragsmanagement.
- Computer Aided Quality Assurance (CAQ)
Unter dem Begriff werden alle Funktionen der Qualitätssicherung zusammengefasst, die Computeruntergestützt ablaufen. Die Einsatzbereiche heutiger CAQ-Systeme umfassen bisher i.d.R. die Bereiche Fertigungs- und Prüfvorbereitung, Beschaffung, Fertigung und Prüfung der Bauteile.
- Concession
Kooperationsform, bei der wesentliche Sortimentsbestandteile von Fremdpartnern bewirtschaftet werden im Sinne von Budget- und Sortimentsplanung, Beschaffung und Warensteuerung. Üblicherweise setzen Concessionnehmer auch Ladenbau- und Visual Merchandisingkonzepte verantwortlich um. Die Steuerung des Verkaufspersonals liegt i.d.R. beim Concessiongeber. Der Umsatz geht vollständig an den Concessiongeber, der dem -nehmer für dessen Leistungen eine Concessionfee (in % vom Umsatz) bezahlt.
- Content
Informationsinhalte auf einer Webseite. Im Rahmen eines Online-Shops versteht man unter content die Informationen, die über die reinen Produktinformationen hinausgehen.
- Continous Replenishment
Bezeichnet die automatische, computergestützte Nachbestellung von Basis- (Never-out-of-Stock-) Artikeln. Siehe auch Continuous Replenishment Programs.
- Continuous Replenishment Programs
Programm zur kontinuierlichen Bestandsauffüllung. Ein Programm, welches Aktivitäten und Verantwortlichkeiten zwischen Handel und Hersteller beschreibt, um eine kontinuierliche Wiederauffüllung der Lager beim Verteiler sicherzustellen.
- Controlling
Controlling ist ein funktionsübergreifendes Steuerungsinstrument, das den unternehmerischen Entscheidungs- und Steuerungsprozess durch zielgerichtete Informationsverarbeitung unterstützt. Controlling sollte nicht mit einer vergangenheitsbezogenen Kontrolle verwechselt werden, sondern ist vielmehr gegenwarts- und zukunftsbezogen.
- Convenience Store
Kompaktes Ladengeschäft zur Deckung des kurzfristgen Bedarfs, zeichnet sich zumeist durch lange Öffnungszeiten aus sowie günstige Erreichbarkeit aus. Siehe auch Format.
- Cover
engl. für Bestandsreichweite, z.B. weeks cover. Siehe auch Lagerreichweite, Reichweite.
- CPFR
Abk. für Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment. Weiterentwicklung des Quick Response- bzw. ECR-Konzeptes unter besonderer Berücksichtigung des Internet, wobei Plan- und Steuerungsdaten in standardisierter Form über das Web übertragen werden. Siehe auch Supply Chain Management.
- CPT - carriage paid
"Frachtfrei" bedeutet, daß der Verkäufer die freigemachte Ware dem von ihm benannten und bezahlten Frachtführer liefert. Der Käufer trägt alle Kosten und Gefahren, die nach erfolgter Lieferung auftreten. Siehe auch Incoterms.
- CRM
Abk. für Customer Relationship Management. CRM ist die Pflege von Kundenbeziehungen mittels einer Softwarelösung, die alle Geschäftsvorgänge und Informationen eines Kunden erfasst.(z.B. die Analyse aller Kauftransaktionen eines Kunden; darauf basierend der Versand von Spezialkatalogen.)
- Cross Docking
Prozess der logistischen Kette, bei dem die Anlieferung der Ware an dem Cross Docking Punkt (CDP) und die Auslieferung an den Empfänger zeitlich und/ oder mengenmäßig so koordiniert wird, dass Einlagerungsprozesse und die dazu gehörigen Aktivitäten eines typischen Bestandslagers entfallen.
- DAF - delivered at frontier
"Geliefert Grenze" bedeutet, daß der Verkäufer liefert, wenn die zur Ausfuhr, aber nicht zur Einfuhr freigemachte Ware dem Käufer unentladen auf dem ankommenden Beförderungsmittel an der benannten Stelle des benannten Grenzorts zur Verfügungen gestellt wird. Siehe auch Incoterms.
- Data Mining
Prozess der Informationssuche in strukturierten Daten zur Aufdeckung nutzbringender und aussagekräftiger Muster, Profile und Trends.
- Data Warehouse
Das Data Warehouse ist eine unternehmensweite Datenbank, die im Gegensatz zu den operativ ausgelegten Warenwirtschaftssystemen auf die strategische Geschäftsführung ausgelegt ist.
- Datenbank
EDV System zur strukturierten Speicherung großer Datenmengen. Die Daten können mit Hilfe geeigneter Programme ausgewertet werden.
- DDP - delivered duty paid
"Geliefert unverzollt" bedeutet, daß der Verkäufer dem Käufer die zur Einfuhr freigemachte Ware am benannten Bestimmungsort auf dem ankommenden Beförderungsmittel unentladen liefert. Siehe auch DDU, Incoterms.
- DDU - delivered duty unpaid
"Geliefert unverzollt" bedeutet, daß der Verkäufer dem Käufer die nicht zur Einfuhr freigemachte Ware am benannten Bestimmungsort auf dem ankommenden Beförderungsmittel unentladen liefert. Siehe auch Incoterms.
- Decision Support System
System, das Entscheidungen vorbereitet und begründen hilft. Unabhängig von Art und Anzahl der Datenquellen werden Metriken und Kennzahlen gebildet und Schwellwerte und Ampelfunktionen/Alarme daran geknüpft. Beispiel: Balanced Scorecards. Siehe auch MIS.
- Deckungsbeitrag
Teil der Erlösermittlung. Vereinfachtes Verfahren zur Ermittlung der Erlöse pro Geschäftseinheit. Im Gegensatz zur Vollkostenrechnung werden die zurechenbaren Kosten nicht exakt auf jeden einzelnen Geschäftsvorgang zugeordnet, sondern durch geeignete Schlüssel auf die jeweiligen Bereiche verteilt.
- DEQ - delivered ex quay
"Geliefert ab Kai" bedeutet, daß der Verkäufer liefert, wenn die nicht zur Einfuhr freigemachte Ware dem Käufer am Kai des benannten Bestimmungshafen zur Verfügung gestellt wird. Siehe auch Incoterms.
- DES - delivered ex ship
"Geliefert ab Schiff" bedeutet, daß der Verkäufer liefert, wenn die nicht zur Einfuhr freigemachte Ware dem Käufer an Bord des Schiffs im benannten Bestimmungshafen zur Verfügung gestellt wird. Siehe auch Incoterms.
- DESADV
Abkürzung für Dispatch Advice, ein im EANCOM Standard definierte Liefermeldung. Sie beschreibt Einzelheiten über Waren, die unter vereinbarten Bedingungen geliefert worden sind oder zur Lieferung bereit stehen. Siehe auch ECR.
- DFÜ
Abk. für Datenfernübertragung. Verbindung mit einem Computer oder Netzwerk über Modem und Telefonleitung (Analog oder ISDN).
- Dimensionen
Integrierte Planungs- und Controllingsysteme basieren auf einer Zahl von n Dimensionen, die die Inhalte und den Umfang des Gesamtsystems definieren. Dimensionen sind systemseitig in einem multidimensionalen Würfel abbildbar. Die sechs treibenden Dimensionen klassischer Referenzmodelle der warenwirtschaftlichen Planung und Controlling sind: Produktdimension ( Warengruppe, Artikelgruppe, Artikel ), Vertriebsdimension ( Region, Filialgruppe, Filiale ), Zeitdimension ( Monat, Woche ), Versionen ( Vorjahr, Ist, Plan ), Parameter ( Umsatz, Margen, Bestand ) und Saisonsegmente ( Neuware, Altware, zukünft. Saison ).
- Direct Store Delievery
Unmittelbare Warenlieferung/ Distribution durch den Hersteller an den Verkaufsort. Dies geschieht unter Ausschluß des Lagers (und weiterer logistischer Zwischenstufen).
- Dispositionskalender
Komponente des Einkaufsprozesses. Im Dispositionskalender werden die Bestelltage für die Lieferanten festgelegt. Siehe auch Automatische Disposition.
- Distribution
Siehe Verteillogistik.
- Division
Englischer Begriff für Bereich/Abteilung, wird vielfach in vertikalen modischen Einzelhandelsorganisationen genutzt.
- DOB
Abk. für Damenoberbekleidung.
- Drittländer
Alle Gebiete ausserhalb des Gemeinschaftsgebiets.
- Due Diligence
Englisch für fällige Fleißarbeit/Sorgfaltsprüfung, bezeichnet eine intensive Durchleuchtung und Beurteilung der finanziellen, rechtlichen und geschäftlichen Situation eines Unternehmens durch externe Fachleute einschließlich der Risiken und Perspektiven. Die Analyse ist Voraussetzung für die Vorbereitung zum Beispiel eines Börsenganges, des Kaufes oder Verkaufes von Unternehmen oder Unternehmensteilen, von Kreditgewährungen oder auch Kapitalerhöhungen.
- Durchlaufzeit
Die Durchlaufzeit ist die Zeitspanne, die vom Zeitpunkt der Entscheidungsauslösung bis zur endgültigen Erfüllung benötigt wird. Beispiel: Von der Identifizierung eines Bestsellers über dessen Nachbestellung und dessen Fertigung bis zum Wareneingang in die Filialen ist eine Durchlaufzeit von x Wochen notwendig.
- Durchläufer
Wiederbeschaffbare Ware ohne feste Saisonzuordnung.
- Durchschnittsbestand
Wird in der Regel zur Errechnung der LUG auf rollierender Monatsbasis errechnet. Ist definiert als (Monatsanfangsbestand + 12 Monatsendbestände): 13.
- Düsseldorfer Palette
Bezeichnung für Transportpaletten mit den Maßen 800 mm x 600 mm, was einer halben Europalette entspricht. Kann von allen vier Seiten befahren werden.
- E-Commerce
Im Electronic Commerce (kurz: E-Commerce; deutsch: Elektronischer Handel) können bestimmte ein Rechtsgeschäft begründende Transaktionen elektronisch unter Verwendung eines computergestützten Netzwerks ( insbesondere des Internets) erfolgen. Im E-Commerce wird nicht nur das Angebot elektronisch offeriert, sondern auch die Bestellung bzw. die Inanspruchnahme elektronisch ausgeführt.
- EAI
Abk. für Enterprise Application Integration: Systeme, die Daten aus mehreren operativen Systemen extrahieren und an andere interne oder externe operative und/oder Auswertungssysteme übergeben. Siehe auch MIS, Decision Support System.
- EAN
Abk. für Europäische Artikelnummer C. 8- bzw. 13stellige weltweit eindeutige NICHT-sprechende Auszeichnungsnummer, die entlang der gesamten Versorgungskette vom Lieferanten zum Endkunden als Verweis-Referenz auf die jeweiligen internen Nummernsysteme dient und somit unternehmensübergreifend für die Kommunikation und Steuerung des Warenflusses genutzt werden kann. Siehe auch CCG, Identnummer.
- EAN International
Internationale Organisation mit Sitz in Brüssel zur Förderung und Weiterentwicklung der EAN-Standards ( EAN, ILN, NVE, EANCOM ). Angeschlossen sind rund 100 nationale EAN-Organisationen weltweit, für Deutschland die CCG.
- EAN-Verprobung
Bei der EAN-Verprobung wird überprüft, ob eine EAN bereits im Stammdatensystem vorhanden ist.
- EANCOM
Aus dem EDIFACT-Standard abgeleitete und für den Einzelhandel optimierte Formate für die elektronische Geschäftsabwicklung zwischen Lieferanten und Einzelhändlern. Neben der Beschaffung unterstützt EANCOM auch ECR (Efficient Consumer Response) durch die Möglichkeit, filial- und lagergenaue Abverkaufs- und Bestandsdaten an Top-Lieferanten zu übermitteln und somit deren Kapazitätsplanung und Bevorratung für schnelldrehende Artikel zu unterstützen. Die häufigst genutzten EANCOM- Nachrichten sind: PRICAT (Katalog mit Preisliste), ORDERS (Bestellung), DESADV (Liefermeldung), INVOIC (Rechnung), SLSRPT (Abverkaufsdatenbericht). Siehe auch CCG, EDI, EDI-Konverter.
- Eckpreise
Markanter Verkaufspreis, den ein Kunde als Schwellenwert im Kopf hat.
- ECR
Abk. für Efficient Consumer Response; wörtlich "Effiziente Antwort auf die Konsumentenbedürfnisse". Im Fokus des klassischen ECR-Modells steht die Effizienzsteigerung (Efficient ...) des Warenflusses über die gesamte Wertschöpfungskette von den Vorstufen über Hersteller bis zum Händler hinweg - dies immer unter Berücksichtigung der Kundenwünsche ( ... Consumer Response!). Eine entscheidende Rolle spielt dabei der lückenlose Informationsfluss von den Filialen der beteiligten Händler zurück in die zentralen Systeme des Handels und von dort in die der Hersteller. Ziel von ECR ist es, flexibler, schneller und gezielter auf Änderungen der Kundennachfrage reagieren zu können. ECR (wie auch Quick Response) basieren auf den Werkzeugen der Supply Chain- und Category Management Prozesse.
- EDI
Abk. für Electronic Data Interchange, steht für den automatisierten elektronischen Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern. Siehe auch AVIS CCG, EDIFACT, EANCOM.
- EDI-Konverter
Ein EDI-Konverter sorgt dafür, dass die Systeme auf Seiten des Einzelhändlers empfangene EDI-Nachrichten einlesen können (z.B. PRICAT, DESADV, INVOIC) und in der Lage sind, Systemdateien in EDI-Daten umzuwandeln (z.B. ORDERS, SLSRPT). Da diese Konverter immer an die Datenstruktur der internen Systeme anzupassen sind, bieten Einzelhändler, Lieferanten und Business-Portale heute oftmals auch WEB-EDI an. WEB-EDI ermöglicht bei sporadischen Geschäftsbeziehungen zwischen Händler und Lieferant dass die Nachrichten nur in ein WEB-Formular manuell eingegeben werden müssen und dann beim Empfänger über die vorhandenen EDI-Konverter automatisch in die Operativsysteme übernommen werden können. Siehe auch CCG, EDI, EDIFACT, EANCOM.
- EDIFACT
Abk. für Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport, steht für branchenindividuelle, elektronische Auftragsabwicklungen zwischen Geschäftspartnern. In Anlehnung an die EDIFACT-Formate entstand unter Federführung des CCG EANCOM als einzelhandelsspezifische Ableitung. Mit den wichtigsten EDI-Nachrichten können erhebliche Einsparungen an Geld und Zeit im Geschäftsverkehr zwischen Lieferanten und Einzelhändlern erzielt werden.
- EDIFURN
Ein im Rahmen des Elektronischen Datenaustausches definiertes EDIFACT Subset für die Möbelindustrie.
- Efficient Assortment
Eine Methode des ECR Ansatzes, beschäftigt sich mit der Optimierung der Filialsortimente. Durch Vermeidung doppelter Arbeitsschritte soll die Prozesseffizienz und gleichzeitig die Effektivität durch Erhöhung der Auswahl für den Kunden gesteigert werden.
- Efficient Consumer Response
Siehe ECR.
- Efficient Product Introduction
Eine Methode des ECR Ansatzes, beschäftigt sich mit der effizienten Markteinführung neuer Produkte.
- Efficient Promotions
Eine Methode des ECR Ansatzes, beschäftigt sich mit der effizienten Bewerbung von Produkten, meist in Kooperation von Lieferanten und Einzelhändlern.
- Efficient Replenishment
Eine Methode des ECR Ansatzes, beschäftigt sich mit der effizienten Wiederbeschaffung von Produkten (eine der Quellen für Supply Chain Management Konzepte) = regelmäßige kurzfristige Belieferung mit wiederbeschaffbarer Ware.
- EFTA
European Free Trade Association. Wirtschaftszone umfasst die Länder Island, Norwegen, Schweiz. Siehe auch Wirtschaftszonen.
- EG-Konformitätserklärung
Schriftliche Erklärung eines Herstellers bzw. eines Importeurs, welche die Einhaltung der relevanten EU-Richtlinien dokumentiert. Die Einhaltung der relevanten EU-Richtlinien ist Voraussetzung für das Inverkehrbringen von Erzeugnissen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft. Diese Erzeugnisse sind mit einer CE-Kennzeichnung zu versehen. Die Konformitätserklärung ist mit rechtsverbindlicher Unterschrift auf Verlangen den Überwachungsbehörden auszuhändigen.
- Einkaufsplanung
Kernprozess der Wertschöpfungskette des Handels. Besteht aus den Teilprozessen Filialplanung, Limitplanung, Sortimentsplanung, Shoppingliste und Verteilplanung. Enge Schnittstelle zur Unternehmensplanung.
- Einlagerung
Einlagerung fasst sowohl alle datentechnischen als auch operativen Vorgänge zu einem Begriff zusammen, die vom Eintreffen einer Ladeeinheit bis zur Ablage auf einem Lagerplatz ablaufen.
- Einstandspreis
Einkaufspreis minus Nachlässe plus Bezugskosten.
- EK
Abkürzung für Einkaufspreis.
- Electonic shelf label
Elektronisches Regal Etikett. Technologische Weiterentwicklung des Papier-Regaletiketts. Per Datenfunk werden die Regaletiketten von zentralen Systemen gepflegt. Dadurch entfallen manueller Aufwand sowie Unstimmigkeiten zwischer Auszeichnungs- und Kassenpreis. Siehe auch PLU.
- Endbestandsquote
Kennzahl zur Steuerung der Altwarenbestände: Gibt an, wie hoch der Bestand (in Stück oder Wert) am Ende einer Abverkaufsperiode (Saison, Monat) in Relation zum erzielten Umsatz (in Stück oder Wert) ist.
- Erlös-Minderung
Synonym für Abschriften, Schwund.
- ERP
Abk. für Enterprise Resource Planning. Steht für die Systemintegration der gesamten finanz- und warenwirtschaftlich orientierten Wertschöpfungskette. Umfasst alle Teilprozesse von der strategischen und operationalen Planung über Herstellung, Distribution bis zur Steuerung von Auftragsabwicklung und Bestandsmanagement. Siehe auch Lieferantenanalyse, EDI, Bestsellermanagemen, Category Management.
- Europalette
Europaweit standardisierte Transportpalette mit den Maßen 1200 mm x 800 mm. Siehe auch Düsseldorfer Palette.
- Exception Reporting
Prinzip der selektiven Aufbereitung von Kennzahlen bei großen Datenmengen mit dem Ziel der Aufwandsminderung für den Anwender: Es werden nur Kennzahlen aufgezeigt, die kritische Plan-/Ist-Abweichungen aufweisen und somit eine sofortige Entscheidung und Aktion erfordern. Siehe auch Alert-Mechanismus.
- Extranet
Extranets sind eine Erweiterung der firmeninternen Intranets auf ans Netz angeschlossene Partner und Kunden. Ein solches Netz dient dazu, vorhandenen Kunden einen schnellen Zugang zu Services, Warenverzeichnissen, Preislisten oder andere Informationen zu ermöglichen.
- Extrastat
Die EXTRASTAT (Extrahandelsstatistik)-Meldung für Importe und Exporte ist eine monatliche Meldung, die den EU-Behörden Statistiken über den Handel zwischen EU-Mitgliedsstaaten und Drittländern (z.B. Handel zwischen Italien und Brasilien) zur Verfügung stellt. Diese Meldung ermöglicht die Verfolgung von Waren, die aus der EU transferiert werden. Siehe auch Intrastat.
- EXW - ex works
"Ab Werk" bedeutet, daß der Käufer alle Kosten und Gefahren, die mit dem Transport der Ware von dem Gelände des Verkäufers verbunden sind, zu tragen hat. Siehe auch Incoterms.
- Fabric Purchase Order
Englischer Begriff für einen Stoffauftrag, findet meist im modischen Bereich Verwendung.
- Farben-Analyse
Standard Report in textilen Warenwirtschaftssystemen; i.d.R. Abverkaufs- und Bestandsinformationen nach Farben. Durch spezielle Methoden werden Modefarben und Farbfamilien sinnvoll verdichtet.
- FAS - free alongside ship
"Frei Längsseite Schiff" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn die Ware längsseits des Schiffs im benannten Hafen gebracht ist. Der Käufer trägt alle Kosten und Gefahren des Verlusts oder der Beschädigung der Ware von diesem Zeitpunkt an. Siehe auch Incoterms.
- Fat Client
Personal Computer auf dem alle Applikationen lokal installiert sind. Siehe auch Thin Client.
- FCA - free carrier
"Frei Frachtführer" bedeutet, daß der Verkäufer die zur Ausfuhr freigemachte Ware dem vom Käufer benannten Frachtführer am benannten Ort liefert. Siehe auch Incoterms.
- Fehlmengenkosten
Aus Fehlmengen (in der Filiale bzw. für den Kunden nicht zur Verfügung stehende Ware resultierende Kosten in Form von entgangenem Umsatz, Konventionalstrafen, Verringerung von Kundenaufträgen bzw. Kundenverlust.
- Feinverteilung
Bezeichnet die Warenverteilung von einem Umschlagspunkt oder Regionallager zum Endverbraucher (Gegensatz: Grobverteilung).
- Festplatzvergabe
Festplatzvergabe oder Fixplatzvergabe beschreibt eine feste Zuordnung zwischen Lagerplatz und einer Lagereinheit. Die Zuordnung kann durch Kriterien wie Artikel, Größe, Gewicht, Gefahrenklasse bestimmt sein.
- FIFO
Abk. für First in first out. Wertermittlungsverfahren, das sich an der Verbrauchsfolge von Vorräten (first in, first out) orientiert. Für die Bewertung sind die Preise der letzten Einkäufe zugrunde zu legen. Siehe auch: HIFO, LIFO
- Filialgruppe
Element der warenwirtschaftlichen Modulplanung und -steuerung. Dabei werden ähnlich ausgeprägte Filialen (z.B. nach Größe, VKF, Standort, Region, Kundenstrukturen bzw. Zielkunden/Preislagen) gruppiert, um innerhalb der Gruppen auf homogenen Strukturen aufbauen zu können. Siehe auch Sortimentsplanung.
- Filialgruppierung
Siehe Store Grading.
- Filiallogistik
Umfasst die Filialprozesse vom Wareneingang in der Filiale bis zur Einlagerung im Warenträger.
- Filialplanung
Teilprozess der Einkaufsplanung: Umfasst die Planung der Filialumsätze auf Basis der zur Verfügung stehenden Verkaufsflächen und Warenträger. Das Ergebnis der einzelnen Filialplanungen fließt sowohl in die Limitplanungen des Einkaufs wie auch als Basis in die Filialgruppierungen für die Modulplanung.
- Filialreporting
Waren- und finanzwirtschaftliche Auswertungen von Filialkennzahlen, wegen der Datenmengen meist nach dem Exception Prinzip. Ausgewertet werden neben den üblichen Performancezahlen z.B. Abverkaufsquoten, Flächen- und Personalproduktivitäten, LUG, Reichweite, GMROI.
- Filialverteilung
Teilprozess der Einkaufsplanung. Auf Basis der Flächen- und Kapazitätsplanungen der Filialen werden systemseitig intelligente Vor- Verteilschlüssel gebildet und in den Open-to-Ship-Dateien abgelegt. Siehe auch Allokation.
- Final Random Inspection
Überprüfung der produzierten Ware nach Beendigung der Produktion vor Verschiffung, entweder beim Lieferanten oder in einem Prüflager; die Prüfung erfolgt anhand einer Stichprobe, die auf Basis des festgelegten Aceptable Quality Level (AQL) gezogen und beurteilt wird.
- Firewall
System, mit dessen Hilfe nicht autorisierte Zugriffe zu oder von internen Computer Netzwerken verhindert werden.
- First in first out
Siehe FIFO.
- Flagship-Store
Ein häufig bei vertikalen Unternehmen genutzter Begriff für besonders große und kompetente Filialen mit Vorzeige-/Imagefunktion.
- Floating cashier
Begriff aus POS Systemen. Möglichkeit für das Kassierpersonal an verschiedenen Kassenplätzen mit dem gleichen Wechselgeld (Geldschublade) zu kassieren.
- Floor-Ready Merchandise
Siehe FRM.
- Flächenmanagement
Teilprozess der vertikalen Wertschöpfungskette, umfasst z.B. Flächenzuteilungen, Ladenbaukonzepte, Visual Merchandising. In vertikalen Konzepten liegt die Verantwortung für das Flächenmanagement im Aufgabenbereich des Category Managers (auch Brand Manager oder Division Manager), der auch für vorgelagerte Planungs-, Beschaffungs- und Steuerungsentscheidungen verantwortlich ist.
- Flächenproduktivität
Umsatz (auch Rohertrag) pro QM Verkaufsfläche; wird auch als Flächenleistung bezeichnet. Siehe auch Allokation.
- FOB - free on board
"Frei an Bord" bedeutet, daß der Verkäufer liefert, wenn die Ware die Schiffsreling in dem benannten Verschiffungshafen überschritten hat. Von diesem Zeitpunkt trägt der Käufer alle Kosten und Gefahren des Verlusts oder der Beschädigung der Ware. Siehe auch Incoterms.
- Format
Das Format bestimmt die inhaltliche Ausprägung eines Betriebstyps (z.B. Sortimentsmix, Positionierung, Ladengestaltung, Marketingauftritt), Ein Betriebstyp tritt am Markt i.d.R. in mehreren Formaten auf.
- Frachtführer
Nach dem Gesetz (§ 425 HGB) "wer es gewerbmäßig übernimmt, die Beförderung von Gütern zu Lande oder auf Flüssen oder auf sonstigen Binnengewässern auszuführen", d.h., es handelt sich um Transportunternehmen, wie Lkw-Transportunternehmen, Binnenschiffahrtsreedereien und Eisenbahngesellschaften.
- Franchise
Kooperationsform des Handels, bei der ein Unternehmen (Franchisegeber) Waren und/oder Know-how langfristig dem Franchisenehmer zum Vertrieb überlässt, die Marketingpolitik weitgehend selbst bestimmt und über signifikante Weisungs- und Kontrollrechte verfügt.
- Fremdfertigung
Herstellung eigener Artikel durch Dritte.
- Frequenzanalyse
Vergleich von Kundenfrequenzmessungen zur Ermittlung des theoretischen Käuferpotenzials.
- FRM
Abk. für Floor-Ready Merchandise. Konzept, bei dem gelieferte Ware beim Händler in einem Verkaufsfertigen Zustand ankommt. Der Hersteller ermöglicht damit dem Händler, die erhaltenen Produkte direkt in seinem Handelsgeschäft ausstellen zu können, ohne zusätzliche Vorbereitung an der Ware durch Handelspersonal treffen zu müssen.
- Fulfillment
Vollständige Auftragsabwicklung von der Bestellung über die Bezahlung, Lagerung, den Transport und die Auslieferung bis zum After-Sales-Service und zur Entsorgung, z.B. durch einen Logistikdienstleister (B2C und B2B). Siehe auch Supply Chain.
- GCI
Abk. für Global Commerce Initiative. GCI wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, die internationale Versorgungskette in der Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft durch die kollaborative Entwicklung und Förderung empfohlener Standards und Kernprozesse zu verbessern. In den GCI Gremien und Arbeitsgruppen arbeiten Unternehmensvertreter von mehr als 45 international tätigen Industrie- und Handelsunternehmen. Die GCI wird durch acht Organisationen gefördert, welche die Interessen von mehr als einer Million Unternehmen weltweit repräsentieren.
- Gefahrenübergang
Gefahr des Verlusts oder der Beschädigung der Ware geht vom Verkäufer auf den Käufer über, wenn der Verkäufer seine Verpflichtung zur Lieferung der Ware erfüllt hat.
- Gefahrgutklassifizierung
Gefahrstoffe sind nach dr Gefahrgutverordnung definiert als "Stoffe und Gegenstände, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit, für die Allgemeinheit, für wichtige Gemeingüter, für Leben und Gesundheit von Menschen sowie für Tiere und ander Sachen ausgehen können".
- Gemex
Einkaufsorganisation der Metro-Gruppe.
- Gesamtflächen-Produktiviät
Eine Kennzahl, die die Rentabilität bzw. den erzielten Umsatz je m² Bruttoverkaufsfläche ausweist.
- Global Style Network
Internetbasiertes Informationssystem für die Modebranche, welches durch einen Dienstleister kostenpflichtig angeboten wird. Das Global Style Network beinhaltet u.a. aktuelle Nachrichten aus der Modebranche, bietet Informationen zu zukünftigen und bereits abgeschlossenen Messen, unterstützt das Store Checking durch Schaufensterfotos, zeigt Designerkollektionen und unterstützt bei der Lieferantenauswahl bzw. -kontaktaufnahme.
GMROI
Abk. für Gross Margin Return On Inventory: Steht für die Rentabilität des eingesetzten Lagerkapitals. Formelansatz: LUG x Rohertrag in %.
- Gross Margin
engl. für Rohertrag.
- Großhandel
Siehe Großhändler.
- Großhändler
In der klassische Großhandelsfunktion kauft der Großhändler Ware bei Herstellern auf eigene Rechnung und verkauft sie anschließend an Händler über sogenannte Showrooms. In dieser Rolle übernimmt er Sortiments-, Raum- und Zeitüberbrückungsfunktionen für den Bekleidungseinzelhändler. Ein Großhändler offeriert neben den Waren verschiedener Hersteller, häufig vollständige Sortimente, die er mit Accessoires zu Themenschwerpunkten verbindet.
- Größen-Analyse
Standardreport textiler Warenwirtschaftssysteme; i.d.R. Abverkaufs- und Bestandsinformationen nach Größen.
- Größensatzmuster
Mustersatz eines Artikels, i.d.R. in drei Sprunggrößen (z.B. Größen 38, 42, 46), zur Überprüfung der Maße und Passform, sowohl absolut als hinsichtlich der Gradierung, d.h. dem Verhältnis der unterschiedlichen Größen zueinander; Bestandteil der Musterprüfung.
- HAKA
Abk. für Herrenoberbekleidung.
- Handelsspanne
Die Differenz zwischen Verkaufspreis und Bezugspreis, ausgedrückt in % vom Verkaufspreis.
- Hauptmusterung
Einkaufsveranstaltung, in der der wesentliche Teil des Vorordersortiments gemustert wird. Im Verlauf der Hauptmusterung werden Entscheidungen hinsichtlich der Definition des Sortiments, der Sortimentsstruktur sowie der zu disponierenden Mengen getroffen. Der Hauptmusterung kann eine Vormusterung vorangehen. Siehe auch Sortimentsplanung.
- Hausgruppe
Ein Zusammenschluss bzw. Clusterung von Häusern, die gleichen Kriterien entsprechen (Größe, Lage und Leistung).
- Hedging
Kurssicherungsgeschäft
- Herkunftsland
Land, in dem eine Ware hergestellt wurde.
- HIFO
Abk. für Highest in first out. Variante der Sammelbewertung, bei der unterstellt wird, dass die am teuersten eingekauften Gegenstände des Vorratsvermögens zuerst aufgebraucht werden (Highest In - First Out). Siehe auch: FIFO, LIFO
- Highest in first out
Siehe HIFO.
- Host
Netzwerkknoten über den Daten ausgetauscht werden können. Ein Host kann ein Normaler PC (Client) mit Netzwerkkarte sein, der Nachrichten sendet und empfängt oder ein Großrechner mit zentralen Speicherressourcen, auf dessen Datenbestände autorisierte Personen und Programme direkt und von anderen PCs aus zugreifen können.
- Hängeförderer
Förderanlage in einem Logistikbetrieb zum Transport von Hängeware (Mode). Bei dem Hängeförderer handelt es sich um einen Kreisförderer, der Ein- und Ausstiegsstationen zwecks Warenumschleusung beinhaltet.
- Identnummer
Waren-Identifikations-Einheit (siehe Artikelnummer). Wahlweise eine nichtsprechende Nummer (z.B. EAN-13) bzw. besonders im modischen Einzelhandel auch eine sprechende Nummer, die sich aus codierten Informationen zur Warengruppe, Farbe, Größe, Saison/Kollektion der eigentlichen Identnummer für den Artikel / Style und ggf. einer codierten Preisinformation zusammensetzt. Während sprechende Nummern durch Kasse und MDE interpretiert werden können, muss für nichtsprechende Nummern ( EAN ) die Artikelinformation im jeweiligen Gerät hinterlegt sein. Bei Kassen nennt man diese Form der Registrierung PLU (Price Look Up). Siehe auch CCG.
- Importkosten
Summe aller Importkosten wie Zoll, sonstige Importspesen inkl. der Kosten für Auslandsbüro.
- Importmusterung
Form der Musterung, in der importierte Artikel in Zusammenarbeit mit einer Kommission ausgewählt werden. Im Verlauf der Importmusterung werden Entscheidungen hinsichtlich der Definition der Sortimente, der Sortimentsstruktur und des modularen Sortimentsaufbaus innerhalb des Geschäftstypenkonzepts getroffen. Siehe auch Sortimentsplanung.
- Importplanung
Festlegung des einzukaufenden Importvolumens nach Ländern und Wirtschaftsräumen.
- Incoterms
Abk. für International Commercial Terms. Von der Internationale Handelskammer (ICC) in Paris (erstmals 1936) aufgestellte Handelsklauseln, die die Rechete und Pflichten von Käufer und Verkäufer in Außenhandelsverträgen regeln. Zweck ist die einheitliche Auslegung der Trade Terms. Rechtlich handelt es sich um Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) die nur gelten, wenn die Vertragspartner darauf bezug genommen haben. Inhaltlich regeln die Incoterms in der Hauptsache den Kosten- und Gefahrenübergang, die Transportversicherung und Transportdokumentation. Die 13 Klauseln der Incoterms unterteilen sich in vier Haputgruppen; E, F, C und D. Siehe dazu EXW, FCA, FAS, FOB, CFR, CIF, CPT, CIP, DAF, DES, DEQ, DDU, DDP.
- Inline Inspection
Produktionsbegleitende Prüfung, die sowohl die in der Produktion befindlichen Teile als auch den bereits fertiggestellten Teil der Ware einbeziehen kann und der frühzeitigeren Erkennung von Fehlern im Produktionsprozess dient.
- Inspektion
Überprüfung der Qualitätsanforderungen an der Ware nach Produktionsbeginn und vor Verschifftung, umfasst Inline Inspections und Final Random Inspections.
- Internationale Lieferanten-Nummer (ILN)
13-stellige Nummer zur Verschlüsselung des Lieferanten.
- Intranet
Unternehmensweites Informations- und Kommunikationsnetz; es basiert auf der Technologie des Internets, ist aber kein Teil des öffentlichen Netzes. Siehe auch Extranet.
- Intrastat
Statistische Angaben für Lieferungen innerhalb des EG-Binnenmarktes. Es wird unterschieden nach Intrastat Eingang und Versendung. Siehe auch Extrastat.
- Inventur
Teilprozess der Filial- /Lagerlogistik. Bezeichnet die physische Aufnahme der Bestände in Stück und/oder Wert an einem Stichtag oder permanent. Siehe auch Inventurbestand, Inventurdifferenz.
- Inventurbestand
Tatsächlicher wert- und/oder stückmäßiger Warenbestand zum Zeitpunkt der physischen Warenerfassung. Siehe auch Inventur.
- Inventurdifferenz
Durch die Inventur festgestellter Unterschied zwischen tatsächlichem und errechnetem wertmäßigem Warenbestand (Buchbestand). Inventurdifferenzen kommen durch Fehler bei der Bestandsaufnahme, Diebstahl, Abrechnungsfehler beim Wareneingang oder im Verkauf zustande.
- INVOIC
Abkürzung für Invoice, ein im EANCOM Standard definierte Rechnung vom Lieferanten an den Abnehmer. Siehe auch ECR.
- INVRPT
Abkürzung für Inventory Report, ein im EANCOM Standard definierter Bestandsreport des Abnehmers an seinen Lieferanten. Siehe auch ECR.
- ISO 9000
Der internationale Standard für den ganzheitlichen Qualitätssicherungsprozess.
- Just in Time
Von Toyota Anfang der 70er Jahre entwickeltes Produktions- und Logistiksystem mit dem Ziel, Minimierung der Lagerhaltung auf die von der Durchlaufzeit in der Produktion bestimmte Vorratsmenge.
- Kalkulationsabschlag
Ist die Differenz von Einstandspreis zum Verkaufspreis, bezogen auf den Verkaufspreis. ( Einstandspreis ohne Mehrwertsteuer, Verkaufspreis mit Mehrwertsteuer ). Formel: 100 * (Verkaufspreis - Einstandspreis) / (Verkaufspreis) = Kalkulationsabschlag. Formel zur Umrechung in Kalkulationsaufschlag: (Abschlag in % * 100) / 100 - Abschlag in %) = Kalkulationsaufschlag in %. Hinweis: In der Kurzfristigen Erfolgsrechnung (KER) wird der Kalkulationsabschlag in Form der Handelsspanne ebenfalls verwendet.
- Kalkulationsaufschlag
Ist die Differenz von Einstandspreis zum Verkaufspreis, bezogen auf den Einstandspreis (Einstandspreis ohne Mehrwertsteuer, Verkaufspreis mit Mehrwertsteuer). Formel: 100*(Verkaufspreis - Einstandspreis) / (Einstandspreis) = Kalkulationsaufschlag. Formel zur Umrechung in Kalkulationsabschlag: (Aufschlag in % * 100) / (Aufschlag in % + 100) = Kalkulationsabschlag in % (oder Spanne oder Handelsspanne).
- Kapitalbindung
Kosten, die für das betrieblich investierte Kapital anfallen.
- Kassensysteme
Über Kassensysteme wird der Geschäftsverkehr mit dem Endkunden abgewickelt. Neben dem eigentlichen Kassieren (Registrieren, Rabattieren, Finanzieren) sind zunehmend auch Dienstleistungen mit direkter Zuordnung der Kundendaten gewünscht (Auswahl, Umtausch, Reklamation, Verleih, Änderung etc.). Moderne Kassensysteme sind PC-basierte, offene Systeme, deren enorme Rechen- und Speicherleistung zusätzlich auch die Optimierung weiterer Filialprozesse ermöglicht. Vorrangig sind dies: Wareneingang und Warenverschiebungen, Personalwesen, sowie Korrespondenz Zentrale-Filliale. Internet-Anschluss und Multimedia-Fähigkeiten ermöglichen auch systemgestützte Schulung, Benchmarking, sowie Werbung/Unterhaltung am POS (Point of Sale). Siehe auch Artikelnummer, Identnummer.
- KATAG
Deutscher Einkaufsverband mit Schwerpunkt Textil.
- Kaufabschlussquote
Bezeichnet die Quote der Kunden, die vom Besucher eines Geschäftes zum Käufer konvertiert wurden. (Bei einer Kaufabschlussquote von z.B. 50% kauft im Durchschnitt jeder zweite Besucher)
- Kaufmuster / Gegenmuster
Verbindliches Muster zur Bestätigung der Auftragsanforderungen, z.B. auf Originalfarbe, Maße, Paßform, Verarbeitung, Funktion, Zutaten etc. Hinweis: Diese Definition gilt nur für den textilen Bereich.
- Kaufoption
Das Recht des Käufers, ein Produkt innerhalb eines fest definierten Zeitraumes oder zu einem Zeitpunkt zu vorab festgelegten Konditionen zu erwerben. Unter "Option" versteht man im englischen Mode-Einzelhandel auch ein Produkt in einer Farbe.
- KER
Abk. für Kurzfristige Erfolgsrechnung. Wichtiger warenwirtschaftlicher Steuerungsreport auf Basis von monatlichen Plan-/Ist-Vergleichen aller wesentlichen Kennziffern, z.B. Umsätze, Wareneingänge, WE-Kalkulation, Abschriften, Roherträgen, Beständen, LUGs etc. Wird wegen der Datenmengen (Anzahl Warengruppen, Filialen, Monate) häufig durch Exception Reporting unterstützt.
- KIS
Kundeninformationssystem, wird meist in Form von Terminals in Filialen aufgestellt, um über Lieferstatus oder Artikel Informationen abzurufen. Siehe auch POS, Kassensysteme.
- Klassifizierungsmerkmal
Merkmale, nach denen Artikel nach gemeinsamen, über die Warenhierarchien hinausgehende Klassifizierungen gruppiert werden können, z.B. Farben, Materialien, Modetypen/Zielgruppen, Herkunftsländer.
- KOB
Abk. für Kinderoberbekleidung.
- Kombinierter Ladungsverkehr (KLV)
Kombinierter Container-Verkehr der Verkehrsträger Bahn und Schiene zur Warenversandabwicklung.
- Kommissionierfach (K-Fach)
Lagerfach im Normallager, aus dem die Ware für die Filialen entnommen wird.
- Kommissionierung
Kommissionieren ist das Zusammenstellen von bestimmten Teilmengen ( Artikeln ) aus einer bereitgestellten Gesamtmenge ( Sortiment ) aufgrund von Bedarfsinformationen ( Auftrag ).
- Kommissionsware
Ware des Lieferanten wird in den Lägern und den Filialen bevorratet. Der Eigentumsübergang findet bei Abverkauf am POS statt. Beschaffung und Warenversorgung geschieht auf Basis der Systeme und in Verantwortung Händler. Siehe auch Konsessionsware, Konsignationsware.
- Konditionenverwaltung
Vereinbarung und Verwaltung von Lieferungs- und Zahlungsbedingungen, Preisen und Rabatten.
- Konsessionsware
Ware des Lieferanten wird in den Filialen bevorratet. Beschaffung und Warenversorgung geschieht auf Basis der Systeme und in Verantwortung des Lieferanten. Siehe auch Kommissionsware, Konsignationsware.
- Konsignationslager
Lager für Produkte, welche im Eigentum des Lieferanten sind, wobei die Bezahlung erst durch den Bezug aus dem Konsignationslager erfolgt. Siehe auch Konsignationsware.
- Konsignationsware
Lieferantenware die in den Verteilzentren (Lager) der Händler bevorratet wird. Der Eigentumsübergang vom Lieferanten auf den Händler findet bei Lagerausgang statt. Die Beschaffung und die Warenversorgung geschieht unter zu Hilfenahme der Warenwirtschaftssysteme des Händlers. Siehe auch Kommissionsware, Konsessionsware.
- Konsolidierung
Kurzfristiges Zwischenlagern und Zusammenführen von Einzelaufträgen zum Sammeltransport an Empfänger.
- Kontrakte
Rahmenvertrag mit einem Lieferanten, von dem Artikel oder Dienstleistungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums bei Bedarf abgerufen werden. Bei einem Wertkontrakt wird z.B. nur ein Gesamtwert der abzurufenden Ware vereinbart, ohne den konkreten Artikel schon festzulegen.
- Kopfkondition
Konditionen, die mit Lieferanten längerfristig vereinbart wurden, oder über eine einzelne Bestellposition hinausgehen, werden im sogenannten "Auftragskopf" erfasst. Kopfkonditionen können sein: Werbekostenzuschüsse, Skonti, etc..
- Kostenstelle
Ort der Kostenentstehung, der als Bezugsgröße für das Rechnungs- und Personalwesen dient.
- KPI
Key performance indicators, Schlüssel-Kennzahlen, die Basiszahlen so ins Verhältnis setzen, dass eine leicht fassbare Information entsteht. Gebräuchliche KPIs sind Umsatzleistung, Flächenproduktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität, GMROI.
- Kundenfrequenz
Wird absolut gemessen und definiert die Anzahl der Kunden, die einen verkaufsrelevanten Bereich (Eingangsbereich, Etage, Abteilung) in einem bestimmten Zeitraum betreten. Dient als Basis für Frequenzanalysen. Siehe auch Ladendurchdringung.
- Käufermarkt
Ein Käufermarkt besteht, wenn die Nachfrage kleiner als das Angebot ist und der Käufer somit eine stärkere Verhandlungsposition besitzt.
- Label
Englisch für Etikett, Anhänger. (1) Enthält Informationen über Art, Eigentümer, Lieferziel, Inhalt und/oder andere Eigenheiten eines Gutes oder Packets. Vergleiche Barcode. (2) Bezeichnet im übertragenen Sinne Eigenmarken, die nur mit einem Markennamen versehen sind, aber nicht in einem geschlossenen Markenkonzept (Sourcing, Shop, Flächenmanagement, Werbung) eingebunden sind.
- Labortest
Überprüfung der gesetzlichen und nichtgesetzlichen Anforderungen an Textilien in einem spezialisierten Labor anhand eines Labormusters; Bestandteil der Musterprüfung.
- Ladehilfsmittel (LHM)
Ladehilfsmittel werden zur Lade- bzw. zur Lagereinheitenbildung eingesetzt. Hierbei unterscheidet man, in Abhängigkeit ihrer Funktion, Ladehilfsmittel mit: tragender Funktion (z.B. Palette, Werkstückträger), tragender und umschließender Funktion (z.B. Gitterboxpalette) und tragender, umschließender und abschließender Funktion (z.B. Container, Tankpalette).
- Ladendurchdringung
Wird in % gemessen und Bezeichnet den Durchdringungsgrad von Abteilungen oder auch Ladenzonen. (Eine Durchdringung von z.B. 25% bedeutet, dass von 100 Besuchern jeder 4. die entsprechende Zone betreten hat.)
- Lager-Kapitalumschlag
Gibt an, wie oft sich das eingesetzte Kapital umgeschlagen hat. Formel: Umsatz [Zeitraum] / f Lagerbestand [Zeitraum]. Nicht zu verwechseln mit dem Lagerumschlag! Bei der Berechnung des Lager-Kapitalumschlag wird der Wert des Warenlagers im Einkaufspreis ausgedrückt, weswegen das Ergebnis höher ist als beim Lagerumschlag.
- Lagerindex
Der Lagerindex-Wert setzt den einzelnen Lager-Monats-Bestand ins Verhältnis zum durchschnittlichen Monatsbestands des Jahres. Formel: Lagerbestand Monat * 100 / (f Monatsbestand Jahr) = Lagerindex. Der Lagerindex-Wert verdeutlicht, in welchen Monaten die Lagerwerte über dem Durchschnitt liegen.
- Lagerreichweite
Bestand im Verhältnis zum Umsatz (Plan / Soll). Siehe auch Reichweite.
- Lagerrentabilität
Steht für die Rentabilität des eingesetzten Lagerkapitals. Formelansatz: LUG x Rohertrag in %. Wird auch als GMROI bezeichnet.
- Lagerverwaltung
Als Lagerverwaltung wird die administrative Verwaltung und Überwachung eines Lagers bezeichnet. Wichtige Elemente der Lagerverwaltung sind u. a. Lagerplatzverwaltung und Lagerbestandsführung.
- Last in first out
Siehe LIFO.
- Lead time
In der Logistik, Zeitraum zwischen Auftragserteilung und Lieferung von Waren. In der Produktion, die durchschnittliche Zeitspanne, die ein Inputfaktor benötigt, um den Produktionsprozess zu durchlaufen.
- Letter of Credit (L/C)
Siehe Akkreditiv
- Lieferanten-Scorecard
Wörtlich übersetzt eine "Bewertungskarte der Lieferanten". Darin fließen qualitative (z.B. Kooperationsfähigkeit) und quantitive (z.B. Liefertermintreue) Aspekte ein und werden meist systemgestützt ermittelt. Siehe auch Lieferanten-Scorecard.
- Lieferantenanalyse
Standard-Report in textilen Warenwirtschaftssystemen. Instrument des Lieferantenmanagements zur Analyse der Performance einzelner Lieferanten, z.B. Liefertermintreue, Qualitätsstandards, Abverkaufsquoten (vgl. auch Lieferantenzertifizierung); wird manchmal auch in Lieferanten-Scorecards konsolidiert.
- Lieferantenmanagement
Teilprozess der vertikalen Wertschöpfungskette, umfasst z.B. Lieferantenanalyse, gegenseitigen Datenaustausch ( EDI ), Produktentwicklung, Design, Bestsellermanagement. In vertikalen Konzepten liegt die Verantwortung für das Lieferantenmanagement in den Händen des Category Managers (auch Brand Manager oder Division Manager), der auch für weitere integrierte Planungs-, Beschaffungs- und Steuerungsentscheidungen verantwortlich ist.
- Lieferantenzertifizierung
Auditierung von Lieferanten nach speziellen händlerspezifischen Vorgaben, z.B. Lieferzuverlässigkeit, Qualitätsstandards, Abverkaufsquoten.
- Lieferbedingungen
Vereinbarung in einem Kaufvertrag der Übernahme von enstehenden Transport- und Versicherungskosten sowie den Ort, an dem der Gefahrenübergang zwischen Käufer und Verkäufer stattfindet.
- Lieferbereitschaft
Lieferbereitschaft oder Lieferservice drückt die Sicherheit aus, mit der ein angeforderter Kundenbedarf befriedigt werden kann.
- Lieferflexibilität
Lieferflexibilität ist die Fähigkeit auf kurzfristige Kundenanforderungen reagieren zu können.
- Lieferrhythmus
Zeitlicher Abstand zwischen zwei Lieferterminen eines Lieferanten in Tagen.
- Lieferschein
Ein Lieferschein ist die aus dem kaufmännischen Bereich abgeleitete Anforderung, dem Kunden den Lieferumfang anzuzeigen. Der Lieferschein bildet die Grundlage für die Rechnungsstellung.
- Lieferzuverlässigkeit
Definiert den Erfüllungsgrad von Lieferanten gegenüber ihren Kunden im Hinblick auf die Einhaltung der Liefertermine, georderte Mengen, Qualitäten etc.. Siehe auch Lieferantenzertifizierung.
- LIFO
Abk. für Last in first out. Bewertungsverfahren in Unternehmen: Lagerbestände, welche als Letztes ins Lager aufgenommen werden (Last In), werden annahmegemäß als Erstes wieder entnommen (First Out). Siehe auch: FIFO, HIFO
- Limitkontrolle
Teilprozess des Bestandsmanagements. Die Limitkontrolle (auch Open-to-Buy-Controlling) basiert auf der permanenten Projektion der Monatsendbestände (Endbestand = Anfangsbestand - Umsatz + offene Orders/Wareneingänge - Abschriften) und deren Abgleich mit den geplanten Monatsendbeständen. Im Falle einer zu erwartenden Unterdeckung "öffnet" sich das Limit (open to buy); bei Überdeckungen "schließt" sich das Limit. Siehe auch Auftragsmanagement.
- Limitplanung
Teilprozess der Einkaufsplanung. Die Limitplanung ist die Basis für die Ermittlung der Beschaffungsvolumina, i.d.R. pro Warengruppe, pro Monat, pro Vertriebslinie-Total im Verkaufswert. Die Methodik basiert auf der klassischen Bedarfsrechnung: Gesamtlimit = Umsatz + Abschriften + Endbestand - Anfangsbestand. Dabei spielt bei der Planung der Bestandshöhen die LUG eine wesentliche Rolle. Siehe auch Sortimentsplanung, Open-to-Buy-Controlling.
- Listungsmerkmale
Aktive Artikel sind gelistete Artikel. Zur Listung notwendige Merkmale können Bewirtschaftskennziffern, Mindestbestände, Ordnungskriterien etc. sein.
- Local Area Network (LAN)
Netzwerk aus mehreren PCs oder Großrechnern (Server) mit räumlich begrenzter Ausdehnung.
- Logistische Kette
Synonym auch Supply Chain: Gesamtprozess des physischen Warenflusses von der Beschaffungs- über die Verteil- bis zur Filiallogistik.
- Loop
Gänge, die zur bewussten Führung der Kunden durch separate Verkaufsflächen eines Warenhauses (shops) dienen. Bei der Berechnung der Bruttobruttoverkaufsfläche werden die Loops mit einbezogen.
- Lot
Englisch für Los. In der Logistik eine zusammengefasste Bestellmenge. Siehe auch Batch.
- LUG
Die LUG (= Lagerumschlagsgeschwindigkeit) ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Planung und Steuerung der Bestandshöhe. Es wird nach Filial-, Zentrallager- und Gesamt-LUG unterschieden. Formelansatz: Umsatz in Verkaufswert / Durchschnittsbestand in Verkaufswert.
- Margen
Synonym für die unterschiedlichen Kalkulationsstufen Orderkalkulation, Wareneingangskalkulation, erzielte Kalkulation (auch Brutto- oder Rohertrag).
- Markdown
Englisch für Abschrift.
- Maßtabelle
Festlegung der Maße für einen Artikel anhand zuvor definierter Größen und Meßstrecken, dient als Vorgabe für die Prüfung des Größensatzmusters.
- MDE
Abk. für Mobile Datenerfassungs Einheit. Systeme zur Erfassung von Artikeldaten, werden meist in Filialen (WE-Erfassung, Inventur) und im Lager eingesetzt.
- Merchandising
Wird im deutschen Sprachgebrauch im Sinne des Visual Merchandising überwiegend für das Gestalten der Verkaufsflächen und die Warenpräsentation verwendet. Im englischen Sprachgebrauch werden mit Merchandising i.d.R. die Einkaufsprozesse bezeichnet.
- MERCOSUR
Mercado Comun del Sur = Gemeinsame südliche Wirtschaftszone. Umfasst die Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay.
- MIS
Abk. für Management Information System; Oberbegriff für höher verdichtete Analysen und Vergleiche . Zielsetzung ist, aus den Datenmengen der operativen Systeme ein Steuerungsinstrument zu schaffen, das dem Management ein frühzeitiges Gegensteuern ermöglicht. Siehe auch Decision Support System.
- Mitarbeiterproduktivität
Umsatz bzw. Rohertrag pro Mitarbeiter (Verkauf oder Total); wird auch als Mitarbeiterleistung bezeichnet.
- Mobile Datenerfassung
Siehe MDE.
- Modeartikel
Modeartikel sind durch folgende Merkmale definiert: Kurze Laufzeiten, geringe Möglichkeit der Nachdisposition, Verteiler- (Push-) orientiert, Flächen-/ Kapazitätseinsatz innerhalb eines Sortimentierungszeitraums unterliegt Schwankungen.
- Modulkonzept
Konzeptansatz aus der Sortimentsplanung, mit dem heterogene Filialstrukturen "homogenisiert" werden können. Hierzu werden alle Filialen eines Filialnetzes in weitestgehend ähnliche (homogene) Gruppen eingeteilt (z.B. C, B, A). Auf dieser Basis werden additive oder selektive Sortimentsmodule gebildet, die sich in Breite, Tiefe, Preislagen- und Markenstrukturen unterscheiden und ergänzen. Durch das Modulprinzip können unterschiedliche Filialbedürfnisse weitestgehend ausgeglichen werden. Siehe auch Bausteinkonzept.
- Modulplanung
Teilprozess der Einkaufsplanung. Basiert auf der Philosophie, dass heterogene Filialketten durch Gruppierung der i.d.R. unterschiedlichen Filialen "homogenisiert" werden und die daraus entstehenden Filialgruppen mit additiven bzw. selektiven Sortimentsmodulen bestückt werden. In der Modulplanung werden die Inhalte der Sortimentsmodule (z.B. Preislagenanteile, Anzahl Artikel, Markenanteile, Größenschlüssel) festgelegt.
Monats-LUG
LUG auf Monatsbasis.
- MTV- Logistik
MTV = Mehrweg-Transportverpackungen, umfaßt als Grundfunktion die Abholung vom Empfänger, die Pfandabrechnungen bei bepfandeten MTV und Breitstellung zur Disposition für den Absender. Darüber hinaus können weitere Funktionen wie Qualitätssicherung, Reinigung und Bestandführung vereinbart werden. Die Details sind im Regelwerk des Logsitikverbundes für MTV festgelegt.
- Multi Channel
Steht für die unterschiedlichen Absatz- und Vertriebskanäle im Handel, z.B. stationärer Handel, Versand, E-Commerce.
- Musterprüfung
Überprüfung der Qualitätsanforderungen vor Produktionsbeginn - je nach zu prüfendem Qualitätsmerkmal - an unterschiedlichen Mustern, insbesondere zählen dazu Größensatzmuster und Labormuster.
- Musterung
Sortimentsveranstaltung, in der Teile des Sortiments geordert werden.
- Nachorder
Bezeichnet Orders, die nach dem Beginn der für den georderten Artikel relevanten Saison platziert werden. Siehe auch Vororder.
- NAFTA
North American Free Trade Association. Nord-Amerikanische Wirtschaftszone. Umfasst die Länder Kanada, Mexiko, USA.
- Netto-Umsatz
Bezeichnet den Umsatz excl. Mehrwertsteuer.
- Nettoverkaufsfläche
Bezeichnet die Fläche, die zur Produkt-Präsentation zur Verfügung steht und ist - im Gegensatz zur Bruttoverkaufsfläche - bereinigt um Loopanteil, Kassenbereiche und Kabinen.
- NOS-Artikel
Wörtlich: Never out of Stock = Niemals Null-Bestand. Steht für Artikel, die vom Kunden grundsätzlich im Sortiment als verfügbar erwartet werden und damit einen hohen Kompetenzcharakter haben. Werden mit moderner Systemunterstützung automatisch bewirtschaftet. Siehe auch Automatische Disposition, NOS-Replenishment.
- NOS-Management
Teilprozess des Bestandsmanagements. Umfasst die Planung, Produktentwicklung, Beschaffung, Logistik und Steuerung der NOS-Artikel. Siehe auch NOS-Replenishment.
- NOS-Replenishment
Systemgesteuerter Abgleich der Soll- und Ist-Bestände von NOS-Artikeln; darauf basierend Ermittlung der Bestellmengen. Stellt hohe Anforderungen an die intelligente Berechnung des optimalen Bedarfs, die i.d.R. auf allogerithmusgesteuerten Spezialsystemen basiert.
- ODBMS
Abk. für Open Database Management System (JDA Software Group, Inc.). Bietet die Möglichkeit der Kalkulation von Preisen, die die Preise beziehungsweise Spannen der Mitbewerber berücksichtigen.
- OLAP
Abk. für Online Analytical Processing: Steht für die interaktive Analyse von Daten, die i.d.R. in mehreren Dimensionen vorliegen. Typische Dimensionen sind z.B. Sortiment, Zeit, Filiale, Kunde. Siehe auch Einkaufsplanung, Limitplanung.
- On Order
englischer Begriff für offene Aufträge (=noch nicht gelieferte Aufträge).
- Online Auktion
Auktion im Internet. Eine für eine festgelegte Zeit im Internet organisierte Marktveranstaltung, in der Interessenten im offenen Bieterverfahren um ein Güterangebot bewerben. Online Auktionen werden von Auktionshäusern, aber auch von Handels- oder Produktionsunternehmen durchgeführt.
- Open-to-Buy-Controlling
Teilprozess des Bestandsmanagements: Basiert auf der permanenten Projektion der Monatsendbestände (Endbestand = Anfangsbestand - Umsatz + offene Orders/Wareneingänge - Abschriften) und deren Abgleich mit den geplanten Monatsendbeständen. Im Falle einer zu erwartenden Unterdeckung "öffnet" sich das Limit ("open" to buy); bei Überdeckungen "schließt" sich das Limit. Siehe auch Limitkontrolle, Auftragsmanagement, Ordermanagement.
- Open-to-Ship-Controlling
Teilprozess des Bestandsmanagements. Dient im wesentlichen zur Feinsteuerung der Filialbestände durch proaktive Änderungsmöglichkeiten der Vorverteilschlüssel und durch Auslösung von Filialumlagerungen.
- Optimizing Customer Opportunities
Konzept, das im Wesentlichen die Erhöhung der Ladendurchdringung, und der Kaufabschlussquote im Fokus hat (z.B. durch Kundenführung, Sortimentsoptimierung, aktivere Beratung, verbesserte Warenpräsentation).
- Order
Bestellung (Eine Anfrage zur Lieferung bestimmter Mengen an Waren oder zur Erbringung bestimmter Leistungen). Siehe auch Ordermanagement.
- Order Response (ORDRSP)
Im EANCOM Standard definierte Empfangsbestätigung der Auftragsdaten des Abnehmers an seinen Lieferanten. Siehe auch ECR.
- Order-Analyse
Standard-Report in textilen Warenwirtschaftssystemen. Fokussierte-Sicht auf die offenen, d.h. noch nicht gelieferten, Orders.
- Order-Picking
Siehe Kommissionierung.
- Ordermanagement
Teilprozess des Beschaffungsprozesses. Umfasst z.B. Ordererstellung, Order- und Rückstandskontrolle, Orderanalysen. Siehe auch Order, Auftragsmanagement.
- ORDERS
Im EANCOM Standard definierte Warenbestellung, sowohl an Lieferanten wie von Kunden. Siehe auch ECR.
- Outsourcing
Ausgliederung einzelner Funktionen, Aufgaben oder Aufgabenkomplexe eines Unternehmens.
- Pack
Bündelung von mehreren Hängestücken zu einer Griffeinheit. Die Griffeinheit wird unter einer Transporteinheit-Nr. verwaltet. (Textile Warenwirtschaft)
- Packliste / Packing List
Ein Dokument, welches den Inhalt jeder einzelnen Warenlieferung auflistet.
- Palette
Eine Plattform aus Holz, Metall oder Plastik zur Lagerung und Bewegung (meist durch Gabelstapler) von Gütern.
- Payback
Branchen- und medienübergreifendes Kundenbonusprogramm.
- Paybox
Methode zur Durchführung von Finanztransaktionen per Handy. Beispiel: Kunde initiiert über Handyanruf elektronische Überweisung.
- Paßformprüfung
Kontrolle von Bekleidungsgegenständen gemäß vorliegender Maßtabellen durchden Lieferanten (Vorkontrolle) und anschließende Prüfung durch die Produktentwicklung / Qualitätskontrolle in den Einkaufsbüros.
- Penner
Schlecht verkäuflicher Artikel. Siehe auch Schleicher, Slowseller, Renner.
- Pick and Pack
Siehe Kommissionierung.
- Pickliste
Eine nach bestimmten Sortierkriterien zusammengestellte Liste zur Kommissionierung von Waren.
- Planungskalender
Teil der Unternehmensplanung. Auf Basis des Planungskalenders vollziehen sich die einzelnen Planungsschritte in der für das jeweilige Planungskonzept sinnvollen Reihenfolge.
- PLU
Abk. für Price Look Up = Systemgestützte Hinterlegung von Verkaufspreisen für ausgewählte Artikel am POS.
- POS
Abk. für Point of Sale. Steht sowohl für den eigentlichen Verkaufspunkt wie auch für Kassensysteme.
- Preiselastizität
Die Änderungsrate der Nachfrage für ein Produkt als Reaktion auf eine Änderung des Preises. Hat gegenüber dem Marginalansatz den Vorteil relative Veränderungen (in %) abzubilden.
- Preisgruppe
Siehe Preislage.
- Preislage
Definiert die Bandbreite von Eckpreisen "von ... bis ..."; in der Praxis häufig durch 3 übergreifende UMO-Preislagen (U = Unten, M = Mitte, O = Oben) definiert.
- Preislagen-Analyse
Standardreport textiler Warenwirtschaftssysteme. Fokussierte Performance-Sicht auf die Preise und Preislagen. Besonderheit: Durch Preisreduzierungen verursachte Preiswanderungen werden durch spezielle Methoden transparent gemacht.
- Preisänderungs-Analyse
Standard Report in Warenwirtschaftssystemen. Auswertung der Abverkäufe zum Nachweis der in der Teilwertberichtung angsetzten Abschläge.
- PRICAT
Abkürzung für Price/Sales Catalogue. Nach EANCOM Preisliste/Katalog, die Einzelheiten für Warenlieferungen und Dienstleistungen festlegt, die zwischen Käufer und Verkäufer zu vereinbaren sind.
Pritsche
Wechselbrücke für LkWs. Wird stark im kombinierten Verkehr Strasse/Bahn und im Werkverkehr eingesetzt.
- Procurement
Umfasst die Kernprozesse des Beschaffungs- und Ordermanagements. Siehe auch Supply Chain, E-Commerce.
- Produktentwicklung
Kernprozess der Warenwirtschaft. Umfasst die Teilprozesse Themen-/Farbkonzept, Kollektionskonzept, Design, Prototyping und Kollektionsabnahme.
- Profiling
Erkennen, Protokollieren und Nutzbarmachen des Surf- und Kauffverhaltens von Online-Kunden. Die Nutzerprofile werden von den Betreibern einer Website erstellt, um Marketingaktivitäten zu optimieren. So können aufgrund des Nutzerprofils und definierter Regeln dem Kunden Komplementärangebote gemacht werden.
- Profitcenter
Organisatorischer Teilbereich mit separater Ergebnis- bzw. Deckungsbeitragsrechnung. Die Verantwortung für ein Profit Center liegt i.d.R. in einer Hand.
- Prozess
Eine der klassischen Definitionen beschreibt Prozesse als "zeitlich-sachlogische Abfolge von Funktionen, die zur Bearbeitung eines betriebswirtschaftlich relevanten Objektes notwendig sind". In der Handelspraxis wird der Prozessbegriff üblicherweise synonym mit Arbeitsablauf resp. Geschäftsvorgang verwendet. Die unterschiedliche Tiefe- und Detaillierungsgrade werden in vier Prozessebenen abgebildet.
- Prozess-Regelkreis
Teil-Regelkreise des integrierten Retail-Loops. In der klassischen Definition wird unterschieden nach dem Planungs-Loop, Design-Loop, Open-to-Buy-Loop, Bestseller-Loop, Slowseller-Loop, NOS-Loop und dem Logistik-Loop. Vergleichbar mit den grundlagen des Retail-Loops werden auch die Prozess-Regelkreisen durch i.d.R. externe Regler (Kunde, Wettbewerb etc.) und die Regelstrecken der Teilprozesse definiert. Siehe auch Prozess.
- Prozessebenen
Geben den unterschiedlichen Detaillierunsgrad und Tiefe von Prozessdefinitionen an - im folgenden verdeutlicht am Beispiel des Kernprozesses "Planung": Prozessebene (1) Bezeichnet die Elemente des Kernprozesses im Sinne der übergeordneten, vernetzten Planungskomponenten wie z.B. die strategische Planung, die Unternehmensplanung (synonym auch als Ergebnisplanung bezeichnet) und die Einkaufsplanung. Prozessebene (2) gliedert z.B. die Einkaufsplanung in die sequentiellen Teilprozesse Limitplanung / Open-to-Buy-Planung, Sortimentsplanung und Filialverteilung. Prozessebene (3) Unterscheidet z.B. in der Limitplanung die sequentiellen Subprozesse Umsatzplanung, Margenplanung, Bestandsplanung und Bedarfsplanung. Prozessebene (4) ist die Ebene der operativen Prozesssegmente. In der Bestands- und Bedarfsplanung ist dies z.B. die Eingabe der Plan LUG, die Prüfung und Modifizierung des vorgeschlagenen Saisonprofils sowie die Eingabe des Saison-Anfangs- und -Endbestands. Siehe auch Prozess.
- Präsenzware
Im modischen Bereich bezeichnete Ware, die aus der Sicht der Kunden ständig in den Filialen vorrätig sein soll ( NOS: Never Out of Stock ). Präsenzware wird im zentralen Vorratslager Mode oder beim Lieferanten bevorratet und ist kurzfristig wiederbeschaffbar. Ggf. werden nicht mehr lieferbare Positionen durch ähnliche ersetzt.
- Pull/Push
Siehe Push/Pull.
- Purchase
Englisch für Kaufen. Siehe auch Purchase Order.
- Purchase Order
Englisch für Auftrag/Bestellung. Siehe auch Purchase.
- Push/Pull
Strategische Alternativen der Warenversorgung: Push (engl. für drücken, stoßen) bezeichnet die Philosphie einer zentralen Warenversorgung auf Basis vordefinierter Verteilschlüssel. Pull (engl. für ziehen) definiert die aus den Abverkäufen resultierende, auf die Kundenbedürfnisse fokussierte Warenversorgung.
- Qualitätskontrolle (QC)
Qualitätssicherung in den Einkaufsbüros. Die Qualitätskontrolle ist wie die Qualitätssicherung Dienstleister für den Zentraleinkauf mit folgenden Aufgabenschwerpunkten: Qualitätsorientierte Beurteilung der Lieferanten, Prüfung der Produktqualität im Rahmen von Größensatzabnahmen, labortechnischen Tests, produktionsbegleitender Prüfungen sowie Warenausgangskontrollen (Warenannahmeprüfungen).
- Qualitätslenkung
Alle Maßnahmen zur Korrektur von Mustern, Produktion und Produkten mit dem Ziel, die Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Bestandteil der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements.
- Qualitätsmanagement
Erweiterung der Qualitätssicherung zu einer ganzheitlich optimierten Prozesskette von der Produktidee bis zum verkaufsfertigen Produkt. Umfasst die wirtschaftliche Gestaltung der produktbezogenen Prozesse, ohne das Risiko mangelhafter Qualität von Mustern, Produktion bzw. Produkten zu erhöhen.
- Qualitätsplanung
Festlegung der Qualitätsanforderungen an Muster, Produktion und Produkte. Bestandteil der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements.
- Qualitätssicherung
Alle Tätigkeiten der Qualitätsplanung, Qualitätskontrolle und Qualitätslenkung.
- Qualitätssiegel
Zur Verkaufsförderung und werblichen Herausstellung von Artikeln benutztes Siegel. Dieses Siegel wird auf Wunsch des Zentraleinkaufs bei entsprechender Eignung von der Abteilung Qualitätssicherung vergeben.
- Quick Response
Wörtlich "Schnelle Antwort"; Vorläufer des ECR-Gedankens, der schon in den frühen 90er Jahren zur Integration von Fashionherstellern und -händlern führte. Basis ist die beidseitige Verfügbarkeit von Daten über Abverkäufe, Bestände, Aktionen, Sortimentszusammensetzungen und Produkteinführungen. Ziel von QR ist es, flexibler, schneller und gezielter auf Änderungen der Kundennachfrage reagieren zu können. QR (wie auch ECR) basieren auf den Werkzeugen der Supply Chain und Category Management Prozesse.
- Quota
Ein System zur Kontrolle von Importen, Exporten oder Produktion durch die Spezifizierung eines bestimmten Limits.
- Rabatt
Eine dem Kunden direkt, gegenüber dem regulären Auszeichnungspreis, gewährte Preisreduzierung.
- Rack-Jobbing
Selbstständige Bewirtschaftung von Artikeln durch den Lieferanten "direkt am Regal".
- Radiofrequenz für Identifikationszwecke
Siehe RFID.
- Received
Englisch für erhalten (=bestätigte Ware).
- Rechnungsprüfung
Teilprozess des Rechnungswesens. Die tatsächlichen Wareneingänge werden mit den fakturierten Wareneingängen, zum Zwecke der korrekten Zahlung, abgeglichen. Die Rechnungsprüfung kann hierbei in modernen Systemen auf die Daten der Wareneingänge zugreifen. Bei Anwendung von EDI gestützter Rechnungsprüfung gelangt das EANCOM Telegramm INVOICE zum Einsatz. Bei durchgängigem EDI Einsatz wird der per EDI gemeldete Wareneingang ( DESADV ) mit der per EDI übermittelten Rechnung ( INVOICE ) maschinell abgeglichen. Eventuell auftretene Differenzen werden im Rahmen von festgelegter Toleranzgrenzen (Regelwerk) behandelt.
- Reichweite
Gibt die rechnerische Reichweite des Bestandes in Tagen, Wochen oder Monaten an. Kann retrospektiv (auf Basis Ist-Zahlen) oder vorwärtsgerichtet (auf Basis Planzahlen) sein. Formelansatz (Beispiel Wochenreichweite retrospektiv) / (Bestand in Stück) / (durchschnittlicher Umsatz in Stück der letzten 4 Wochen). Siehe auch Bestands-/Umsatzquote.
- Renner
Artikel, dessen Abverkaufskurve deutlich über dem Durchschnitt der übrigen Artikel liegt. Eine Ausweitung des Anteils der Renner (im Schnitt ca. 30%) hat einen signifikanten Einfluss auf die Profitabilität des Händlers. Siehe auch Bestsellermanagement, Penner, Schleicher, Slowseller.
- Rentabilitätskennzahl
Zur Ermittlung der Erfolgskennzahl wird zunächst die erzielte Kalkulation ( erzielte Spanne ) in den Aufschlag umgerechnet und anschließend mit der Lagerumschlagsgeschwindigkeit (LUG) multipliziert. Erfolgskennzahl und Rentabilitätskennzahl dienen zum Vergleich bzw. zur Erstellung einer Rangfolge verschiedener Gruppen. Formel: LUG * ( Handelsspanne in % * 100 ) / ( 100 - Handelsspanne in % ).
- Replenishment
Meistens im Zusammenhang mit NOS-Replenishment verwendet. Bezeichnet den Teilprozess der Nachbestellung von NOS-Artikeln über z.B. Bestellpunkt-/-mengeverfahren.
- Repository
Meta-Datenbank, die Strukturdaten sowie formalisierte Transformationsanweisungen und Beschreibungen enthält. Siehe auch EAI, MIS, Decision Support System.
- Retail
Englisch für Einzelhandel.
- Retail-Loop
Integrierter Regelkreis der Kernprozesse in der händlerischen Wertschöpfungskette. Bezeichnet im originären Sinn das Zusammenspiel von "Reglern" (z.B. Konsumenten, Wettbewerber, gesmatwirtschaftliche Einflüsse) und "Regelstrecken" im Sinne der warenwirtschaftlichen Prozesse wie z.B. Einkaufsplanung, Produktentwicklung, Open-to-Buy-Management etc.. Im Retail-Loop wird nach sieben in sich geschlossenen, untereinander verknüpften Prozess-Pegelkreisen unterschieden.
- Retoure
Ware die von einer Unternehmens-Betriebsstelle (Hauptverwaltung, Lager oder Filiale) an einen Lieferanten bzw. an eine Lager-Betriebsstelle zurückgesandt wird.
- Return on Equity
Englisch für Eigenkapital-Rentabilität.
- RFID
Abk. für Radiofrequenz für Identifikationszwecke. Nutzung eines Mikrochips ( Transponder ) zur Datenspeicherung. Der Chip gibt seine Daten über eine als Antenne wirkende Spule an seine Umgebung ab, in der sie über entsprechende Lesegeräte empfangen werden können. Die RFID-Identifikation gilt als sinnvolle Ergänzung zur Strichcode-Technik.
- Rohertrag
Steht für die erzielte Spanne, die sich aus dem Umsatz exkl. MwSt abzüglich des Wareneinsatzes errechnet. Synonym werden u. a. verwendet: Bruttoertrag, erzielte Kalkulation, K2. Der Rohertrag wird i.d.R. in Wert bzw. in % vom Netto-/Bruttoumsatz angegeben.
- ROI
Abk. für Return on Investment, ist eine der am häufigsten verwendeten Kennzahlen der Investitionsrechnung, die das Verhältnis zwischen Gewinn und Investition wiedergibt. Der ROI wird häufig als Maßstab für die Leistung und die Rentabilität von Unternehmen oder einzelnen, auch unterschiedlichen Geschäftsbereichen verwendet.
- ROP
Abkürzung für Regaloptimierung.
- Rückstand
Auch Lieferrückstand = Summe aller offener Orders, deren Liefertermin abgelaufen ist. Siehe auch Auftragsmanagement, Ordermanagement.
- Rückwärtsterminierung
Im Gegensatz zur Vorwärtsterminierung ermittelt die Rückwärtsterminierung die spätesten Bedarfszeitpunkte der Warenverfügbarkeit in der Supply Chain.
- Saison
Dispositionsabhängiger Verkaufszeitraum, früher vorwiegend an den Jahreszeiten (Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter) ausgerichtet. Heute in Abhängigkeit vom Sortiments- und Vertriebskonzept bis auf 4-6-wöchige Rhythmen ( Saisonprogramme ) heruntergebrochen.
- Saisonprofil
Graphische Darstellung der überlappenden Saisonwarenanteile (z.B. Early Spring, Summer, Holiday, NOS-Artikel).
- Saisonprogramm
Teilsaison, z.B. Frühjahrsprogramm.
- Saisonüberlappung
Überlappung von Verkaufszeiträumen (inkl. NOS-Artikel): Während noch Ware der lfd. Saison und z. T. noch Altware in den Beständen liegt, werden diese schon durch Wareneingänge der neuen Saison überlappt.
- Sammelauftrag
Ein gebündelter Auftrag, der aus mehreren separaten Teilaufträgen besteht.
- Sammelladung
Zusammenfassung von mehreren Ladeeinheiten zu einem Sammeltransport.
- Sanktionierungs-System Lieferanten
Automatisiertes System zur Belastung der Lieferanten bei Abweichungen (Mengen, Liefertermine, Auszeichnung ...) von im Auftrag enthaltenen Vertragsbestandteilen. Siehe auch Lieferantenmanagement.
- Scannen
elektronische Erfassung von Daten mit technischen Hilfsmitteln (Scanner) auf Artikel-, Packstück- oder Belegebene. Bsp.: Scannen von Artikeln an Kassen im POS.
- Scanningquote
Prozentsatz des an der Kasse artikelgenau verbuchten Absatzes. Siehe auch Scannen.
- Schleicher
Schlecht verkäuflicher Artikel. Siehe auch Penner, Slowseller, Renner.
- Schnelldreher
Artikel, die eine hohe Umschlagshäufigkeit besitzen
- Schwimmende Ware
Ware, die sich auf dem Transportweg vom Lieferanten zum Lager bzw. den Filialen befindet.
- Self Scanning
Methode bei der der Scan Vorgang an der Kasse nicht vom Kassierpersonal, sondern vom Kunden selbst erfolgt.
- Seriennummer
dient der der eindeutigen Identifizierung eines Artikels. Wird häufig zum Nachweis des Kaufdatums bei Garantieansprüchen und Reparaturen verwandt.
- Servicegrad
Synonym für Warenverfügbarkeit, ermittelt entweder in der Filiale oder im Zentrallager. Wird i.d.R. in % dargestellt. Formelansatz: (Anzahl der Verkaufstage mit einem Warenbestand > 0) / (Anzahl der relevanten Verkaufstage Total).
- Shoppingliste
Ergebnis des gesamten Prozesses der Einkaufsplanung. Dient als Vorgabe für die Einkaufsentscheidungen der Einkäufer. Siehe auch Sortimentsplanung.
- Sicherheitsbestand
Warenbestand, unter welchen der Lagerbestand planerisch nie fallen sollte. Er dient zum Auffangen von mengenmässigen und terminlichen Schwankungen der Lagerzugänge und -abgänge
- SINFOS
Die CCG führt einen zentralen Artikelkatalog mit hoher Datenqualität, der es Einzelhändlern ermöglicht, die Stammdaten für beinahe jeden Artikel mit einer gültigen EAN einzusehen bzw. über EDI ( PRICAT ) in seine operativen Systeme herunterzuladen. Siehe auch EANCOM.
- SKU
Abk. für Stock Keeping Unit = Artikel in einer bestimmten Farbe und Größe, auch Sorte genannt (SKU = kleinste bestandsführende Lagereinheit).
- Slowseller
Schlecht verkäuflicher Artikel. Siehe auch Penner, Schleicher, Renner.
- Slowsellermanagement
Teilprozess des Bestandsmanagements: Steuerung von Artikeln, deren Abverkaufskurve unter Plan liegt. Steuerungsparameter können u. a. sein: LUG, Reichweite, Abverkaufsquote.
- SLSRPT
Abkürzung für Sales Report, ein im EANCOM Standard definierter Report mit Verkaufsdaten des Abnehmers an seinen Lieferanten. Siehe auch ECR.
- Sorte
Artikel in einer bestimmten Farbe und Größe, auch SKU genannt.
- Sortimentsbreite
Steht für die Breite (Anzahl) der Kaufoptionen an, die ein Kunde in seiner Größe in einer Artikelgruppe oder Warengruppe vorfindet. Breite Sortimente stehen somit für vielfältige Kaufoptionen = große Auswahl. Siehe auch Sortimentstiefe.
- Sortimentskräfte
Propaganda-Mitarbeiter von Lieferanten, die ganzjährig für ihr Sortiment zuständig sind. (In der Parfümerie-Abteilung werden diese Mitarbeiter Depotkräfte genannt).
- Sortimentsmix
Steht für die prozentuale Zusammensetzung des Sortiments nach Warengruppen bzw. Artikelgruppen.
- Sortimentsmodul
Basiskomponente des Modulkonzeptes, das zum Ziel hat, heterogene Filialketten durch Gruppierung der i.d.R. unterschiedlichen Filialen zu "homogenisieren" und die daraus entstehenden Filialgruppen mit sich ergänzenden, modularen Sortimentsteilen zu bestücken. Sortimentsmodule können additiv (z.B. C-Module als Grundsortiment für alle Filialen, B-Module als Ergänzung für die mitteleren und großen Filialen und A-Module als Top-Sortiment nur für die großen Filialen) oder selektiv (frei wählbar durch Filialverantwortliche) eingesetzt werden.
- Sortimentsplanung
Teilprozess der Einkaufsplanung. Umfasst die Planung der Artikelgruppen, der Vororderquoten und der Sortimentsmodule mit Preislagen, Breite und Tiefe. Wird ergänzt durch separate Größen- und Lieferantenplanungen. Siehe auch Shoppingliste.
- Sortimentstiefe
Steht für die Stückzahl, die pro Kaufoption (Artikel in Farbe und Größe) vorrätig ist. Tiefe Sortimente stehen somit für einen vergleichsweise hohen Servicegrad, d. h. die Gefahr von Null-Beständen ist geringer. Siehe auch Sortimentsbreite.
- Space Management
(1) Space Management beschreibt das Sortimentsmanagement auf der Verkaufsfläche. Auf Makro-Ebene werden dabei die Gestaltung und Optimierung ganzer Warenbereiche (Plazierung in einer Filiale) bis hin zum Visual Merchandising verstanden. Im Detailbereich setzt sich dies hauptsächlich im Sortiment fort, beginnend bei einer Warenträgeroptimierten Erstverteilung über die kapazitätsgerechte Nachversorgung bis hin zur Abverkaufs-/Abschriftensteuerung. Wichtigste Kenngrößen sind Umsatz-/Deckungsbeitrag pro Quadratmeter und Flächen-/Warenträgerkapazitäten. ODER (2) Space Management ist die im Idealfall mit Hilfe eines EDV-gestützten Informationsmanagements durchgeführte aktive und marktorientierte Optimierung der zur Verfügung stehenden Verkaufsfläche, wobei Umsatz- und Ertragsgesichtspunkte als ständige Richtgrößen herangezogen werden. Grundlegende Ziele des SM sind abverkaufsgerechte Plazierung, verkaufswirksames Regalbild sowie Findung der optimalen Sortimentsbreite und Sortimentstiefe.
- Spanne
Siehe Kalkulationsabschlag.
- Spannen-Differenz
Die Spannen-Differenz beziffert die Differenz zwischen Wareneingangskalkulation und erzielter Kalkulation. Formel: ( Preisänderung in % v. Umsatz * ( 100 - Handelsspanne ) ) / 100 = Preisänderung als Spannendifferenz. Mit der Spannendifferenz lässt sich der Prozentwert der Preisänderungen vom Umsatz errechnen. Formel: Spannendifferenz in % * 100 / ( 100 - Wareneingangskalkulation in % ) = Preisänderung in % v. Umsatz.
- Spedition
Das Speditionsgeschäft ist nach dem Gesetz vom Frachtgeschäft zu unterscheiden. Der Spediteur organsiert den Transport (§ 454 HGB) der, der Frachtführer oder Verfrachter transportiert. Der Spediteur kann aber auch eigene Transportmittel einsetzen und übernimmt so die Rechte und Pflichten eines Frachtführers.
- Spot Market
Markt für ungeplante und oftmals einmalige Beschaffungsvorgänge, die nicht auf vertraglichen Vereinbarungen basieren.
- Stammdaten
Daten, die sich nicht oder nur selten ändern. Sie müssen nur einmal eingegeben werden und stehen dann dem Warenwirtschaftssystem ständig zur Verfügung. Ein WWS benötigt folgende Stammdaten: Artikelstammdaten, Lieferantenstammdaten, Kundenstammdaten, Verkäuferstammdaten.
- Stapel
Auf einer Palette gestapelte kleinere Lagerhilfsmittel zur Lagerraumoptimierung, insbesondere für das Hochregallager.
- Stapelartikel
Siehe NOS-Artikel.
- Stapelware
Siehe NOS-Artikel.
- Stockout
- Wenn der Artikel, den ein Kunde sucht, nicht auf Lager ist oder sich nicht auf der Verkaufsfläche befindet.
- Store Checking
Besichtigung von neuen/innovativen Ladenlokalen bei Mitbewerbern mit dem Ziel, Anregungen und Informationen für Benchmarks zu sammeln. Basis für eine Vergleichbarkeit mit den eigenen Filialen ist eine strukturierte Erfassung qualitativer (z.B. Anmutung, Wertigkeit etc.) und quantitativen Kriterien (z.B. Fläche in m², Anzahl Artikel, Anzahl Mitarbeiter, etc.).
- Store Grading
Englisch für Filialgruppierung. Bezeichnet die Zusammenfassung von Filialen mit vergleichbaren Merkmalen wie z.B. Verkaufsfläche, Standorttyp, Zielgruppe. Dient der Homogenisierung von heterogenen Filialstrukturen, damit der Vereinfachung der Einkaufs- und Verteilplanung.
- Storegrade
Englisch für Filialgruppe.
- Strichcode
Siehe Barcode.
- Style
Ein Stil, der eine bestimmte modische Richtung zum Ausdruck bringt.
- Style Purchase Order
Englische für Fertigungsauftrag im modischen Bereich. Siehe auch Purchase Order, Purchase.
- Supply Chain
Wörtlich "Angebotskette". Umfasst die Wertschöpfungskette von der Einkaufsplanung über die Produktentwicklung, die Beschaffungs-, Zentrallager- und Filiallogistik bis zum Replenishment von Basis- bzw. NOS-Artikeln.
- Supply Chain Management
In Ergänzung zum Category Management zweite substantielle Säule der ECR-Philosophie. Steht für die ganzheitliche Optimierung der Wertschöpfungskette ( Supply Chain ) von der Herstellung über die Beschaffungs-, Zentrallager- und Filiallogistik bis zum Replenishment von Basis- bzw. NOS-Artikeln.
- System-Infrastruktur
Zusammensetzung aller Einzelsysteme der organisatorischen/funktionalen Teilbereiche eines Unternehmens.
- TCP/IP
Gängistes Netzwerkprotokoll. In TCP/IP Netzwerken bekommt jeder Host eine IP-Adresse zugewiesen, die ihm die Kommunikation im Netzwerk erst ermöglicht. Außerdem erhält er eine bestimmte Subnetz-Maske, die einzelne Netzwerke voneinander trennt.
- Teilwert
Teil der Bilanzierung. Um die Teilwertberichtigung korrigierter Bestandswert zum Bilanzstichtag.
- Teilwertabschreibung
Kaufmännische Abschreibung des Bestandswertes nach gesetzlichen Richtlinien.
- Teilwertberichtigung
Teil der Bilanzierung. Nach dem Niederstwertprinzip dürfen die Bestände nur zu so bewertet werden , wie diese im Falle des Verkaufs an einen Käufer erzielbar wären. Negative Einflüsse auf den Teilwert stellen hierbei z.B. das Alter und der Modegrad einer Ware dar.
- Thin Client
PC als Terminal. Alle Applikationen sind auf einem (Terminal-) Server installiert. Bei einigen Thin Clients benötigt der PC nicht einmal eine eigene Festplatte. Siehe auch Fat Client.
- Time to market
Der Zeitraum vom Beginn der Entwicklung bis zur Marktreife eines Produktes.
- Tourenplanung
Abstimmung und Definition der Anfahrtreihenfolge der Abladestellen.
- Tracking & Tracing
IT-gestützte Verfolgung der Transportprozesse von der Aufnahme an der Rampe des Herstellers bis zum Ort der Nachfrage.
- Trader
Das Aufgabengebiet eines Traders orientiert sich grundsätzlich an dem eines Buying Agents, bietet in vielen Bereichen jedoch einen umfangreicheren Mehrwert. Sie stehen in der Regel in engerem Kontakt zu Fabriken und Vorlieferanten und besitzen eine umfassendere Kenntnis vom Markt und der Materie. Ihr Geschäftssitz befindet sich oft in ausländischen Beschaffungsmärkten. In den von ihnen unterhaltenen eigenen Showrooms bieten sie sowohl fremde Herstellerprogramme als auch häufig eigene Kollektionen (Labels) in Form von Musterkollektionen an. Siehe auch Agent.
- Transporteinheit (TE)
Eigenständiges Packstück von zentralen/regionalen Logistikbetrieben, das mit einer individuellen Nummer ( Strichcode ) zur eindeutigen Identifikation versehen wird. Z.B. im Frachtbrief, auf dem Lieferschein oder der Ladeliste.
- UCC
Abk. für Uniform Code Council. Die Nummerierungsorganisation in Nordamerika, die die EAN.UCC-Standards in den USA und in Kanada leitet und verwaltet.
- Umlagerung
1. Veränderung des Warenstellplatzes einer Lagereinheit im Lager 2. Wechsel von Waren von einer Filiale zur anderen.
- UMO-Preislagen
Zusammenfassung von Eckpreisen zu Unten-, Mitte-, Oben- Preislagen. Die Definition der UMOs (''Wo endet Unten - wo beginnt die Mitte?'') erfolgt auf Basis der Kundenerwartungen.
- Umsatz
Bezeichnet üblicherweise den Bruttoumsatz = ( Absatz in Stück ) x ( durchschnittlicher VK-Preis inkl. MwSt. ). Wird vorzugsweise in der Ergebnisrechnung auch ausgewiesen als Nettoumsatz (exkl. MwSt).
- Umsatz-Bestands-Relation
Verhältnis zwischen Umsatz und Warenbestand.
- Umschlagvorgänge
Vorgänge, bei denen eine Übergabe von Waren zwischen Lager und Transportmittel oder zwischen verschiedenen Transportmitteln stattfinden.
- UN-Nummer
Vierstellige, weltweit gültige Nummer eines Gefahrgutes. Die Nummer wird von einer Experten-kommission der vereinten Nationen festgelegt.
- Uniform Code Council
Siehe UCC.
- Unternehmensplanung und Unternehmenscontrolling
Auch Ergebnisplanung und -controlling: Kernprozeß zur Institutionalisierung und Formalisierung der finanzwirtschaftlichen Planungs- und Steuerungsfunktionen im Unternehmen. Besteht aus den Teilprozessen Umsatz- und Rohertragsplanung ( mit enger Schnittstelle zur Einkaufsplanung ), Kostenplanung, Ergebnis-/Deckungsbeitragsplanung, Finanz-/Liquiditätsplanung ( mit enger Schnittstelle zur warenwirtschaftlichen Limitplanung ).
- Value Added Services
gehen über den Umfang der logistischen Basisservices hinaus und stiften einen Zusatznutzen.
- Valuten
Gegenwert der Ware, die schon geliefert wurde, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlt werden muss. Bis zu diesem Zeitpunkt werden auf den Gegenwert der Ware keine Verrechnungszinsen erhoben.
- Variante
Ausprägungsform eines Artikels, z.B. Farbe, Größe.
- Vendor-Managed Inventory
Siehe VMI
- Verbundlager
Filialnaher Logistikbetrieb, der im Auftrag der Filiale Dienstleistungen erbringt.
- Vergleichswarenträger (VWT)
Ein Vergleichswarenträger ist der meist verbreitete, tatsächlich vorhandene oder ein fiktiver Warenträger, der verwendet wird, um die Vielzahl der verschiedenen Warenträger auf einen Index zu verrechnen. Hierdurch wird - trotz der starken Verschiedenheit der in den Filialen vorhandenen Warenträger - der Kapazitätseinsatz plan- und steuerbar.
- Verkaufseinheit
Zusammenfassung von Artikeleinheiten zu einer verkaufsfähigen Einheit.
- Verkaufsflächenproduktivität
Eine Kennzahl, die die Rentabilität bzw. erzielten Umsatz je m² Verkaufsfläche aufzeigt. Es gilt zwischen Nettoverkaufsflächen und Bruttoverkaufsflächen zu unterscheiden.
- Verkaufsförderung
Sämtliche Aktivitäten zur Steigerung des Abverkaufs, wie z.B. Dekoration, Ladengestaltung, Warenproben, Sonderangebotsaktionen, Preisausschreiben, Messen, Produktvorführungen, Werbeveranstaltungen, Tage der offenen Tür etc..
- Verkaufsset
ein Verkaufsset stellt eine aus Sicht des Verkaufs gebildete Zusammenfassung von Artikeln zum Zwecke der Verkaufsförderung oder Produktpräsentation dar.
- Verkaufsverpackung
Verpackung, die vom Endverbraucher zum Transport oder zum Verbrauch der Ware verwendet wird (z.B. Kartons, Schachteln, Beutel, Dosen). Verkaufsverpackungen sind mit dem Kennzeichen "Grüner Punkt" in Verkehr zu bringen und über die Gesellschaft "Duales System Deutschland AG" zu lizenzieren. Siehe auch Verpackung.
- Verkäufer-Analyse
Standard-Report in Wirtschaftssystemen. Fokussierte-Sicht auf die Verkaufsleistung. Besondere Relationen: Performance versus Anwesenheit bzw. Kosten.
- Verkäufermarkt
Ein Verkäufermarkt besteht, wenn die Nachfrage größer als das Angebot ist und der Verkäufer eine stärkere Verhandlungsposition besitzt.
- Verpackung
Umhüllung eines Konsum- bzw. Gebrauchsguts, welche dazu dient, das Konsum- bzw. Gebrauchsgut zu schützen und transportabel zu machen. Die Verpackung erfüllt darüber hinaus noch eine Marketingfunktion. Siehe auch Verkaufsverpackung.
- Verpackungseinheit
Zusammenfassung von Verkaufseinheiten zu einer logistisch optimierten Einheit.
- Versandart
Waren und Lieferort entsprechender Transportweg (z.B. Strasse, Schiene, Wasser oder Luft) vom Lager zum Käufer.
- Versandeinheit
Zusammenfassung einer kundenspezifischen Liefereinheit.
- Versorgungskette
Siehe Logistische Kette.
- Verteillogistik
Die Verteillogistik, auch Distribution, ist ein logistisches Glied in der Kette des geschlossenen Warenwirtschaftssystems. Hierzu gehören die Sendungsverfolgung mit Scanner und Barcode, Auszeichnung und Kommissionierung verschiedener Warengruppen, Rückläufer- und Reklamationsbearbeitung.
- Verteilplanung
Teilprozess der Einkaufsplanung: In diesem Planungsschritt werden auf Basis der Filialgruppierungen und der zugehörigen Sortimentsmodule die Vorverteilschlüssel automatisch erstellt und in den Verteildateien abgelegt. Siehe auch Auftragsmanagement.
- Vertikal-Integriert
Die integrative Vertikalisierung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine operative oder sogar rechtliche Einheit die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung über Produktentwicklung, Fertigung, Qualitätssicherung, Logistik bis zum Bewirtschaften der Bestände und der Verkaufsflächen in ihrem Besitz hat. Dies kann im Falle der Rückwärtsintegration ein Händler sein, der Fertigungs-, Designkapazitäten und KnowHow aufgebaut und/oder zugekauft hat, oder im umgekehrten Falle ein Hersteller, der im Falle der Vorwärtsintegration seine Ressourcen nach vorne ausgeweitet hat. In seltenen Fällen geschieht der Prozess der Integration auch durch die Verschmelzung zweier bisher selbstständig oder auch schon gemeinsam kooperativ agierender Marktteilnehmer aus Handel und Herstellung.
- Vertikal-Kooperativ
Als vertikal-kooperativ ( oder wie auch häufig synonym verwendet kooperative Vertikalisierung ) wird die freiwillige, in der Regel auf Dauer angelegte Zusammenarbeit zwischen rechtlich und wirtschaftlich selbstständigen Unternehmen oder Systemen in Industrie und Handel verstanden. Die gravierenden Unterschiede der kooperativen Vertikalisierung gegenüber der traditionellen Wertschöpfungskette liegen daher in einer signifikant intensiveren Ausgestaltung der Schnittstellen zwischen dem Händler und seinen Vorstufen. Ein besonderer Schwerpunkt dieses proaktiven Schnittstellenmanagements liegt in der kollaborativen Produktentwicklung.
- Vertikalisierung
Steht für die proaktive Ausdehnung der händlerischen Aktivitäten auf die vorgelagerten Herstellerstufen (Rückwärtsintegration; Beispiel H&M) oder die der Herstelleraktivitäten auf die nachgelagerten Händlerstufen (Vorwärtsintegration; Beispiel Zara). Es wird unterschieden nach integraler (d.h. vollständiger Übernahme der vorgelagerten Funktionen) und kooperativer Vertikalisierung (d.h. enge Partnerschaft mit der vorgelagerten Wertschöpfungsstufe). Siehe auch ECR, Supply Chain Management, Category Management.
- Visual Merchandising
Bezeichnet das Gestalten der Verkaufsflächen (Layoutkonzept, Orientierungssystem, Warenträgerkonzept) und die Warenpräsentation. Siehe auch Flächenmanagement, Merchandising.
- VMI
Abk. für Vendor-Managed Inventory. Instrument zur Verbessserung der Logistikkette. Dabei ist es dem Lieferanten möglich auf die Lagerbestände des Kunden zuzugreifen. Der Lieferant ist dafür verantwortlich, die vorgegeben Lagerbestände aufrecht zu erhalten.
- VO-Controlling
Siehe Vororder-Controlling.
- VO-Quote
Siehe Vororder-Quote.
- Vormusterung (VM)
Sortimentsbezogene Veranstaltung, welche der Zusammenstellung des für die kommende Saison/ Geschäftsjahr zu listenden Sortiments aus dem Angebot des Lieferanten durch eine Vormusterungskommission (Zentraleinkauf, Merchandiser, Abteilungsleiter repräsentativer Filialen, ggf. auch Filialbetreuer) dient. Im Rahmen der Vormusterung werden Entscheidungen hinsichtlich des modularen Sortimentsaufbaus, der Sortimentszusammensetzung sowie der Sortimentsstruktur je zuvor definierten Geschäftstypen getroffen. Siehe auch Hauptmusterung, Sortimentsplanung.
- Vororder
Bezeichnet Orders, die vor dem Beginn der für den georderten Artikel relevanten Saison platziert werden. Siehe auch Nachorder.
- Vororder-Controlling
Plan-/Ist-Vergleiche der vorgeorderten Einkaufsmengen und -werte, der Preislagenstrukturen, Artikelzahlen, Größenstrukturen, Lieferantenanteile. Siehe auch Limitplanung, Auftragsmanagement, Vororder-Quote.
- Vororder-Quote
Verhältnis des Vororderlimits in Stück und/oder Wert zum Gesamtlimit. Siehe auch Limitplanung.
- Vorwärtsterminierung
Ausgehend vom Planungszeitpunkt wird isoliert für jeden Auftrag die früheste Warenverfügbarkeit über die verschiedenen Stufen der Supply Chain bestimmt.
- Warehouse / Warehousing
Die Lokation, in der die komplette Bandbreite der Aktivitäten eines Lagerstandortes realisiert werden: Vereinnahmung, Umschlag, Ein- und Auslagerung von Waren, Konfektionierung, Kommissionierung, Value Added Services und logistische Informationsverarbeitung.
- Warenanfangsbestand
Warenvorrat unmittelbar vor Beginn des Verkaufszeitraumes.
- Warencontrolling
Oberbegriff für alle warenwirtschaftlichen Plan-/Ist-Vergleiche, z.B. Open-to-Buy-Controlling, KER, Vororder-Controlling. Siehe auch Unternehemensplanung und Unternehmenscontrolling.
- Wareneingangskalkulation
Die Wareneingangskalkulation ist i.d.R. als Aufschlag vom Einstandspreis zum originären Verkaufspreis definiert. Formelansatz: VK-Preis /( EK-Preis + Bezugskosten ) x 100 - 100; der in der Praxis üblicherweise verwendete Aufschlagsfaktor ergibt sich aus: ( WE-Kalkulation / 100 ) + 1.
- Warengruppe
Teilmenge der Warenklassifizierung: Zusammenschluss von Artikelgruppen mit gemeinsamen Merkmalen (z.B. T-Shirts Uni + Gemustert).
- Warengruppenverarbeitung
Vereinfachte Form der Bestandsführung. Im gegensatz zur artikelgenauen Bestandsführung werden zu und Abgänge, sowohl wert als auch mengen mäßig lediglich summarisch verbucht. Aufgrund der Methodik weist die Warengruppenverarbeitung entsprechende statistischen Fehler auf. Siehe auch Warenwirtschaftssystem.
- Warenklassifizierung
Kaskadischer Aufbau der Warenhierarchie; z.B. Artikel verdichten sich zur Artikelgruppe, diese zur Warengruppe, diese zur Hauptwarengruppe, diese zum Einkaufsressort/Abteilung, diese zum Unternehmen-Total. Eine signifikante Richtlinie für den Fashionhandel stellt der BTE-Warengruppenschlüssel dar.
- Warenrohertrag
Differenz zwischen Umsatz und Wareneinsatz abzüglich der Mehrwertsteuer. Sein Prozentanteil am Umsatz wird als erzielte Spanne bezeichnet.
- Warenwirtschaftssystem
Steht für den Teil von ERP-Systemen, die den warenwirtschaftlichen Teil der Wertschöpfungskette abbilden. Ein integriertes (synonym auch geschlossenes) WWS bildet den Warenfluss vom Einkauf bis zum Verkauf für jeden Artikel lückenlos ab, dies sowohl wert- wie auch stückmäßig.
- Werbebanner
stellen eine Form der Online-Werbung dar, bei der ein Element auf einer Webseite mit einer Werbebotschaft versehen ist, die durch einen Link zur Webseite des Werbetreibenden führt.
- Werbeerfolgskontrolle
Überprüfung der Effizienz der eingesetzten Werbemittel und Medien mittels betriebswirtschaftlicher Kriterien.
- Werbekostenzuschuss (WKZ)
Geldbetrag, der Handelsunternehmen vom Hersteller für Werbezwecke überlassen wird. Der Werbekostenzuschuss dient dem Handel zur Finanzierung eigener Werbe- und Verkaufsförderungsmassnahmen, bei denen die Produkte und Leistungen der betreffenden Hersteller besondere Beachtung finden. Siehe auch Werbeerfolgskontrolle.
- Wertschöpfungskette
Ganzheitliche Prozesskette von der Schnittstelle der Vorstufen über die Herstellung, der Planung, dem Einkauf, der Logistikkette bis hinein in die Filialen und deren Steuerung. Siehe auch Supply Chain, Supply Chain Management.
- Wirtschaftszonen
Wirtschaftszonen bestehen in der Regel aus Staaten, die durch ein Freihandelsabkommen verbunden oder Mitglied einer Zollunion sind. Nicht alle Wirtschaftszonen verfolgen dieselben Ziele oder weisen denselben Integrationsstand zwischen den Mitgliedstaaten auf. Dennoch sind sie alle nach dem Konzept entworfen, den freien Warenverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten der Wirtschaftszone zu fördern, indem für diesen internen Handel geringe oder überhaupt keine Zollabgaben erhoben werden. Siehe auch ASEAN, EFTA, MERCOSUR, NAFTA.
- WLAN
Wireless LAN, Drahtloses Funknetzwerk. Wird als Erweiterung verkabelter LANs eingesetzt. Derzeit beträgt die max. Datenübertragungsrate 11 Mbit/s.
- WWS
Abk. für Warenwirtschaftssystem.
- XYZ-Artikel
Artikel eines Sortiments werden nach Absatzschwankungen klassifiziert: (X-Artikel) Absatz relativ konstant, (Y-Artikel) Absatz unterliegt stäkeren Schwankungen, (Z-Artikel) Absatz völig unregelmässig, sporadisch
- ZADAT
Abk. für Zollanmeldung auf Datenträger. Eine Sammelzollanmeldung, die per Diskette oder DFÜ an die zuständige Oberfinanzdirektion übermittelt und dort ausgewertet wird. Das ZADAT-Verfahren wird im Zuge der Einführung von ATLAS eingestellt.
- Zentrallagerlogistik
Teilprozess der logistischen Kette mit den Funktionen des Wareneingangs, der Lagerung, der Kommissionierung und der Filialverteilung.
- Zertifizierung
Bescheinigtes Ergebnis einer positiven Überprüfung durch ein unabhängiges akkreditiertes Unternehmen (z.B. TÜV).
- Zolllager
Lagerung von unverzollten Waren unter amtlichem Zollverschluss.
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Der Verpackungsselektor
200 Faltboxen bestehen in der Regel aus einem Stück mit einer durch Laschenklebung, Drahtheftung oder Bandklebung verbundene Fabrikkante sowie Deckel- und Bodenlappen.
300 Stülpboxen bestehen aus zwei oder mehreren Teilen. Ein Oberteil (Deckel) wird über ein Unterteil (Boden) gestülpt oder beide über einen Mantel. Diese Ausführungsart kann flach oder montiert angeliefert werden.
400 Kreuzhüllen oder Trays bestehen im allgemeinen aus einem oder mehreren Zuschnitten. Diese Verpackungen werden gewöhnlich ohne Heften oder Kleben gebrauchsfertig hergestellt und flach ausgeliefert.
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Der Verpackungsselektor
500 Schiebeschachteln bestehen aus mehreren in verschiedenen Richtungen ineinanderschiebbaren Mänteln und Schieber. Zu dieser Gruppe gehören auch Teleskopverpackungen.
600 Formfeste Boxen bestehen in der Regel aus zwei Seitenteilen und einem Mittelteil, das Boden und Deckel bildet. Diese Schachteln können als vorbereitete Zuschnitte geliefert werden...
700 Fertig geklebte Boxen und Trays sind einteilige, faltbare Boxen oder Trays, die zusammengelegt geliefert werden und durch einfaches Aufrichten gebrauchsfertig sind. Die Boxen können mit einem Faltboden...
900 Inneneinrichtungen Einlagen, Einsätze, Stege, Trennwände, Fächer, Polster, im Normalfall gerillt, geritzt, geschnitten oder gestanzt.
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Transportverpackungen, Faltkartons, Faltschachteln, Lagerkartons, Wellpappcontainer
Nestler-Wellpappe produziert Faltkartons in vielfältigen Formen und Größen, nach Fefco-Code oder als Sonderanfertigung. Der Kunde bestimmt die Wellpappenqualität und/oder die gewünschte Wellenkombination.
Stanzverpackungen, Kreuzverpackungen, Schlitzverpackungen, Stülpschachteln und Schiebeschachteln, Gefache
Kartonagen mit Griffausstanzungen oder Automatikböden, mit Sichtfenstern oder integrierten Gefachen bieten für Ihre Produkte ein leichtes Handling und optimalen Produktschutz. Durch den Einsatz von Innenkonstruktionen wie Stege und Gefache können Sie Ihre Waren separieren und einen bestmöglichen Halt auf dem Transportweg gewährleisten.
Zuschnitte, Eckpolster, Polsterzuschnitte, Rollenwellpappe, Kantenschutzwinkel
Empfindliche Artikel mit scharfen Kanten, hochwertigen Oberflächen oder unförmigem Körper benötigen spezielle Polstervarianten zu fairen Preisen. Hier können Sie die Einsparpotentiale von Wellpappe ausschöpfen, kontaktieren Sie uns!
Trays, Inneneninrichtungen, PoS-Displays
Die Kaufentscheidung Ihrer Produkte wird stark durch die auffällige Verpackungsgestaltung geprägt. Wir bedrucken mehrfarbig für Sie im Flexodirektdruck oder per Offsetdruck.
Wir fertigen in Großserien oder in Kleinauflagen, flexibel und schnell nach Ihren individuellen Kundenwünschen..
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